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Verfasst am: 25. 06. 08 [14:41]
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Copperfield
Dabei seit: 02.06.2008
Beiträge: 184
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@anja: das mit dem melden kann ich nur unterstützen, war bei mir genauso und führt letztenendes zu viel Frustration bei Schülern
@towanda: schreib das Buch, finde ich eine gute Idee! Allerdings klingt es weniger provozierend als sein Vorgänger und du würdest dafür wohl viel Kritik einstecken. Ich geb dir aber recht: neben vielen schlechten Lehrern gibt es immer wieder auch mal Lichtblicke.
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Verfasst am: 25. 06. 08 [14:45]
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abstraktius (gelöscht)
Dabei seit: 20.04.2008
Beiträge: 1247
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Probleme löst man nicht, in dem man die Symptome lindert, sondern indem man die Ursache beseitigt.
Lernzuwaächse? Anstrengung?
Dann wäre ein HBler ja froh, wenne rmit 3,7 sein abi schafft. lernzuwächse eher gering, vieles weiß man soweisos chon udn ein HBler muss sich ind er schule weiß gott nicht nicht anstrengen ...
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Verfasst am: 25. 06. 08 [15:55]
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anjaanja
Dabei seit: 03.01.2008
Beiträge: 73
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abstraktius schrieb:
Lernzuwaächse? Anstrengung?
Dann wäre ein HBler ja froh, wenne rmit 3,7 sein abi schafft. lernzuwächse eher gering, vieles weiß man soweisos chon udn ein HBler muss sich ind er schule weiß gott nicht nicht anstrengen ...
Aber darum geht es doch gerade! Auch die HBler sollen sich doch anstrengen. Und wer das ganze Schuljahr über nichts gelernt hat, bekommt dann eben eine fünf, egal wieviel er weiß! Da müssen natürlich die LehrerInnen entsprechend in Vorleistung gehen, soll heißen, Lernzuwächse ermöglichen.
Nur mal so am Rande: Der HBler könnte seine Energien ja auch in sowas banales wie Rechtschreibung stecken
LG Anja
"Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."
George Santayana
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Verfasst am: 25. 06. 08 [15:57]
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abstraktius (gelöscht)
Dabei seit: 20.04.2008
Beiträge: 1247
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Nur mal so am Rande: Der HBler könnte seine Energien ja auch in sowas banales wie Rechtschreibung stecken
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Verfasst am: 26. 06. 08 [00:31]
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Fleuret80
Dabei seit: 26.12.2007
Beiträge: 666
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@Anja:
Da muss ich abstraktius ausnahmsweise beipflichten: Dieses Bewerten nach Anstrengung und Lernzuwächsen war mir schon sehr früh ein Graus. Nicht nur wegen des (wie von dir beschrieben ja eigentlich lösbaren) Problems, dass man diese eben als Hb in der Schule so selten hat. Auch habe ich irgendwann - und hier muss ich schon sagen instinktiv, denn was anderes kann das in so jungen Jahren nicht sein - gemerkt, dass mit solch einer Individuums-relativen Bewertung (und noch schlimmer mit der Bewertung so genannter "sozialer Fähigkeiten") der Bevorzugung des Mittelmaßes Tür und Tor geöffnet waren/wären/werden würden. Denn für mich ist es immer noch das, was viele Menschen leider wollen: Den Hbs mal so richtig zeigen, dass sie's eben doch nicht drauf haben.
Mir fällt dazu immer nur der halb-passende Spruch ein: "Immer, wenn ich alle Antworten auf die Fragen des Lebens weiß, dann ändern sie die Fragen." Also: Selbst wenn ich mich in der Schule richtig verausgaben würde - irgendeinKriterium würden sie schon finden, das mich ausknockt
Zur Unterstützung meiner These kann ich nur Daten zum Übergang Hochschule-Beruf anführen. Dort zählen Noten immer weniger im Vergleich zu Soft Skills (=ehrenamtlichem Engagement) und beispielsweise Auslandserfahrung. Und wer kann sich die eher leisten? Ich glaube, ich brauche nicht weiter zu schreiben. *seufz*
Fleuret
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Verfasst am: 26. 06. 08 [08:56]
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Copperfield
Dabei seit: 02.06.2008
Beiträge: 184
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@fleuret: was meinst du mit leisten? Finanziell? Oder meinst du sich so etwas noch neben den guten Noten leisten können? Finde nämlich beides ist kein Argument, gerade fürs Ausland gibts jede Menge finanzielle Förderung und gerade als HB sollte man doch auch die Zeit für nebenher noch haben...oder bin ich gerade auf dem völlig falschen Dampfer???
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Verfasst am: 26. 06. 08 [09:28]
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Fleuret80
Dabei seit: 26.12.2007
Beiträge: 666
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@Copperfield: Ich meine finanziell, und "jede Menge Möglichkeiten" kann ich aus eigener Erfahrung nicht unterschreiben. Gerade beim Thema Ausland ist es aus meiner Sicht so, dass viele so genannte "Stipendien" ein Tropfen auf den heißen Stein sind. Und das vor allem, wenn man für ein halbes oder ganzes Jahr Abwesenheit seinen Nebenjob aufgeben muss, und im Ausland natürlich auch nicht sofort jobtechnisch einsatzfähig ist.
Im Übrigen ist das nicht nur meine Meinung, sondern es ist zahlenmäßig belegt, dass Studis aus weniger betruchten Elternhäusern seltener ins Ausland gehen. Ich denke nicht, dass die alle dümmer und weniger engagiert sind...
P.S.: Auch wenn es so klingt: Ich selbst war im Ausland, mehrfach sogar, aber ich habe Blut und Wasser geschwitzt, dass die Euronen reichen. Tolle Bedingungen, um sich aufs Studium zu konzentrieren!
Grüße
Fleuret
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 26.06.2008 um 09:28.]
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Verfasst am: 26. 06. 08 [14:09]
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Copperfield
Dabei seit: 02.06.2008
Beiträge: 184
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@Fleuret: naja ich bin nun mal aus einem der weniger betuchten Haushalte und auch ich war schon zweimal im ausland und werde noch mindestens zweimal gehen, und beide mal auch ohne jegliche Unterstützung der Eltern. Ich bin weiterhin der meinung dass man das schaffen kann, selbst wenn man nicht das Geld von zu Hause bekommt, auch wenn es schwerer sein mag. Dafür hab ich danach immer ein besseres Gefühl als die die es hinterher geschmissen bekommen. Und das jetzt nicht nur aufs Ausland bezogen...
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Verfasst am: 26. 06. 08 [16:07]
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Fleuret80
Dabei seit: 26.12.2007
Beiträge: 666
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@Copperfield: So gern ich dir zustimmen würde, aber ich für meinen Teil halte dieses "umso stolzer sein, weil man es ja aus eigener Kraft geschafft hat" für eine gesellschaftlich eingeimpfte Tendenz zur Selbstausbeutung. Hab' ich ja auch gemacht und hat auch geklappt. Die Frage ist nur: Wie viel besser hätte ich sein können, wie viel mehr hätte ich mein eigentliches Potenzial (und nicht "Potenzial-Abrackern für Nebensächlichkeiten") zeigen können.
Und um das nochmal deutlich zu unterstreichen: Auch ich komme aus nicht so betuchten Verhältnissen, und meine Noten und Zeugnisse können sich bestimmt sehen lassen. Ich arbeite hier also nicht meinen Frust auf die Gesellschaft ab, sondern spreche einen allgemeinen Misstsand an, der, auf eine verkürzte Formel gebracht, lautet:
Normabegabt + betucht >= HB ohne Geld
Aber gut, vielleicht kehren wir mal zurück zum Schulthema!
Fleuret
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