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HB: Zu schlau fürs Büro (?!)
| Autor | Nachricht |
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Verfasst am: 14. 11. 11 [10:35]
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Oase
Themenersteller
Dabei seit: 28.05.2009
Beiträge: 913
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Zeit Online: HOCHBEGABTE: Zu schlau fürs Büro. Arbeitgeber suchen intelligente Mitarbeiter. Hochbegabte aber stoßen in den meisten Unternehmen auf Schwierigkeiten. Mal wieder ein Artikel HB Erwachsene und Arbeit. Ein kleiner Ausschnitt: Karin Rasmussen allerdings kennt auch andere, weniger glückliche Berufsbiografien von Hochbegabten. So mancher stoße gerade aufgrund seiner Intelligenz im Beruf an seine Grenzen, sagt die 59-Jährige, die in ihrem Berliner Büro »Coachings für Hochbegabte« anbietet. »Das gängige Klischee, Genie liege nah am Wahnsinn, ist kompletter Blödsinn«, sagt Rasmussen. »Es ist nur so, dass unsere Gesellschaft Genies in den Wahnsinn treibt. Nicht, weil sie genial sind, sondern weil sie sich nicht anpassen.« So verschieden ihre Coachings auch sind, die Probleme, die ihre hochbegabten Klienten in den Sitzungen schildern, ähneln sich: Leerlauf, Langeweile, Frustration, Kommunikationsprobleme. Da mag das »schnelle und sehr kompakte Reden«, das Rasmussen bei vielen Hochbegabten erlebt, noch das geringste Problem sein. Die meisten würden davon ausgehen, dass der Kollege im Büro über die gleiche Auffassungsgabe wie sie selbst verfüge. So entstehe immer wieder eine Stell-dich-nicht-so-an-Attitüde, »ohne dass es der oder die Hochbegabte überhaupt merkt«. Auch eine Art Kassandrasyndrom werde immer wieder beschrieben: Weil Hochbegabte nicht selten die potenziellen Gefahren von Firmenstrategien voraussehen, gelten sie bei den Kollegen oft als »ewige Mahner« – und damit wenig teamfähig. Im Coaching gehe es deshalb vor allem um zwei Dinge, sagt Rasmussen: »Den Hochbegabten mehr Verständnis für die Denkprozesse der anderen zu ermöglichen. Und mit der Denke aufzuhören, dass mit einem selbst etwas nicht stimmt.« Jeder Idiot kann eine Krise meistern. Es ist der Alltag der uns fertig macht. Tschechow
Jedem das Seine geben: Das wäre die Gerechtigkeit wollen und das Chaos erreichen. Nietzsche |
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Verfasst am: 17. 11. 11 [01:09]
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cal
Dabei seit: 29.12.2010
Beiträge: 492
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»Es ist nur so, dass unsere Gesellschaft Genies in den Wahnsinn treibt. Nicht, weil sie genial sind, sondern weil sie sich nicht anpassen.« Ja, so sehe ich das mittlerweile auch! So verschieden ihre Coachings auch sind, die Probleme, die ihre hochbegabten Klienten in den Sitzungen schildern, ähneln sich: Leerlauf, Langeweile, Frustration, Kommunikationsprobleme. Ok, dann weiß ich jetzt, dass das wohl nie aufhört. Da hilft dann über kurz oder lang wohl nur eine Selbstständigkeit. Sonst kann man sich ja gleich erschießen. Weil man nämlich ansonsten nur schief angeguckt wird, wenn man sich auslebt. Im Coaching gehe es deshalb vor allem um zwei Dinge, sagt Rasmussen: »Den Hochbegabten mehr Verständnis für die Denkprozesse der anderen zu ermöglichen. Und mit der Denke aufzuhören, dass mit einem selbst etwas nicht stimmt.« Ok. Jetzt weiß ich endlich bescheid. Kann die uns hier nicht mal kostenlos gruppencoachen? Hallo Karin, bist du hier angemeldet? Frustierte Grüße von cal [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 17.11.2011 um 01:15.] |
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Verfasst am: 17. 11. 11 [08:13]
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foxie
Dabei seit: 26.02.2008
Beiträge: 2396
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Hmm, so im allgemeinen betrifft mich das Thema zur Zeit nicht so sehr - zum Glueck...aber, ich muss zur Zeit ne Gruppenarbeit machen, zwar nur mit Jemandem, aber es reicht mir vollkommen. Was fuer mich logisch ist, muss ich ihr zu 90% erklaeren und zur Zeit kommt wohl 80% der produktiven Arbeit von mir Naja, dann darf sie dann wieder das machen, was ich nicht gern mache Kennt ihr wohl auch, und habt nicht gerade ne Loesung dazu da? - geprüfte Schnuffellin I -
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Verfasst am: 17. 11. 11 [08:32]
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silv
(gelöscht)
Dabei seit: 03.07.2010
Beiträge: 1416
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Hallo foxie, Gruppenarbeit war noch nie mein Ding, mochte ich nie und mag es noch immer nicht, wenn möglich, mache ich einen großen Bogen drum rum! Die einzige Lösung könnte vielleicht sein, dass du dich nicht darüber aufregst, zu 80 % alles allein zu erarbeiten sondern es als leistungspositives Erarbeiten des Themas betrachtest, und wenn du ihr 90 % aller erklären musst, kannst dich ja vielleicht schon mal auf deinen späteren Job vorbereiten! Ich selbst arbeite lieber allein und für das Berufliche sehe ich auch für mich als einzige Möglichkeit nur die Selbstständigkeit an. [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 17.11.2011 um 08:34.] |
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Verfasst am: 09. 12. 11 [18:55]
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neolienchen
Dabei seit: 07.12.2011
Beiträge: 11
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Hallo Foxie, ja, da bist du mitten im Arbeitsleben.... In Gruppenarbeiten kämpfe ich einfach immer um Führung und da ich schnell bin und meist zuerst verstehe worum es geht und die Ideen habe und dann einfach loslege, bin ich wohl ähnlich wie du diejenige die 80% der Arbeit macht und die Anderen dürfen darüber nörgeln, dass sie nichts mitmachen dürfen.... Eine Lösung habe ich dafür noch nicht gefunden... Außer, dass ich mich absolut zurücknehme und in eine Beobachterposition gehe! Das funktioniert ganz gut, aber die Arbeit macht sich dann nicht von selbst! Viele Grüße Suzi Wer immer tut was er schon kann, bleibt immer das was er schon ist.
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Verfasst am: 11. 12. 11 [09:51]
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DichterWald
Dabei seit: 02.03.2010
Beiträge: 812
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neolienchen schrieb: Hallo Foxie, ....bin ich wohl ähnlich wie du diejenige die 80% der Arbeit macht und die Anderen dürfen darüber nörgeln, dass sie nichts mitmachen dürfen.... ... Außer, dass ich mich absolut zurücknehme und in eine Beobachterposition gehe! Ich habe den Eindruck, zu schwankst zwischen 2 Extremen: entweder ich mache alles oder gar nichts. Was meiner Meinung nach gut funktioniert: Bei Gruppenarbeiten klar absprechen, wer was macht und die Arbeit fair zu gleichen Teilen aufteilen. Natürlich brauchen die anderen mehr Zeit als du, aber sie haben ja auch das Recht, ihre Arbeit gut zu erledigen und daher ein Erfolgserlebnis zu haben. Natürlich hast du dann- weil du schneller bist- Leerlaufzeit. Da kannst du ja vielleicht irgendwelche zusätzlichen Aufgaben übernehmen oder was, was schon lange liegen geblieben ist. Meiner Meinung nach funktioniert das: "ich bin schneller, deswegen mache ich alles" eben nicht und sorgt über lang auf Frustration auf beiden Seiten. Ich persönlich mag Gruppenarbeit auch überhaupt nicht, wenn sie bedeutet: "Wir machen alles gemeinsam" (da krieg ich auch große Agressionen dabei), wenn sie aber bedeutet: "Wir arbeiten an einer Sache und haben hinterher ein gemeinsames Ergebnis" und man klar die Zuständigkeiten und Aufgabenbereiche abspricht, dann kann es manchmal sogar Spaß machen. Intelligenz ist ein Geschenk des Teufels. (Dostojewski)
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