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Definitionen "Begabung", "Talent" etc.
| Autor | Nachricht |
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Verfasst am: 16. 05. 08 [22:45]
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logomania
Themenersteller
Dabei seit: 04.01.2008
Beiträge: 848
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Ich las gerade Helga Simchen, "Kinder und Jugendliche mit Hochbegabung". (Stuttgart 2005) Generell ein interessantes Buch, aber unabhängig davon stachen mir folgende Definitionen ins Auge und ich dachte, die könnte ich mal ins Forum schreiben: Begabung (S.11) "Als Begabung bezeichnet die Psychologie die Summe der angeborenen außerordentlichen Fähigkeiten. Sie ist die Voraussetzung für das Erbringen überdurchschnittlicher Leistungen im schulisch-wissenschaftlichen, praktisch-technischen oder künstlerisch-kreativen Bereich." Talent (S.11) "Der Begriff Talent beschreibt einzelne angeborene überdurchschnittliche Fähigkeiten für ein begrenztes Gebiet. Talent an sich ist von der Höhe des Intelligenzquotienten unabhängig, profitiert aber nicht unwesentlich davon;" Intelligenz (S.11) "Es gibt verschiedene Begabungs- oder auch Fähigkeitsbereiche (Talente), die einzeln oder in Kombination vorkommen können, wobei allein die intellektuellen Fähigkeiten den klassischen Begriff der Intelligenz prägen." und (S.12): "Es gibt viele Definitionen des Begriffes der Intelligenz, aber folgende kommt den Erkenntnissen der aktuellen Forschung am nächsten: Intelligenz ist die angeborene Fähigkeit, durch Erkennen von Gesetzmäßigkeiten und Regeln geistige Leistungen zu erbringen, mit deren Hilfe neue Aufgaben und Anforderungen optimal gelöst werden können. D.h. also, sich in neuen Situationen und Aufgaben mit Hilfe des eigenen Denkvermögens zurechtzufinden, ohne dass bereits spezielle Erfahrungswerte vorliegen." und (S.13): "Intelligenz ist in ihrer Verwirklichung abhängig von verschiedenen anlage- und umweltbezogenen Faktoren; die wichtigsten sind: - die Fähigkeit der Gefühlssteuerung - die Merkfähigkeit - die Aufmerksamkeit - die Fähigkeit zur Motivation zum Lösen von Aufgaben - der Antrieb und die Freude am Lernen und innovativen Denken - die Wahrnehmungsfähigkeit und deren optimale Verarbeitung - das Sprachvermögen und die sprachliche Ausdrucksfähigkeit - der innere Drang, alles zu hinterfragen und überall nach Gesetzmäßigkeiten zu suchen - das Arbeitstempo und die Arbeitsorganisation - die altersentsprechende Entwicklung motorischer Fähigkeiten." Das ist auch interessant: Vererbung/Umwelt (S.89): "Bei jedem Kind wird die neuronale Grundausstattung des Gehirns, in der Intelligenz und besondere Begabung verankert sind, vererbt. Was das Kind aus seiner Veranlagung macht und machen kann, wird durch Forderung und Förderung beeinflusst." Vielfältige Ursachen für Probleme (nicht nur) hb Schüler (S.50): "(...)weil: - sie eine angeborene Störung der Wahrnehmung und deren Verarbeitung haben - ihre Sinneswahrnehmungen nicht ausreichend gefiltert werden - sie sich nicht ausreichend und für längere Zeit konzentrieren können - sie einmal gelerntes schnell wieder vergessen - sie unzureichend auf die Schule und deren Anforderungen vorbereitet wurden - sie nicht begabungsorientiert gefordert und gefördert werden - sie mit Computerspielen ihr Arbeitsgedächtnis überlasten und so das Gelernte nicht verarbeitet und abgespeichert werden kann - ihnen die Motivation für das lernen und kreative Gestalten fehlt - sie psychisch instabil (...) sind - ihnen die Anerkennung der anderen fehlt, sie innerlich verunsichert sind und kein ausreichendes Selbstvertrauen haben - ihre Umgebung ihnen dauernd Stress macht - ihnen (...) eine gesunde Ernährung und reichlich körperliche Bewegung fehlt." So, das war jetzt viel auf einmal aber vielleicht ganz praktisch zur Begriffsklärung und überhaupt. logo "Hmm... Difficult. Very difficult. Plenty of courage, I see. Not a bad mind, either. There´s talent, oh my goodness, yes - and a nice thirst to prove yourself, now that´s interesting... So where shall I put you?"
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Verfasst am: 17. 05. 08 [09:30]
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Maus
Dabei seit: 28.04.2008
Beiträge: 33
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Finde vor allem das Zitat von S.50 interessant. Das deckt sich ziemlich mit meinen derzeitigen Gedanken. LG Maus |
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Verfasst am: 17. 05. 08 [12:19]
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wattwurm
Dabei seit: 28.01.2008
Beiträge: 93
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Scheint ein ziemlcih interessantes Buch zu sein! Besonders gut finde ich die Definition (von S.12): Intelligenz ist die angeborene Fähigkeit, durch Erkennen von Gesetzmäßigkeiten und Regeln geistige Leistungen zu erbringen, mit deren Hilfe neue Aufgaben und Anforderungen optimal gelöst werden können. D.h. also, sich in neuen Situationen und Aufgaben mit Hilfe des eigenen Denkvermögens zurechtzufinden, ohne dass bereits spezielle Erfahrungswerte vorliegen." es grüsst
die wattwürmin - is wech - |
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Verfasst am: 17. 05. 08 [14:16]
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Serviera
(gelöscht) Dabei seit: 02.08.2008
Beiträge: 0
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Das ist ein sehr interessanter Beitrag. Die Defintion finde ich sehr treffend, habe aber auch einzelne Einwände. (Ich muß dazu sagen, daß ich das Buch nicht gelesen habe, vielleicht tue ich dem Autor unrecht, mit dem was ich jetzt schreibe.) Zu Talent: Hier wird Talent beschrieben als eine monadische geistige Leistungsfähigkeit. Es ist für mich nicht vorstellbar, wie man irgendwelche geistigen Fähigkeiten, die nicht allein auf erlerntem Wissen oder Verhaltenweisen beruhen, beschreiben soll, ohne auf Intelligenz Rekurs zu nehmen, also eine Beschreibung mit und durch Intelligenz. Ein Beispiel: Wer ein Instrument gut beherrscht, wird dies nicht ohne praktische Intelligenz (also die Motorik) und musikalische Intelligenz (z.B. das Verständnis für Rhythmus und Harmonik) zustande bringen können. Das "Talent" ist damit hinreichend auf die Begriffe von Intelligenz reduiziert worden. (Hinzukommen kann natürlcih auch Übung). Man muß aber zugestehen, daß wenn Intelligenz rein als das abstrakte Denkvermögen gesehen wird (und so liest sich die Definition hier), man diese Behauptung machen kann. Zu Intelligenz: Siehe unter "Zu Talent". Hier hat man anscheinend keine Rücksicht auf neuere Modelle von multipler Intelligenz genommen. Ich denke, daß es bei der Intelligenz ja eigentlich darum geht, das Gesamt der geistigen Leistungsfähigkeit zu erfassen, das nicht auf Wissen und Erfahrung beruht. Aber das "Orientieren in neuen Situationen anhand von abstrakten Regeln" ist ja nicht anderes als abstraktes, logisch-mathematisches Denken. -------------- Des weiteren hoffe ich, daß in diesem Buch plausibel dargelegt wird, warum Intelligenz nicht trainierbar sein soll (also mit empririschen Belegen). Hier gilt ja eigentlich, daß man in die "blackbox" des Geistes nicht hineinsehen kann. Unbestritten ist aber, daß man bestimmte geistige Leistungsfähigkeiten trainieren kann. Da man aber nur schwer auseinanderhalten kann, was nun trainiert oder angeboren ist, mag das Schema "Veranlagung + Förderung --> Ausbildung von Intelligenz" nicht die adäqaute Beschreibung sein. |
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Verfasst am: 18. 05. 08 [20:35]
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abstraktius
(gelöscht)
Dabei seit: 20.04.2008
Beiträge: 1247
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Siehe unter "Zu Talent". Hier hat man anscheinend keine Rücksicht auf neuere Modelle von multipler Intelligenz genommen Das komtm daher,w eil mand as ind er Wissenschaft eher als Pseudokram betrachtet. Diese Modelle sind nicht operationalisierbar ... Du hast "musische INtelligenz" gebraucht, weild as spielen d.e. eien art intelligenz bezgl. der musik ist und nicht der geistigen problemlösefähigkeit.. Man kann auch musisches Handwerk sagen, dann wäre es lt. definition ja was anderes. Mit INtelligenz beschreibt man eigentlich ledigliche geistige merkmale, die theorien der multiplen intelligenzen sind zwar nett, aber haben keine praktische bedeutung, da intelligenzfragen eben nur nach geistiger leistungsfähigkeit gehen, weil die anderne intelligenzen nicht messbar sind. |
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Verfasst am: 18. 05. 08 [22:48]
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logomania
Themenersteller
Dabei seit: 04.01.2008
Beiträge: 848
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Der Schwerpunkt des Buches liegt übrigens im Bereich Underachievment und welche Ursachen es gibt (bzw. welche Hemmnisse es gibt, die eine 1:1 Umsetzung von Begabung in "Leistung" be- oder verhindern), und ob und ggf. was man dagegen tun kann. Die Definitionen von Talent, Begabung und Intelligenz kamen mir sehr einleuchtend und alltagstauglich vor, besonders auch die strikte Trennung von Potenzial auf der einen und Leistung auf der anderen Seite, bzw. die Abhängigkeit des Verhältnisses von Potenzial und Leistung von den Umsetzungsmöglichkeiten, die einer Person zur Verfügung stehen. Gerade der letzte Punkt wird nämlich in vielen Büchern zu Hb vernachlässigt. Zu multipler Intelligenz schreibt sie (S. 15/16): "(...)den Begriff der "multiplen Intelligenz", die neben klassischen Intelligenzmerkmalen auch soziale und emotionale Intelligenz umfasst. Daher ist bei der multiplen Intelligenz nicht mehr die Höhe des IQ entscheidend, sonder die sozialen und emotionalen Stärken, die erfahrungsgemäß den beruflichen und privaten Erfolg ermöglichen. (...) Nach Gardner wird die Höhe der multiplen Intelligenz durch die genetische Veranlagung, durch sozial und emotional gelerntes Verhalten, durch kulturelle Einflüsse und durch Bildung bestimmt. Entscheidend ist dabei die Summe bzw. das Zusammenspiel dieser Faktoren. Gardners Ansatz ist ein plausibles Modell, das sich an der Praxis orientiert und sich dort bestätigt." Ich selbst finde den Begriff "Intelligenz" im Gardnerschen Modell fehl am Platz. Er weicht den Begriff Intelligenz zu sehr auf und macht ihn relativ beliebig verwendbar - das war aber vielleicht auch im Sinne des Erfinders. LG logo "Hmm... Difficult. Very difficult. Plenty of courage, I see. Not a bad mind, either. There´s talent, oh my goodness, yes - and a nice thirst to prove yourself, now that´s interesting... So where shall I put you?"
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Verfasst am: 19. 05. 08 [12:04]
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abstraktius
(gelöscht)
Dabei seit: 20.04.2008
Beiträge: 1247
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ch selbst finde den Begriff "Intelligenz" im Gardnerschen Modell fehl am Platz. Er weicht den Begriff Intelligenz zu sehr auf und macht ihn relativ beliebig verwendbar - das war aber vielleicht auch im Sinne des Erfinders. dito |
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Verfasst am: 19. 05. 08 [12:34]
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Serviera
(gelöscht) Dabei seit: 02.08.2008
Beiträge: 0
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@ abstraktius: Und genau an dem Punkt "nicht operationalisierbar" widerspreche ich Dir jetzt. Prinzipiell scheint es in diesem Konzept der multiplen Intelligenz schon Defintionen von Teilleistungen zu geben, die sich wohl kaum je überprüfen lassen werden, so z.B. "spirituelle" und "intrapersonelle" Intelligenz. Gerade aber für "manuelle", "musikalische" und "interpersonelle" Intelligenz sollte es aber Möglichkeiten einer objektiven Feststellung und Messung geben. Allein die Tatsache, daß es dafür noch keine Tests gibt, bedeutet nicht, daß hier keine Operationalisierung möglich ist. Bei "interpersoneller Intelligenz" verweise ich z.B. auf die Verfahren aus der Autismus-Diagnostik. Hier wird z.B. das Interpretieren von Gesichts- und Augenausdruck überprüft oder das Einfühlungsvermögen, indem eine Person dargestellt wird und um diese herum Objekte, die sich inner- oder außerhalb ihres Gesichtsfeld befinden -- der Proband soll dann entscheiden, welche Objekte die dargestellte Person sehen kann. Bei "musikalischer Intelligenz" fällt mir z.B. ein, daß es Menschen mit einem absoluten Gehör gibt und mir ist nicht klar, wie man dies anders als mit Bezug auf eine Intelligenzleistung erklären soll. Hier könnte man ein Testverfahren entwickeln, das z.B. auf dem Vervollständigen von Akkorden oder Rhythmen basiert. Oder auf dem Nachahmen von Melodien und Rhythmen. Auch für praktische Fähigkeiten gibt es psychometrische Verfahren, z.B. kann die Zeit gemessen werden, in der ein Proband einem mechanischen Zähler eine vorgegebene Anzahl von Impulsen gibt. Komplizierter sind z.B. Aufgabenstellungen wie das Einfügen von Metallbolzen in Löchern in einem Brett, die zusätzlich eine Nase bzw. Nut haben, so daß man sie in die passende Postition rotieren muß. Jetzt erhebt sich sicherlich bei Euch der Einwand, daß gerade bei diesen Verfahren ja auch körperliche Einschränkungen, z.B. des Gehörs oder der motorischen Steuerung der Hand, das Meßergebnis verfälschen können. Aber diese Problematik tritt auch bei der Messung des abstrakten Denkvermögens in einer subtileren Form auf. Deswegen heißt es ja z.B., daß die Intelligenz bei Autisten nicht sicher meßbar ist, weil die Eigenheiten in der Wahrnehmung das Bearbeiten der Testaufgaben verlangsamen (oder bei schweren Formen von Autismus verunmöglichen). Beim Thema "praktische Intelligenz" werden jetzt sicherlich einige Denken, daß diese lediglich auf Übung beruht. Aber so etwas zu behaupten ist vorschnell, solange nicht sicher ausgeschlossen werden kann, daß logisches Denken nicht auch in bestimmtem Maße trainierbar ist. (Daß das Bestehen von Intelligenz-Tests trainierbar ist, ist mir plausibel. Sobald ich die Schemata, die in solchen abgefragt werden, kenne, kann ich diese auch schneller Wiedererkennen. Zusammen mit dem Obenstehenden werden meiner Meinung nach die vielfältigen heuristischen Unsicherheiten, die sich bei der Intelligenzmessung stellen, genügend deutlich.) Unter Berücksichtigung all dieser Sachverhalte müßte definiert werden, was in der Intelligenzmessung überhaupt operationalisierbar ist. |
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Verfasst am: 19. 05. 08 [12:43]
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Felix
(gelöscht) Dabei seit: 29.07.2008
Beiträge: 0
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hallo, ich persönlich finde vor allem diese auflistung der faktoren interessant: "Intelligenz ist in ihrer Verwirklichung abhängig von verschiedenen anlage- und umweltbezogenen Faktoren; die wichtigsten sind: - die Fähigkeit der Gefühlssteuerung - die Merkfähigkeit - die Aufmerksamkeit - die Fähigkeit zur Motivation zum Lösen von Aufgaben - der Antrieb und die Freude am Lernen und innovativen Denken - die Wahrnehmungsfähigkeit und deren optimale Verarbeitung - das Sprachvermögen und die sprachliche Ausdrucksfähigkeit - der innere Drang, alles zu hinterfragen und überall nach Gesetzmäßigkeiten zu suchen - das Arbeitstempo und die Arbeitsorganisation - die altersentsprechende Entwicklung motorischer Fähigkeiten." diese werden zwar "nur" aufgelistet und allgemein mit "der" intelligenz verknüpft, aber ich denke, wenn man dort noch eine wertung mit integriert von "sehr niedrig" bis hin zu "sehr hoch", dann denke ich kann damit "sehr einfach" und präzise eine hohe intelligenz, wenn nicht gar eine hochbegabung festgestellt werden. natürlich ist auch hier wieder der vergleich zur umwelt und anderen menschen in der umgebung das entscheidende moment, das es grundsätzlich so schwierig macht hochbegabung zu verifizieren. was ist damit gemeint? also wenn wir eine normalbegabte vergleichsgruppe nehmen mit einem iq=100 (ob nun in der schule, an der uni, oder am arbeitsplatz) und stellen dieser gruppe einen intelligenten menschen gegenüber mit z.B. einem iq=115, dann ist zu erwarten, das dieser mensch bei vielen oder allen faktoren in bezug auf die vergleichsgruppe "besser", also mit hohen "wertungen" abschließen wird. nehmen wir dann aber eine gruppe mit intelligenten menschen mit einem iq=115 als vergleichsgruppe und stellen dieser einen menschen mit iq=135 gegenüber, dann ist zu erwarten, dass dort die gleichen unterschiede in der wertung auftreten werden, wie beim ersten vergleich. ich denke hier liegt dann auch die crux, wenn versucht wird intelligenz, hohe intelligenz von hochbegabung abzugrenzen alleine durch die betrachtung solcher faktoren. denn wenn man von der normalbegabten vergleichsgruppe iq=100 ausgeht, dann werden diese im normalfall (ohne intensive schulung in der wahrnehmungsanalyse) nicht in der lage sein, einen hochgegabten menschen von einem hochintelligenten menschen abzugrenzen, denn beide werden bei den o.g. 10 faktoren ausserhalb des eigenen greifbaren erfahrungshorizontes liegen. beide, sowohl der hochintelligente, als auch der hochbegabte werden bei der betrachtung der faktoren als weit überdurchschnittlich wahrgenommen. und hier kommt dann der trugschluss ins spiel, dem z.b. viele eltern, aber auch intelligente menschen selbst erliegen, sie vergleichen das eigene kind oder sich selbst mit der verfügbaren umwelt und stellen fest, das sie im vergleich zu anderen in ihrer umgebung, über eine vergleichsweise hohe fähigkeit der gefühlssteuerung, merkfähigkeit, aufmerksamkeit, motivation zum lösen von aufgaben, freude am lernen und innovativen denken, wahrnehmungsfähigkeit, sprachvermögen und sprachliche ausdrucksfähigkeit, innere drang, alles zu hinterfragen und überall nach gesetzmäßigkeiten zu suchen, arbeitstempo und die arbeitsorganisation, entwicklung motorischer fähigkeiten, verfügen. was hier aber fehlt ist der tatsächliche vergleich mit "tatsächlich" hochgebabten und dann kommt es zwangsläufig zu fehlinterpretationen und fehleinschätzungen, sowohl bei eltern von intelligenten kindern, als auch bei intelligenten menschen selbst. ich habe das in meinem eigenen umfeld selbst oft genug erlebt, denn mein bruder ist hochintelligent und liegt (wenn ich mir da mal eine beurteilung erlauben darf) bei all den 10 faktoren auf einem sehr hohem niveau und hat schon als kind und jugendlicher mit seiner intelligenz, seinen fähigkeiten und seiner leistungsfähigkeit gegenüber seinem umfeld "herausgeragt" besonders im vergleich zu anderen. aber meine eltern, aber auch später er selbst, konnte ihn da "richtig einzuordnen", denn er hatte zu hause durch mich immer noch ein "korrektiv", dass ihm zeigte, das seine fähigkeiten in bezug auf die verwirklichung der faktoren noch nicht das ende des möglichen darstellten. ich denke hier an dieser stelle dienen dann die vielfältigen intelligenztests auch als krücke, um überhaupt irgendeine abgrenzung machen zu können zwischen hochintelligenten und hochbegabten (viele werden sich da auch in einer art "grauzone" aufhalten und nicht sicher zu einer der "gruppen" gehören), aber ich persönlich halte iq-tests nicht für geeignet diese abgrenzung sicher machen zu können. ich denke eine klare definition der o.g. faktoren und deren präzisierung im umfang und den auswirkungen wäre auch praktisch viel besser geeignet, eine hochbegabung festzustellen. als einfaches beispiel: faktor: innere drang, alles zu hinterfragen und überall nach gesetzmäßigkeiten zu suchen normalbegabt = schwach ausgeprägt, hinterfragt kaum und nimmt gesetzmäßigkeiten kaum wahr intelligent= stärker ausgeprägt, hinterfragt bei unstimmigkeiten, ist in der lage bei genauerer betrachtung und analyse, die gesetzmässigkeiten zu erkennen hochintelligent= stark ausgeprägt, hinterfragt bei unstimmigkeiten, ist ohne große anstrengung in der lage gesetzmäßigkeiten zu erkennen hochgegabt= immanent, hinterfragt grundsätzlich alles, ist jederzeit in der lage alle gesetzmässigkeiten zu erfassen, diese zu analysieren und inhaltlich aufzuarbeiten. das ist jetzt eine eher einfache darstellungen, aber wenn es gelingen würde bei allen dieser 10 faktoren, die grenzen aber auch die unschärfen ganz klar zu definieren, auch immer im vergleich zu anderen gruppen, dann wäre es möglich, sich selbst und auch andere (z.B. kinder) weit besser zu beurteilen. anmerkung: auch hier merke ich für mich wieder, dass es mir, an meinen eigenen anspruch gemessen, wieder leider nur unzureichend gelingt, die möglichkeiten darstellen, die ich sehe und ich sehe auch die schwierigkeiten und probleme, die sich bei einer solchen herangehensweise ergeben können, aber ich lasse das jetzt mal so stehen, sonst finde ich kein ende. gruß felix [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 19.05.2008 um 12:44.] |
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Verfasst am: 19. 05. 08 [13:11]
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abstraktius
(gelöscht)
Dabei seit: 20.04.2008
Beiträge: 1247
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felix, hochinteliegnt ist ein anderer begriff für hochbegabt, du meinst überdurchschnittlich intelligent, denn hochintelligent ist hochbegabt, das steckt dort ja schon drin. DU hast recht,d ass die normalos zwischen IQ 120 und IQ 135 wohl nur wenig unterschiede bemerken werden, das ändert aber nichts daran, dass der UNterschied da ist. Der IQ-Test ist in der Lage da zu differenzieren. Wieso glaubst du,e s sei nicht möglich bestimmte Begabunsgbereiche zu unterschieden? Glaubst du ein IQ 150-Mensch unterschiedet sich kaum von einem IQ 125er? Das tut er, er unterschiedet sich genauso vom 125er wie der 125er vom 100er und man kann es feststellen. TRotzdem halte ich mein INtelligenzmodell noch für assagekräftiger, wenn man die schöpferische, assoziative KOmponente in die Berechnung mit einfließen lässt... ich denke hier an dieser stelle dienen dann die vielfältigen intelligenztests auch als krücke, um überhaupt irgendeine abgrenzung machen zu können zwischen hochintelligenten und hochbegabten (viele werden sich da auch in einer art "grauzone" aufhalten und nicht sicher zu einer der "gruppen" gehören), aber ich persönlich halte iq-tests nicht für geeignet diese abgrenzung sicher machen zu können. wieso kann ein iq-test zwischen durchschnittlichen emnschen udn überdurchschnittlichen unterscheiden, aber nicht zwischen überdurchschnittlichen und hochbegabten? Entweder, oder, aber das beides zusammen geht nicht. Ein IQ-Test kann sehr wohl sehr gut zwischen überdurchschnittlichen und ochbegabten und zwischen extreemn HObees und normalen HBs unterscheiden. Ein IQ-Test ist das einzige, das es ermöglicht, Leistungen und Potenziale zu objektivieren.. wieso werten Leuet diese Tests immer ab? Das ist Schwachsinn, denn diese Tests sagen sehr viel aus, das zeigt auch die hohe prognostische Validität. Nur in den oberen Bildungsbereichen divergieren die ERgebnisse,w as nicht an den IQ-Tests liegt, sondern eher an dem auf bloßen Wissen reproduzierenden Bildungssystem, es gibt auf Gymnasien eben viele Dummstreber. [Dieser Beitrag wurde 3mal bearbeitet, zuletzt am 19.05.2008 um 13:18.] |
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Verfasst am: 19. 05. 08 [15:17]
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Felix
(gelöscht) Dabei seit: 29.07.2008
Beiträge: 0
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abstraktius schrieb: felix, hochinteliegnt ist ein anderer begriff für hochbegabt, du meinst überdurchschnittlich intelligent, denn hochintelligent ist hochbegabt, das steckt dort ja schon drin. hoch intelligent ist aus meiner sicht nicht gleich hochbegabt abstraktius schrieb: DU hast recht,d ass die normalos zwischen IQ 120 und IQ 135 wohl nur wenig unterschiede bemerken werden, das ändert aber nichts daran, dass der UNterschied da ist. Der IQ-Test ist in der Lage da zu differenzieren. Wieso glaubst du,e s sei nicht möglich bestimmte Begabunsgbereiche zu unterschieden? Glaubst du ein IQ 150-Mensch unterschiedet sich kaum von einem IQ 125er? Das tut er, er unterschiedet sich genauso vom 125er wie der 125er vom 100er und man kann es feststellen. woran ? und was ist mit einem der iq=135 hat gegenüber einem iq=150 in bezug auf die fähigkeit sich die eigene welt zu erklären ? abstraktius schrieb: Entweder, oder, aber das beides zusammen geht nicht. Ein IQ-Test kann sehr wohl sehr gut zwischen überdurchschnittlichen und ochbegabten und zwischen extreemn HObees und normalen HBs unterscheiden. Ein IQ-Test ist das einzige, das es ermöglicht, Leistungen und Potenziale zu objektivieren.. wieso werten Leuet diese Tests immer ab? Das ist Schwachsinn, denn diese Tests sagen sehr viel aus, das zeigt auch die hohe prognostische Validität. Nur in den oberen Bildungsbereichen divergieren die ERgebnisse,w as nicht an den IQ-Tests liegt, sondern eher an dem auf bloßen Wissen reproduzierenden Bildungssystem, es gibt auf Gymnasien eben viele Dummstreber. also iq tests objektivieren aus meiner sicht bezüglich einer hochbegabung garnichts, denn sie sind nicht in der lage zu erfassen, wie z.b. ich die welt sehe. sie können erfassen wie leistungsfähig mein gehirn in verschiedenen disziplinen im vergleich zu anderen ist, aber ob z.b. die 10 obengenannten faktoren erfüllt werden, erfasst ein iq-test nicht. aber es ist das alte lied, das es eben keine feste definition gibt was hochbegabung ist. gruß felix |
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Verfasst am: 19. 05. 08 [15:24]
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abstraktius
(gelöscht)
Dabei seit: 20.04.2008
Beiträge: 1247
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@felix: unterschiede zwischen HBs und extrem HBs (zwischen 135 und 150 z.B.) Bericht über extrem HBs (IQ>160) leider sind dort nicht die denkweisen aufgeführt, aber auf der website gabe s ml nen bericht darüber, dass insbeosndere bei menschen mit IQ>150 eine besondere Eigenart des DEnkens vonstatten geht... [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 19.05.2008 um 15:24.] |
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Verfasst am: 19. 05. 08 [15:27]
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abstraktius
(gelöscht)
Dabei seit: 20.04.2008
Beiträge: 1247
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lso iq tests objektivieren aus meiner sicht bezüglich einer hochbegabung garnichts, denn sie sind nicht in der lage zu erfassen, wie z.b. ich die welt sehe das sollen sie auch überhauptnicht. IQ-Tests sind keien Persönlichkeitstest, wenndem so wäre, wäre jeder UNterschied eine normative UNterscheidung zwischen gut und hsclecht, aber qualittive UNterschiede müssen nicht bedeuten, dass etwas gut oder schlecht ist. Deshalb sollen iqtests nicht sagen, ob das weltbild , dass man hat, gut oder schlecht ist. Jede wertende bemerkung sollen iqtests ausschalten, sondern reine unterschiede in der denkleistung aufzeigen. |
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Verfasst am: 19. 05. 08 [16:33]
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Felix
(gelöscht) Dabei seit: 29.07.2008
Beiträge: 0
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abstraktius schrieb: lso iq tests objektivieren aus meiner sicht bezüglich einer hochbegabung garnichts, denn sie sind nicht in der lage zu erfassen, wie z.b. ich die welt sehe das sollen sie auch überhauptnicht. IQ-Tests sind keien Persönlichkeitstest, wenndem so wäre, wäre jeder UNterschied eine normative UNterscheidung zwischen gut und hsclecht, aber qualittive UNterschiede müssen nicht bedeuten, dass etwas gut oder schlecht ist. Deshalb sollen iqtests nicht sagen, ob das weltbild , dass man hat, gut oder schlecht ist. Jede wertende bemerkung sollen iqtests ausschalten, sondern reine unterschiede in der denkleistung aufzeigen. es geht nicht um persönlichkeit, gut oder schlecht, sondern um potentiale und besondere fähigkeiten, über die nicht hochbegabte garnicht verfügen. ich erkenne bei hochbegabten ein ganz bestimmte art und weise, wie "die welt" gesehen wird und dabei ist in dieser sichtweise noch überhaupt keine wertung enthalten. iq-test dagegen stellen aufgaben fernab dieser besonderen fähigkeiten. sie beschränken sich darauf die fähigkeit und die geschwindigkeiten von denkprozessen zu erfassen und das in weltfremden, abstrakten zahlenreihen, mustererkennungen, analogien etc, die mit dem "normalen" alltag rein garnichts zutun haben. aber gerade hier wird aus meiner sicht der fehler gemacht, denn da ziehe ich dann noch mal meine eigene kurzdefinition heran: "hochbegabung ist eine angeborene sehr hohe leistungsfähigkeit des gehirns, kombiniert mit der fähigkeit seine umwelt in ihrer vollen komplexität und relevanz mit allen nuancen, bewusst und unbewusst, in einem sehr hohem mass wahrnehmen zu können. dieses führt zusammengenommen im späteren leben, als ergebnis, zur fähigkeit aussergewöhnliche kognitive leistungen erbringen und zu der fähigkeit auf der logik beruhend, auf einem sehr hohem moralischen gerechtigkeitsniveau reflektieren zu können" ... und aus meiner sicht ist die hohe leistungsfähigkeit des gehirn (welche bei iq-test abgefragt wird) nur ein aspekt von hochbegabung. viel entscheidender für einen hochbegabung ist aus meiner sicht die fähigkeit seine umwelt in ihrer vollen komplexität wahrnehmen und später auch noch reflektieren zu können. dabei ist sicher eine hohe leistungsfähigkeit des gehirn erforderlich, aber nicht jeder der komplexe, abstrakte aufgaben lösen kann, ist zwangsläufig auch dazu in der lage dieses hohe reflexionsvermögen bezüglich seiner umwelt und der eigenen person zu erreichen. und eben dieses besondere fähigkeit des reflexionsvermögen spielt bei klassischen iq-test überhaupt keine rolle, diese wird dann "abgeleitet", also nach dem motto, wenn der proband diese abstrakten lösungen eines iq-test lösen kann, dann "sollte" er auch in der lage sein, dieses im alltag zu können. aber das ist aus meiner sicht nicht so, denn der alltag ist weit, weit komplexer als jede aufgabe in irgendeinem iq-test, es geht darum äusserst komplexe zustände zu erfassen, z.b. bei so etwas "banalem" wie dem familienleben oder dem freundeskreis, die sich aus abertausenden einzelnen aspekten zusammensetzen, in denen mehrere völlig unterschiedliche personen agieren, in denen es unendliche viele nuancen der interaktion gibt und wo es um gefühle und interpretaionen eben dieser und letztlich um einen überblick geht, denn ich so nur von hochgegabten kenne. es ist dieses erfassen von komplexen situationen und zuständen in einem "rutsch". also nicht erst lange rumforschen und analysieren, sondern die eigene welt umfassend erklärt, jederzeit greifbar haben, und zwar "so wie sie tatsächlich (nachprüfbar)ist", ohne "selbstlüge" oder "schönfärberei", also quasi ohne interpretativen spielraum. wenn ich mir die aufgaben bei iq-test anschaue, dann verstehe ich nicht wirklich was für ein hype darum gemacht wird, das sind im grunde knobelaufgaben, die ja auch extra so angelegt wurden, das jeder diese lösen kann, wenn genug zeit zur verfügung steht, aber ich kenne das aus sehr vielen gesprächen mit familie und freunden, das es ihnen im grunde unmöglich ist, meine "weltsicht" zu verstehen, solange und ausgiebig und mit allen einzelnen details, ich das auch erklären mag, ab einem bestimmten punkt (und auf genau diesen kommt es aus meiner sicht an) steigen sie aus und sind nicht mehr in der lage das gesamtbild zu erfassen, welches aber bei mir ohne jede überlegung einfach vorhanden ist, wo ich nicht mal im ansatz drüber nachdenken muss. und die konsequenz dessen ist ein völlig anderes weltbild, eine völlig andere sicht der dinge, das sich mit dem alien-gefühl gut beschreiben lässt. es führt (zumindest bei mir und ich denke auch bei anderen hochbegabten) dazu, im grunde in einer eigenen erlebniswelt zu existieren und eine interaktion mit der "normalen" welt, auch mit anderen intelligenten, auch hoch-intelligenten menschen findet im grunde nur auf verschiedenen, oft behelfsmäßig konstruierten (um überhaupt interagieren zu können), intellektuellem ebenen statt und eben nicht in der erlebaren gefühlswelt und der tatsächlichen "realität". gruß felix [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 19.05.2008 um 16:47.] |
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Verfasst am: 19. 05. 08 [17:51]
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abstraktius
(gelöscht)
Dabei seit: 20.04.2008
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iq-test dagegen stellen aufgaben fernab dieser besonderen fähigkeiten. sie beschränken sich darauf die fähigkeit und die geschwindigkeiten von denkprozessen zu erfassen und das in weltfremden, abstrakten zahlenreihen, mustererkennungen, analogien etc, die mit dem "normalen" alltag rein garnichts zutun haben. Nein Nein nein. Unten behauptest du sogar,d ass die dazu angelegt sind,d ass jeder die schaffen kann, auch das ist falsch. Gängige IQ-Tests sind ALLE nach dem quasi-Power-Prinzip konstruiert, sie sollen GAR KEINE Speed-KOmponente , sondern nur Fähigkeiten messen. Im HAWIE sind viele aufgaben komplett ohne Zeitbeschränkung. Die Aufgaben des IST z.B: wurden eienr kleinen Probanengruppe vorgelegt ohne zeitbegrenzung. erst als die MIttelwerte sich nicht mehr sonderluich zwischen timed und untimed unterschiedne wurde der test genommen. Die Speed-Komponente solll bei diesen Tests keien Rolle spielen. SOmit verbleiben die fähigkeiten, aber nicht die schnelligkeit. WEnn aber jemand die gleichen aufgaben schnelelr lösen kann, so spricht dies natürlich für erhöhte INtelligenz, da für ihn die aufgaben leichter sind und er sie schnelelr lösen kann... WEnn du sagst, dass die Zahlenreihen nichts mit dem Alltag zu tun haben, dann entkräfte die hoge progostnische Validität der Tests. IQ-Tests wie auch andere Tests sind genau dafür egschaffen, alltagssituationen zu prognostizieren. Schulerfolg ist so ein Alltagssituation und man stellte fest,d ass Leute, die viel Aufagben in IQ-Tests lösen, es auch leichter ind er SChule haben. Diese Aufgaben wurden nur gewählt, weil erwiesen ist,d ass diese gerade für den Alltag etwas aussagen. ES wurde nachgeiwsen, dass leute, die in iq-tests ebsser abschneiden, die welt in ihrer komplexität wahrnehmen und ebsser reflektieren können. und eben dieses besondere fähigkeit des reflexionsvermögen spielt bei klassischen iq-test überhaupt keine rolle, diese wird dann "abgeleitet", also nach dem motto, wenn der proband diese abstrakten lösungen eines iq-test lösen kann, dann "sollte" er auch in der lage sein, dieses im alltag zu können. das wird nicht angenommen, das ist statistisch erwiesen. es ist dieses erfassen von komplexen situationen und zuständen in einem "rutsch". also nicht erst lange rumforschen und analysieren, sondern die eigene welt umfassend erklärt, jederzeit greifbar haben, und zwar "so wie sie tatsächlich (nachprüfbar)ist", ohne "selbstlüge" oder "schönfärberei", also quasi ohne interpretativen spielraum. genau das ist bei extrem Hochbegabten überhaupt nicht der Fall. Auf der Website oben kann man sich einen Forschungsartikel durchlesen,d er zeigt, dass extrem Hochbegabte häufig sich selbst täuschen oder die WElt nach ihrem Muster herumbiegen, weil sie ein fantastisches Vorstellungsvermögen besitzen und manchmal von ihrer eigenen Gedankenwelt ausgetrickst werden. Sie nehmen die welt völlig anders wahr als andere. [Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 19.05.2008 um 17:55.] |

