Anmelden
Du kannst Dich hier mit Usernamen und Passwort anmelden, um Zugang zu den geschützten Bereichen zu erhalten.
Interessante Buchtipps
| Barbara A. Kerr | |
| Smart Girls | |
| A New Psychology of Girls, Women, and Giftedness | |
| Siobhan Dowd | |
| Der Junge, der sich in Luft auflöste | |
| Kinderroman (ab 11 Jahren) | |
| Daniel Glattauer | |
| Gut gegen Nordwind | |
| Roman | |
| Zu den Buchtipps ... | |
Gastzugang
Gäste könnnen in diesem, dem offenen Bereich, ohne Anmeldung lesen. Wenn Du in diesem Forum jedoch etwas schreiben möchtest, ist es nötig, dass Du Dich anmeldest. Um zu schreiben und zu den Mitgliederbereichen Zugang zu erhalten, kannst Du Dich daher
registrieren, dann steht Dir nach der Freischaltung des Benutzerkontos das Forum offen.
Professionalität und Wissenschaft
| Autor | Nachricht |
|---|---|
|
Verfasst am: 09. 09. 11 [12:35]
|
|
|
silv
(gelöscht) Themenersteller
Dabei seit: 03.07.2010
Beiträge: 1416
|
Hallo, wem geht es ähnlich? Was ich früher nie vestanden habe, kann ich mittlerweile begreifen, und zwar ohne Selbstverwürfe und beängstigendem oder lästigem Unverständnis mir selbst gegenüber, nämlich, dass ich z.B. alles gerne nachlesen und von Grund auf verstehen möchte. Aber mehr noch, dass ich alles sehr gerne professionell machen möchte und analytisch in Richtung wissenschaftlich erkunden, erforschen und auf auf den Grund gehen möchte. Auch in der Hinsicht, dass ich bei allem was ich tue, gerne dass gesamte bereits vorhandene Wissen um die jeweiligen Dinge erfahren möchte. Auch wenn ich in einem Kurs körperlicher Betätigung diverser Art bin, möchte ich gerne über die Entstehungsgeschichte erfahren, wie sich alles warum so entwickelt hat, welchen Nutzen es bringt oder nicht bringt usw. Was die körperliche Betätigung betrifft geht es mir da aber auch so! Hier wirkt sich mein Wunsch nach Professionalität so aus, dass ich verfeinern und perfektionieren und veredeln möchte. Leider kann es in den meisten Kursen aus diversen Gründen, auch Zeitliche, nicht über eine bestimmte Grenze hinausgehen - und ich mir dann vornehme, in eigener Regie weiterzumachen. Der Thread "Was haltet ihr vom Binnen-I" führt mich aktuell gdanklich in den Bereich der Sprachwissenschaft. Nickies Aussage: "Mal abgesehen davon, dass es in der deutschen Sprache keine Großbuchstaben im Wort gibt, es von daher schon schlichtweg falsch ist" lässt mich z.B. darüber nachgrübeln, wie die deutsche Grammatik an sich entstanden ist, dass sie mit der letzten Rechtschreibreform eine aktuellere Anpassung erfahren hat, und ich frage mich, warum so ein Binnen-I, für dass es womöglich einen Bedarf gibt, sonst würde es doch nicht in Gebrauch sein, nicht auch anzupassen ist. U.ä. Bei Übersetzungen entsteht für mich auch das Interesse, Schraube xy nicht nur mit der dafür entsprechenden Vokabel zu übersetzen, sondern auch das Interesse, über Funktion, Entstehungsgeschichte, Beschaffenheit und Nutzen der Schraube zu erfahren. [Dieser Beitrag wurde 3mal bearbeitet, zuletzt am 09.09.2011 um 12:44.] |
|
Verfasst am: 09. 09. 11 [13:13]
|
|
|
moscito
Dabei seit: 31.10.2010
Beiträge: 1311
|
Ich finde Deine Herangehensweise toll, und die Aufgabe der Sprache ist doch - und daran scheitern wir ständig - gerade auch im Forum erleben wir es doch selbst - uns anderen verständlich mitzuteilen. Ich habe im von Dir erwähnten Thread direkt vor Deinem Beitrag ein Beispiel genannt, das mir wiederfahren ist (ich weiß leider nicht, ob oder wie ich es verlinken kann). Vielleicht hast Du es überlesen, meinst Du, diese Art von Fehlinformation entspricht dem Zweck unserer Sprache? Es ist einfach nach meinem Dafürhalten unprofessionell und unüberlegt, den Hauptzweck zu opfern, um einen anderen, durchaus legitimen Anspruch zu erfüllen. Gerade dadurch schadet man letzen Endes diesen zusätzlichen Ansprüchen. Und derartiges Vorgehen sehe ich keinesfalls als wissenschaftlich an, sondern als Schulbeispiel für Dilettantismus. liebe Grüsse Moscito |
![]() |
|
|
Verfasst am: 09. 09. 11 [19:57]
|
|
|
silv
(gelöscht) Themenersteller
Dabei seit: 03.07.2010
Beiträge: 1416
|
moscito schrieb: "meinst Du, diese Art von Fehlinformation entspricht dem Zweck unserer Sprache?" Ich finde, Sprache kann das Mittel für Fehlinformationen sein , um was auch immer damit zu bezwecken. Was damit bezweckt wird, steht auf einem anderen Blatt. Was das Binnen-I betrifft: will man es laut vorlesen, muss man beide geschlechtsbezeichnenden Worte aussprechen. Beim Lesen kann man es sich die beiden unterschiedlichen Worte denken, ob das einem jetzt bequem ist oder nicht. |
|
Verfasst am: 09. 09. 11 [20:04]
|
|
|
mamuesp
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 7117
|
Das meinst Du nicht ernst, oder? |
![]() ![]() ![]() |
|
|
Verfasst am: 11. 09. 11 [20:11]
|
|
|
silv
(gelöscht) Themenersteller
Dabei seit: 03.07.2010
Beiträge: 1416
|
Oh, ich sehe gerade - und bin ganz überascht - dass wikipedia auch über das Binnen-I berichtet - und dort sind dann auch unterschiedlichen Haltungen, Pros und Contras, allgemeine Gedanken und Überlegungen nachzulesen, sowie Hinweise auf Literatur und web-Links |




