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HB-Förderung in der Schule - Was hättet ihr euch gewünscht?

Autor Nachricht
Verfasst am: 04. 04. 08 [14:17]
towanda
(gelöscht)
Themenersteller
Dabei seit: 28.03.2008
Beiträge: 382
Hallo,

ich habe 2 hochbegabte Kinder in meiner Klasse (Montessorizug) und versuche sie zu fördern.

Was ich bisher mache (das meiste gilt für alle Schüler):
- Wochenplan bzw. Freiarbeit
- Arbeiten am PC
- "eigenes" Pfiffikus-Regal (spezielle Aufgaben für HB)
- Binnendifferenzierung nach Absprache (andere Aufgaben im Gesamtunterricht, individuelle Hausaufgaben)
- Experimentierecke
- Vorträge über selbstgewählte Themen halten
- die Schüler machen selbst Unterricht

Meine HB müssen nicht üben. Mir reicht die Rückmeldung, dass sie die Aufgaben können ("Ist das Käse für dich?"), dann arbeiten sie an etwas anderem weiter.

Vielleicht habt ihr weitere Ideen? Was hättet ihr euch selbst in der Schule gewünscht?

Grüße
towanda

Verfasst am: 04. 04. 08 [15:02]
pfize
Dabei seit: 06.03.2008
Beiträge: 509
Hallo towanda, ich finde das hört sich schon richtig toll an! Wie wäre es mit Debating? Finde ich ne geniale Sache für HB-Kids! Und die Auswahl an spannenden Themen ist unbegrenzt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Debating

edit: Müsste natürlich der Rest der Klasse mitmachen..zwei ist ein bischen wenig.

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 04.04.2008 um 15:07.]
Verfasst am: 04. 04. 08 [15:35]
Pucky
Dabei seit: 25.12.2007
Beiträge: 269
@towanda
Du schreibst
Meine HB müssen nicht üben. Mir reicht die Rückmeldung, dass sie die Aufgaben können


Wie sieht diese Rückmeldung denn aus? Test oder bloße Aussage der Schüler? Und ganz ohne Üben geht Lernen nach meiner Erfahrung auch bei Hb nicht in jedem Fall.

Ich hätte mir persönlich gewünscht, dass ich in der Klasse mit meinem Leistungsvermögen und meiner grundsätzlichen Freude am Lernen nicht auf massives Mobbing gestoßen wäre, dem die Lehrer kaum etwas entgegensetzten.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 04.04.2008 um 15:35.]
Verfasst am: 04. 04. 08 [17:22]
murmel1970
Dabei seit: 17.03.2008
Beiträge: 405
Hallo,

Ich hab mal von Aufgaben gelesen, die in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden aufgeteilt waren.

Der Vorteil ist, das besonders schwache Schüler auch eine Positive Erfahrung machen und besonders starkte Schüler auch gefordert werden.

Das können zum Beispiel Aufsätze sein.
Oder Referate, je nach Schwierigkeitsgrad, leichte bis schwere Fragen.

Da gab es auch Aufgabenkarten zu, leider weiß ich nicht mehr wo

Liebe Grüße Chris
______________________________
"Alles was schon hinter Dir liegt und alles was noch vor Dir liegt ist nichts im Vergleich zu dem,
was in Dir liegt." Unbekannter Autor

ich weiß, dass ich nichts weiß (sokrates)
Verfasst am: 04. 04. 08 [18:14]
Pucky
Dabei seit: 25.12.2007
Beiträge: 269
@murmel: Das Problem bei solchen nach Schwierigkeit differenzierten Aufgaben ist aber, dass sie sehr gut dosiert werden müssen - Schüler merken schnell, wenn sie in der "Verlierergruppe" gelandet sind!
Verfasst am: 04. 04. 08 [18:15]
mamuesp
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 7119
Hallo towanda!

Wir sind hier im Forum in mehreren Diskussionen auf eine Art "Prämisse" für die erfolgreiche Föderung eines jeden Kindes an Hand seiner Fähigkeiten gekommen: es sollte nicht nur gezielt HBler gefördert werden, sondern jedes Kind sollte auf Basis seines eigenen Lern-Profils Lerninhalte aufnehmen, verarbeiten und wiedergeben.

Klingt simpel. ist es auch, allerdings eben aufwändig. Das läßt sich in unserem (normalen) Schulsystem nicht durchsetzen, aber den Grundsatz im Hinterkopf zu behalten ist nicht verkehrt.

Was mich sehr stört, ist das vordergründige Festhalten an Formalismen, die als geltendes Gesetz dargestellt werden. Hier müsste mal ein frischer Wind wehen. Denn es ist auch heute den Lehrkräften in einem relativ breiten Rahmen selbstverantwortlich überlassen, wie sie die Leistung der Kinder bewerten. Das wollen aber nur wenige, weil es Eigeninitiative verlangt. Da hatten wir (als Eltern) schon heisse Diskussionen ...

Dabei bringt dieser Umstand Möglichkeiten mit sich, auf Formalismen etwas weniger zu setzen. Also z.B. nicht die bescheuerte "einmal Hausaufgaben vergessen = 1 Strich, 3 Striche werden als 6 gewertet"-Regel als eisernes Gesetz anwenden, sondern wirklich checken, ob derjenige den Stoff beherrscht. Wenn ja, sind die Hausaufgaben egal - und das kann man auch den anderen verkaufen. Wenn letzteres nicht funktioniert, kann man wenigstens von der 6 abrücken und statt dessen eben mal ein Nebenreferat halten lassen. Das hat ein Lehrer bei unserem Sohn gemacht - wenn er die Hausaufgaben zu oft vergessen hatte, gab es eine Sonderaufgabe, die hat unseren Sohn aber interessiert, und damit hat er einerseits wirlich was gelernt - und dem Formalismus war Genüge getan. Wenn sich solches Denken schon einmal verbreiten würde, wäre viel gewonnen.

Übrigens: das "Nicht-Wiederholen-Müssen" war bei unserem Sohn kontraproduktiv. Er hat das Problem, dass er meint "Och, wie einfach!", hat die Sache aber gar nicht verinnerlicht und kann somit das Erlernte nicht korrekt abrufen (war bei mir auch so, daher kann ich das nachvollziehen). Erst durch eine Gegenprobe - sprich Übung - erhält er die Gewissheit "Ich kann das!" Er hat das auch inziwschen akzeptiert - allerdings kann man natürlich die Übung auf ein Mindestmaß reduzieren.

Bei Arbeiten am PC kann man austesten, ob ein Interesse am Programmieren vorhanden ist. Da gibt es auch spezielle Literatur für Kids. Denn nur den reinen Umgang mit der Maschine lernen ist schön und gut, das Teil aber zu beherrschen ist viel besser ... ,-) (Das heißt ncht, dass man sich nun HB-Viren-Programmierer heranzüchten sollte ...)

Ansonsten ist das Einbeziehen der HB Kinder in den Unterricht eine gute Sache. Wenn sie sich leichter etwas erarbeiten als andere, können sie dieses ja wieder weitergeben und das dient dann letztendlich allen.

Was ich mir als Kind mehr von meinen Grundschullehrerinnen gewünscht hätte: etwas mehr Geduld und mehr Verständnis. Aber als ADHS geplagter HBler waren diese eher durch mein Verhalten geplagt, andererseits war das Thema in den frühen 1970ern noch nicht aktuell ... Trotzdem wäre manchmal etwas mehr Zuhören hilfreich gewesen ...

Gruß, mamuesp



http://www.smilies.4-user.de/include/YouSmileys/wappen-smileys-Rheinland-Pfalz.gif "Es ist normal, anders zu sein." - erleichterte Erkenntnis eines 'HB-Kids' ... http://www.hobee.org/fileadmin/pics/smilies/yapbo.gif

Avatar © sarah5 - Fotolia.com
Verfasst am: 04. 04. 08 [18:24]
Pucky
Dabei seit: 25.12.2007
Beiträge: 269
@mamuesp:
Also z.B. nicht die bescheuerte "einmal Hausaufgaben vergessen = 1 Strich, 3 Striche werden als 6 gewertet"-Regel als eisernes Gesetz anwenden, sondern wirklich checken, ob derjenige den Stoff beherrscht. Wenn ja, sind die Hausaufgaben egal - und das kann man auch den anderen verkaufen.


Die Frage ist nur, wie du das abtesten willst, wenn z.B. 8 Kinder in der Klasse die Hausaufgaben nicht gemacht haben. Gruppenabfrage? Hausaufgaben sind ja nicht immer nur Lernstoff, sondern z.B. auch Anwendung von Wissen / Arbeitstechniken. Nehmen wir einmal an, ein Kind hat eine Erörterung nicht geschrieben, mit der die Beherrschung dieser Aufsatzform überprüft werden sollte. Wie testest du ab, ob es "den Stoff beherrscht"? Ich glaube auch nicht, dass man das "den anderen" immer so leicht "verkaufen" kann. Ich halte sture Regeln wie 3 Striche = Note 6 ebenfalls nicht für sinnvoll, besser wäre es, dann ein Gespräch mit Eltern und Kind zu führen und herauszufinden, weshalb die Hausaufgaben nicht erledigt wurden.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 04.04.2008 um 18:24.]
Verfasst am: 04. 04. 08 [18:25]
towanda
(gelöscht)
Themenersteller
Dabei seit: 28.03.2008
Beiträge: 382
Pucky schrieb:

Wie sieht diese Rückmeldung denn aus? Test oder bloße Aussage der Schüler? Und ganz ohne Üben geht Lernen nach meiner Erfahrung auch bei Hb nicht in jedem Fall.


Die Rückmeldung erfolgt entweder über die Aussage meiner Schüler oder ich lasse mir die Aufgabe einmal zeigen. In meinem Fall ist es so, dass der eine Schüler sich selbst sehr gut einschätzen kann und ich ihm auch vertraue. Ich frage ihn, ob er das schon kann, ob es langweilig ist etc. und wir finden etwas anderes. Die gleichen Zusatzaufgaben gebe ich niemals, das ist für ihn die Hölle. In den Mathetests schreibt er immer Einser. Bei dem anderen Schüler hapert es noch an den Lerntechniken und wir arbeiten mehr daran.

Pucky schrieb:

Ich hätte mir persönlich gewünscht, dass ich in der Klasse mit meinem Leistungsvermögen und meiner grundsätzlichen Freude am Lernen nicht auf massives Mobbing gestoßen wäre, dem die Lehrer kaum etwas entgegensetzten.


Ich habe mit dem Einverständnis der Eltern am Elternabend über das Thema aufgeklärt und danach auch mit den Kindern in der Schule gesprochen, damit sie sich nicht wundern, warum manche andere Aufgaben bekommen. Da wir einen sehr begabten Zeichner und auch eine Sportskanone in der Klasse haben, war es gar nicht so schwer zu erklären und die aufkeimenden Vorurteile "Angeber" konnten so eingedämmt werden. Sie wissen nun, dass man eben nicht nur einen Sportler loben darf, sondern auch einen tollen Rechner. Bezüglich der Differenzierung in Mathe und Deutsch habe ich als Bespiel gebracht: Stellt euch mal vor, wir würden unserem Künstler die Farben wegnehmen und er dürfe nur noch Kopffüssler mit Bleistift malen. Das haben die Kinder sofort verstanden.
Trotzdem thematisieren wir es immer mal wieder, damit sich da nichts komisches einschleicht.

Ich habe übrigens eine 3.Klasse (ca.8-9 Jahre).

Danke schon mal für die ersten Tipps, habt ihr noch mehr?
Grüße
towanda
Verfasst am: 04. 04. 08 [18:36]
oesb
Dabei seit: 05.01.2008
Beiträge: 1438
Hallo Towanda,
ich schreibe mal was ich mir in der 3. Klasse für meine Tochter gewünscht hätte, als der Test gemacht war:

Lehrer die wissen was hb ist
Andere Aufgaben mehr Förderung in den Schwächen -- Rechtschreibung
hohe Forderung in den anderen Fächern
keine Hausaufgaben
kein Abschieben zum Unterrichten anderer
kein Abschieben in den Werkraum
schnellere Wissensvermittlung so das der Sprung in die 4. Klasse problemfrei gewesen wäre.


LG Oesb
*Bitte beachtet die Termine für den HB Stammtisch, den HB Stammtisch für Heranwachsende und den HB Stammtisch für Eltern mit HB Kindern in Hannover! Jeweils der erste Sonntag im ungeraden Monat!*

Verfasst am: 04. 04. 08 [18:40]
towanda
(gelöscht)
Themenersteller
Dabei seit: 28.03.2008
Beiträge: 382
mamuesp schrieb:

Hallo towanda!

Wir sind hier im Forum in mehreren Diskussionen auf eine Art "Prämisse" für die erfolgreiche Föderung eines jeden Kindes an Hand seiner Fähigkeiten gekommen: es sollte nicht nur gezielt HBler gefördert werden, sondern jedes Kind sollte auf Basis seines eigenen Lern-Profils Lerninhalte aufnehmen, verarbeiten und wiedergeben.

Klingt simpel. ist es auch, allerdings eben aufwändig. Das läßt sich in unserem (normalen) Schulsystem nicht durchsetzen, aber den Grundsatz im Hinterkopf zu behalten ist nicht verkehrt.


Ich möchte da widersprechen. Ich denke, dass in unserem Schulsystem viel mehr möglich ist als umgesetzt wird. Da hapert er gehörig an der Lehrerausbildung. Ich habe auch erst langsam angefangen etwas zu verändern, aber es lohnt sich. Die schwächeren Kinder habe ich schon länger gefördert, doch seit über einem halben Jahr eben auch HB. Es gibt Wochen, da hat jeder meiner 22 Schüler einen eigenen, ganz individuellen Wochenplan. Immer aber sind die Pläne dreigeteilt (leicht, mittel, schwer). Ich habe sehr viel Material im Klassenzimmer stehen, das sich die Kinder während der Freiarbeit selbst aussuchen können. Mir geht es allerdings weniger um Lerninhalte als um Kompetenzen. Ich weiß, dass das alles noch nicht wirklich gut ist, deshalb auch meine Anfrage, was (gerade meinen HB) noch fehlen könnte.

Grüße
towanda
Verfasst am: 04. 04. 08 [18:43]
towanda
(gelöscht)
Themenersteller
Dabei seit: 28.03.2008
Beiträge: 382
oesb schrieb:

Hallo Towanda,
ich schreibe mal was ich mir in der 3. Klasse für meine Tochter gewünscht hätte, als der Test gemacht war:

Lehrer die wissen was hb ist
Andere Aufgaben mehr Förderung in den Schwächen -- Rechtschreibung
hohe Forderung in den anderen Fächern
keine Hausaufgaben
kein Abschieben zum Unterrichten anderer
kein Abschieben in den Werkraum
schnellere Wissensvermittlung so das der Sprung in die 4. Klasse problemfrei gewesen wäre.


Das hört sich ja furchtbar an! Ich kann alles nachvollziehen und das ist bei mir auch gegeben. (Einer meiner beiden HB springt jetzt von 3 in 5 Gymnasium). Doch wieso "keine Hausaufgaben". Oder meinst du eine andere Art Hausaufgaben?

Grüße
towanda
Verfasst am: 04. 04. 08 [19:44]
foxie
Dabei seit: 26.02.2008
Beiträge: 2396
ich mochte die Art der Hausaufgaben in Amerika sehr:

wenige, aber gezielt. Manchmal konnte man den Stoff problemlos auch schon in der Stunde bearbeiten, und so hatte ich selten viel Hausaufgaben.
Texte (2-3 Seiten, 11. Klasse) fand ich auch gut. Manchmal ist aber auch das Lesen in der Schule zusammen und laut gut...Ich hab dann keine Probleme gehabt mit Hausaufgaben, wenn sie in keinem der Fächer mehr als 10-max 20 min dauerten...dann muss man sich zwar dransetzen, aber es dauert nicht einfach ewigs. Und kurz wirklich konzentrieren ist oft viel effektiver, als über längere Zeit nicht so wirklich da sein...
Ich hab für Geschichtstests damals immer am Abend zuvor ca 3/4 Stund lang alles nochmals repetiert und schrieb super Noten...Hatte auch nen super Lehrer...wo ich so ziemlich nichts gelernt habe, war meine Physikklasse. Da hat der Lehrer viel zu oft erlaubt, iwas zu tun, aber nicht das was wir hätten tun sollen...leider. Und selbstständig hab ichs nie auf die Reihe gekriegt...

sovil dazu von ner HB-ADSlerin...

ach, die Kontrollen waren fast überall da, hat dann im Zeugnis zu nem 10tel gezählt. Und es wurde mind etwas 10 mal kontrolliert, so hat man ne gute Chance, ne gute Note darin zu machen.

glg
foxie

- geprüfte Schnuffellin I -
Verfasst am: 05. 04. 08 [00:51]
oesb
Dabei seit: 05.01.2008
Beiträge: 1438
towanda schrieb:
...Doch wieso "keine Hausaufgaben". Oder meinst du eine andere Art Hausaufgaben?...

Hallo Towanda,
also bei uns war das so, Schule brachte nicht wirklich was neues und für Töchterchen waren die Nachmittage einfach wichtig und von ihrer Seite auch sehr geplant (heute ist sie noch genauso mit ihren 16 Jahren). Sie hat jeden Nachmittag was gemacht Reiten Judo Aquarellkurse Kunstakademie Englisch Chinesisch und am WE waren oft Wettkämpfe oder Ausstellungen. Somit waren die Hausis in zweierlei Hinsicht eine Last für sie, ihr Zeitmanagment war immer im roten Bereich und sie hat nicht wirklich etwas davon gelernt.

LG Oesb
*Bitte beachtet die Termine für den HB Stammtisch, den HB Stammtisch für Heranwachsende und den HB Stammtisch für Eltern mit HB Kindern in Hannover! Jeweils der erste Sonntag im ungeraden Monat!*

Verfasst am: 06. 04. 08 [12:08]
mamuesp
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 7119
towanda schrieb:
Ich möchte da widersprechen. Ich denke, dass in unserem Schulsystem viel mehr möglich ist als umgesetzt wird. Da hapert er gehörig an der Lehrerausbildung.

Ok, das hatte ich in meinem Postulat als Nebenbedingung angenommen .. icon_wink.gif

Es ist wahr: das System an sich könnte sich schon bewegen, aber dazu müssen die Lehrer/innen ran. Und wenn ich z.B. sehe, was meine Nichte als Lehramtsstudentin in Sachen Pädagogik lernt und mit welchen Vorurteilen (die ihr kaum auszureden sind - Argumente zählen wenig) sie an den Unterricht heran geht, wird es mir mulmig ...

Gruß, mamuesp

http://www.smilies.4-user.de/include/YouSmileys/wappen-smileys-Rheinland-Pfalz.gif "Es ist normal, anders zu sein." - erleichterte Erkenntnis eines 'HB-Kids' ... http://www.hobee.org/fileadmin/pics/smilies/yapbo.gif

Avatar © sarah5 - Fotolia.com
Verfasst am: 06. 04. 08 [12:21]
towanda
(gelöscht)
Themenersteller
Dabei seit: 28.03.2008
Beiträge: 382
Genau aus dem Grund möchte ich gerne wissenschaftlich arbeiten und zugleich an der Hochschule in der Lehrerausbildung tätig werden.
Irgendwo muss man ansetzen und wenn da nicht mal ein Umdenken stattfindet, sehe ich echt schwarz.

Grüße
towanda