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Kuckuck durchgeknallt
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Verfasst am: 06. 05. 11 [13:36]
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peter_b
Themenersteller
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 3827
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So gerne ich mich mit Vögeln beschäftige, in den letzten Tagen habe ich ein Problem damit Naja, mehr mit einem Vogel. In meine Nachbarschaft ist wieder mal ein Kuckuck eingezogen. In Hörweite. Grundsätzlich mag ich die Viecher ja, aber der scheint ein echtes Problem zu haben. Er ist nachtaktiv. An abendliches Gekuckucke bin ich im Frühling ja gewohnt, an morgendliches auch, sehr-früh-morgendliches schon mal. Nur nicht so-unheimlich-sehr-extrem-frühmorgendliches!! Er fängt etwa um 2:00 Uhr an … AM-time!! — MESZ und zieht das bis vier, halb fünf durch. Konsequent, konstant, stur, zäh, dauerhaft, eigentlich eher leise aber ekelhaft gleichmäßig, aufdringlich … uuaaahhgrrrmpffff. Ich habe mich damit abzufinden, dass ich entweder auf die Pirsch gehen muss, um ihm das sinnlose Leben zu nehmen, oder für die nächsten Wochen meinen, sowieso schon schwer gestörten Schlafrhythmus umstelle. Da ich vorab mal viel zu faul bin, mich nächtens Missionen zu widmen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit ohnehin scheitern (ja, es gibt auch solche, bei denen ich es immer wieder probiere, aber dazu muss ich mich nicht anziehen), bleibt mir nur die Analyse. Also was hat dieses bedauernswerte Tierchen für ein Problem? Wurde er im frühkindlichen, oder gar schon im embryonalen Stadium schwerst gestört? Möglicherweise wurde er bereits als Kuckucksei in das Nestchen einer Nachtigall gelegt und deshalb durch eine grundlegend falsche Erziehung zum psychischem Wrack gemacht. Hat er sich während der Pubertät dummerweise in eine süße kleine Schleiereule verliebt und schlich ihr zu häufig nach? Hat er möglicherweise gar schon eine gehabt und ist auf der ständigen Suche nach einer Wiederholung dieses ungewöhnlichen Kicks (kann man auch anders ausdrücken, ich weiß)? Vögeln sagt man ja allgemein gewisse Rassismus-Tendenzen nach, kann es dennoch sein, dass er eine neue Stufe der Evolution einzuläuten gedenkt, indem er sich über die Grenzen wagt? Könnte er an einer posttraumatischen Persönlichkeitsstörung leiden? Wenn ja, warum? Ist er vielleicht Borderliner? Hypersensibel? Oder — und das ist meine vordringliche Sorge — irre ich mich auf ganzer Linie und es handelt sich ganz einfach um einen hochbegabten Uhu, der nur mit seinen Fremdsprachenkenntnissen angibt? Ihr seht schon, es entstehen Fragen über Fragen und allein bin ich dazu verurteilt, mir entweder mein bisschen Resthirn zu zermartern und damit weiterhin auf der Stelle zu trampeln, oder es gibt jemanden, der mir hilft, eine plausible Erklärung für dieses Phänomen zu finden. Ein schwer zu bewältigender, komplexer Berg an Möglichkeiten tut sich vor mir auf, ich bin überfordert. Edit: … und natürlich ständig müde. Die Qualität einer Aussage ist wichtiger als der Status des Aussagenden.
Jede Resonanz auf meinen Auftritt ist berechtigt. Ich habe die Wahl, meinen Auftritt zu ändern, oder mit der Resonanz zu leben. |
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Verfasst am: 06. 05. 11 [14:42]
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anouk
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 7257
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Ich habe jetzt sehr lange über das von dir geschilderte Problem nachgedacht. Also, zunächst einmal fällt mir auf, dass du eine unglaublich starke Vögelfixierung hast. Das macht es ziemlich schwierig, alle Aspekte möglichst neutral zu betrachten. Ist dir mal in den Sinn gekommen, dass du dem Kuckuck sehr einseitig die Schuld an deiner Müdigkeit zuweist? Wie muss sich das Tier damit fühlen!? Dauernd fotografierst du Vögel und ausgerechnet diesem Exemplar verweigerst du deine Linse und beschwerst dich auch noch über seine klagenden Laute! Außerdem solltest du deinen möglichen Anteil an der Misere bedenken. Eine beginnende (angeborene) Tageslichtschwäche in der Pupille lässt den Eindruck einer typischen Nachtdunkelheit entstehen. Jedenfalls sind das die neuesten revolutionären Erkenntnisse zweier westgrönländischer Augenärzte, die damit kurz vor der Verleihung des Medizin-Nobelpreises stehen. Du glaubst, dass es Nacht ist, doch es sind deine Augen, die dir dieses vorgaukeln. In der Online-Fachzeitschrift "Grüner Star und Grauer Kuckuck" findest du genügend Informationen. Ich finde nur gerade den Link nicht! Ich kann dir lediglich raten, an dir zunächst eine gründliche Untersuchung durchführen zu lassen und danach direkt eine Gesprächstherapie bei erfahrenen Vögel-Experten zu machen. Nur so kannst du dem Kuckuck wieder auf Augenhöhe begegnen und deine müdigkeitsbedingte Überforderung auf ein normalerträgliches Level bringen. Ach ja, da du auch Hochbegabung erwähnt hast: Solange das Tier keinen anerkannten Vögel-Mensa-Test gemacht hat, wäre ich sehr vorsichtig mit solchen Spekulationen. |
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Verfasst am: 06. 05. 11 [15:16]
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herz_aus_stahl
Dabei seit: 31.12.2007
Beiträge: 2548
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Klar bei Luftpistole... ♪♫ Daß eine Aussage polemisch oder verletzend formuliert ist, entzieht sie nicht schon dem Schutzbereich des Grundrechts [auf Meinungsfreiheit] (vgl. BVerfGE 54,129[138 f.]; 61,1[7 f.]) 奥利弗 |
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Verfasst am: 06. 05. 11 [15:29]
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occu
Dabei seit: 24.12.2007
Beiträge: 1942
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@ Onkel Peter Dir ist schon klar,das der logischerweise so lange brüllt,bis einer antwortet. Du bist am Zug. occu "Niemand sollte leugnen müssen, woher er kommt. Keiner soll sich schämen zu sagen;ich hab reiche Eltern, oder ich habe arme Eltern. Schämen muß ich mich nur, wenn ich nicht echt bin und verleugne wer ich bin und woher ich komme." Shemesh,hier im Forum
"Wir glauben nicht an Könige,Präsidenten,Priester oder Freie Wahlen,wir glauben an groben Konsens und lauffähigen Code" |
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Verfasst am: 06. 05. 11 [15:59]
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DichterWald
Dabei seit: 02.03.2010
Beiträge: 811
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Ich muss leider sagen, dass alle angegebenen Interpretationen ziemlich daneben liegen. Bei dem erwähnten Kuckuck handelt es sich schlichtweg um ein Exemplar, welches großen Wert ausgedehnte eigene Ländereien legt. Zum Kuckuck Zum einen muss der Kuckuck natürlich wie andere Vögel auch ein Revier abgrenzen und markieren, wozu sein markanter Ruf dient. Im Übrigen kannst du - wenn du nachts nicht schlafen kannst- fortwährend auf deine Geldbörse klopfen - ich krieg dann 30 Prozent Provision. [Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 06.05.2011 um 16:00.] Intelligenz ist ein Geschenk des Teufels. (Dostojewski)
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Verfasst am: 06. 05. 11 [16:30]
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peter_b
Themenersteller
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 3827
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occu schrieb: @ Onkel Peter Dir ist schon klar,das der logischerweise so lange brüllt,bis einer antwortet. Du bist am Zug. Du verstehst aber auch nicht wirklich viel von Vögeln, oder? Nein, der brüllt so lange, bis er Gelegenheit zu einem recht erfreulichen Ereignis hat, es ist Frühling und entgegen landläufiger Vorurteile werden nicht nur Bäume größer und dicker. Die angesprochene Gelegenheit ist aber (so er nicht rasseübergreifend orientiert ist) zum Scheitern verurteilt, weil die Kuckuckinnen um diese Uhrzeit im Normalfall ihren Schönheitsschlaf verrichten. Aus Tagsüber-Erfahrung weiß ich, dass bei kräftigem Zurückbrüllen in Kuckucksprache (ich kanns nur ziemlich laut) der ortsansässige Kuckuck erst mal aus dem Revier flüchtet wenn man ihm nahe kommt. Dazu müsste ich mich anziehen und ihm nahe kommen. Es befinden sich (natürlich auch nachtaktive) Wildschweine in seiner Nähe, schlimmste Brombeersträucher, Brennnesseln und sonstig, störende Elemente. Abgesehen davon, dass ich mich anziehen und die warme Höhle verlassen müsste, könnte ich nur dann versuchen, unverletzt in die Nähe des Ruhestörers zu kommen, wenn ich das mit Hilfe einer leuchtenden Sehunterstützung in Angriff nehme. Nun hat eine Beleuchtungshilfe für mich zwar den Vorteil detaillierter sehen zu können, dem Kuckuck fällt das damit aber auch deutlich leichter, außerdem habe ich bei nachtaktiven Tieren immer wieder erlebt, dass sie keinen Ton mehr von sich geben, sobald es heller wird. Kurz: Die Risiko/Nutzen-Abwägung fällt zu Ungunsten dieser Idee aus. Die Möglichkeit, dass eine attraktive Kuckuckin unter dem gleichen Problem leidet, ließe sich höchstens über ein entsprechendes Fach-Internet-Forum lösen. Das aber bringt weitere Probleme mit sich. Kuckuck müsste die Gelegenheit erhalten, ab und zu mal online zu gehen, Voraussetzung ist – wie wir wissen – ein Internetzugang und ein dazu fähiger Computer, Strom, Telefon- Kabel- oder Funkverbindung. Das kostet Geld, Geld haben nur die wenigsten Kuckucks, man müsste dafür sorgen, dass sie es sich verdienen können, gibt man ihnen Gelegenheit, sich Geld zu verdienen, werden sie in der BRD gleich zum Feindbild der stets betrunkenen, unrasierten, schlampigen und abgrundfaulen Hartz IV-Empfänger und natürlich jeden biergesteuerten Neonazis. So überaus leicht, wie es im letzten Absatz geschrieben wurde, ist es allerdings immer noch nicht regelbar. Selbst wenn man diesem einen Kuckuck zu Job, Computer, Verbindungsmöglichkeit … verhelfen könnte, hätte er damit immer noch kein Fachforum und AnsprechpartnerInnen, an die er sich ggf. wenden könnte … Boah, da stehe ich ja vor einem immer größer werdenden Problem, ich hoffte auf Hilfe! anouk schrieb: Ist dir mal in den Sinn gekommen, dass du dem Kuckuck sehr einseitig die Schuld an deiner Müdigkeit zuweist? Ja, das ist mir klar. Aber so lange ich auch überlege, ich komme immer zum gleichen Schluss: ER HAT SCHULD. anouk schrieb: In der Online-Fachzeitschrift "Grüner Star und Grauer Kuckuck" findest du genügend Informationen. Ich finde nur gerade den Link nicht! Danke sehr, ich google mal nach. anouk schrieb: … eine Gesprächstherapie bei erfahrenen Vögel-Experten zu machen. Nachdem ich eben einige Rechnungen an die Adressaten brachte, traf ich eine überzeugend sprechende Person, die von sich behauptete, sehr viel von Vögeln zu verstehen. Nachdem mir dies bewiesen wurde, fragte ich ebenso erschöpft, wie mir den Schweiß abwischend, woran so ein Verhalten liegen könnte. Im Gegensatz zur Beweisführung, konnte die Antwort auf meine konkrete Frage keineswegs befriedigen. Sie lautete: "Ja, das habe ich noch nie gehört, ungewöhnliche Uhrzeit, keine Ahnung woran das liegt. Vielleicht ist die Erklärung mit dem Nachtigall-Nest plausibel …" anouk schrieb: Solange das Tier keinen anerkannten Vögel-Mensa-Test gemacht hat, wäre ich sehr vorsichtig mit solchen Spekulationen. Diesen Aspekt bedachte ich bisher nur am Rande, gut, dass du drauf hingewiesen hast. Im Grunde war es ja nur eine Vermutung, falls das anders rübergekommen sein sollte, entschuldige ich mich bei allen in aller Form, die schon einen Vögel-Test hinter sich haben. Zudem ist mir der Aufwand schon zu groß, dem Tier nahe zu kommen. Man stelle sich vor, ich wollte ihn auch noch lebend zum Zwecke einer anerkannten Testung einfangen. Der Gefahren durch Wildschweine und Dornenbüsche nicht genug, müsste es sich ja auch noch um einen hochbegabten Uhu handeln, den ich dann zu fangen hätte. Die sind im Allgemeinen sehr wehrhaft und könnten meine zarte Haut noch schlimmer verletzen als die Dornen. Sollte ich mich in eine solche Gefahr begeben?? DichterWald schrieb: Im Übrigen kannst du - wenn du nachts nicht schlafen kannst- fortwährend auf deine Geldbörse klopfen - ich krieg dann 30 Prozent Provision. Danke für den link und deine Ausführungen, soweit war mir das schon bekannt. Dass aber ein waschechter Kuckuck in seinem Wunsch, unsichtbar zu bleiben, so weit geht, sich nur noch nachts zu Wort zu melden, war mir eben bis dato unbekannt. Vielleicht bleiben tatsächlich nur zwei konträre Möglichkeiten: 1.) Ein grottenblöder Kuckuck, der nachts sowieso keine Kuckuckin finden wird und völlig umsonst nervt, oder 2.) Ein hochbegabter Uhu mit perfektem Kuckuckisch, der angibt und so natürlich auch keine Uhuin finden kann, die hält ihn ja durchs Gehör für einen Kuckuck. Dann wären eigentlich beide recht dämlich, denn das Gekuckucke zum Zwecke der Partnersuche wäre letztlich fürn Arsch. Probleme ohne Ende … Edit @ D_W: Was – außer einer Provision für dich – würde es bringen, wenn ich statt zu schlafen, die halbe Nacht auf einer leeren Geldbörse rumklopfte? Die Qualität einer Aussage ist wichtiger als der Status des Aussagenden.
Jede Resonanz auf meinen Auftritt ist berechtigt. Ich habe die Wahl, meinen Auftritt zu ändern, oder mit der Resonanz zu leben. |
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Verfasst am: 06. 05. 11 [16:38]
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peter_b
Themenersteller
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 3827
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Ach ja: herz_aus_stahl schrieb: Klar bei Luftpistole... Wie scharf ist denn dein Ding? Auf Gehör habe ich bisher nur einen Vogel mit der Luftpistole in meinem Leben getroffen. Das war durch einige Blätter und vielleicht auch Zweige hindurch, ein Rotkehlchen und selbst das hatte noch einen Hauch von Leben in sich als es neben meine Füße fiel. Ein Kuckuck wäre wahrscheinlich höchstens in sichere Entfernung geflogen und hätte mich ausgekuckuckut. Die Qualität einer Aussage ist wichtiger als der Status des Aussagenden.
Jede Resonanz auf meinen Auftritt ist berechtigt. Ich habe die Wahl, meinen Auftritt zu ändern, oder mit der Resonanz zu leben. |
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Verfasst am: 06. 05. 11 [17:11]
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anouk
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 7257
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peter_b schrieb: anouk schrieb: Ist dir mal in den Sinn gekommen, dass du dem Kuckuck sehr einseitig die Schuld an deiner Müdigkeit zuweist? Ja, das ist mir klar. Aber so lange ich auch überlege, ich komme immer zum gleichen Schluss: ER HAT SCHULD. Zum Kuckuck aber auch mit deiner Uneinsichtigkeit! |
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Verfasst am: 06. 05. 11 [17:20]
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peter_b
Themenersteller
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 3827
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Jaja, fluchen und mich verurteilen … zur Erklärung mal, wie ich drauf komme, ihm die Schuld zu geben (Obacht, wer zu vernetzt denkt könnte Probleme mit der Nachvollziehbarkeit bekommen): Kuckuck gibt Laut. Peterle kann nich schlafen. Warum kann Peterle nich schlafen? Weil Kuckuck Laut gibt. Wer ist schuld, dass Peterle nich schlafen kann? Kuckuck. Wer oder was schuld sein könnte, dass Kuckuck Laut gibt, ist bekannt, die Natur und der Fortpflanzungswille. Wer aber schuld daran sein könnte, dass Kuckuck so dämlich ist und nachts Laut gibt, das ist die Frage, für die ich noch keine befriedigende Lösung habe. Und niemand kann mir helfen, ich fühl' mich so allein gelassen … Die Qualität einer Aussage ist wichtiger als der Status des Aussagenden.
Jede Resonanz auf meinen Auftritt ist berechtigt. Ich habe die Wahl, meinen Auftritt zu ändern, oder mit der Resonanz zu leben. |
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Verfasst am: 06. 05. 11 [17:46]
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Nickie
Dabei seit: 04.03.2008
Beiträge: 4010
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Ist er vielleicht durch irgendwelche Straßenlampen so irritiert, dass er viel zu früh glaubt, die Sonne geht auf? *geprüfte Schnuffel*
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Verfasst am: 06. 05. 11 [17:52]
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anouk
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 7257
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Vielleicht hat er einen Jetlag und kann nachts nicht schlafen. |
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Verfasst am: 06. 05. 11 [18:12]
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peter_b
Themenersteller
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 3827
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Nickie schrieb: Ist er vielleicht durch irgendwelche Straßenlampen so irritiert, dass er viel zu früh glaubt, die Sonne geht auf? Ganz sicher nicht, wo der herruft, ist keine Straße und kein Licht (eher Wildschweine und Dornenbüsche). Das Schneefoto in Geschmackvoll ist aus dem entsprechendem Fenster aufgenommen. Ich habe tatsächlich vorhin einen Falkner gefragt, der Jagdschein hat und auch sonst recht gut Bescheid weiß. Er lachte zwar recht ausführlich zu meinen Sprüchen von wegen "psychisch schwerst geschädigt weil vielleicht unter Nachtigallen aufgezogen", sagte aber halbernst, das wäre die einzige Möglichkeit, die das plausibel machen könnte, er habe sowas noch nie gehört. Es ist aber wirklich so, der Kuckuck nervt, wie hilflos meine Aufarbeitung der Problemlage aussieht, ist ja hier zu lesen Die Qualität einer Aussage ist wichtiger als der Status des Aussagenden.
Jede Resonanz auf meinen Auftritt ist berechtigt. Ich habe die Wahl, meinen Auftritt zu ändern, oder mit der Resonanz zu leben. |
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Verfasst am: 06. 05. 11 [18:19]
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mamuesp
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 7115
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Also traditionelles Liedgut lehrt uns, dass der Kuckuck auch nachts schreit: "Jetzt geh ich nicht mehr heim, bis daß der Kuckuck kuckuck schreit, er schreit die ganze Nacht allhier auf grüner Heid. Ju ja, ju ja! Gar lustig ist die Jägerei allhier auf grüner Heid." (Der Jäger aus Kurpfalz) oder "Der Kuckuck schrie die ganze Nacht und hört nicht auf zu schreien. Am Morgen schreit er immer noch, man hört es weit und breit. Die Menschen freut der Kuckucksruf, der Herold singt vom Glück. Denn eines ist jetzt sonnenklar, der Frühling ist zurück. Sie sagen nur dem eignen Schatz, dem Vogel fehlt das Nest, der Sturm hat es davon geweht bis auf den letzten Rest. Was braucht man schon das eigne Nest, es geht auch ohne das. Frei' du so wie der Kuckuck freit, in Laub und grünem Gras. Sie klopfen auf ihr Portemonnaie und das gleich siebenmal. So oft ein Kuckuck "kuckuck" schreit, füllt es sich allemal." (Quelle unbekannt) |
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Verfasst am: 06. 05. 11 [18:19]
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Nickie
Dabei seit: 04.03.2008
Beiträge: 4010
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Vielleicht ist der Kuckuck verliebt in dich und weiß, dass dies seine einzige Möglichkeit ist, deine Aufmerksamkeit zu bekommen? *geprüfte Schnuffel*
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Verfasst am: 06. 05. 11 [18:50]
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peter_b
Themenersteller
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 3827
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Nickie schrieb: Vielleicht ist der Kuckuck verliebt in dich und weiß, dass dies seine einzige Möglichkeit ist, deine Aufmerksamkeit zu bekommen? Wow! Na daran dachte ich bisher noch nicht, obwohl ich ihm schon mehrere Stufen der Evolution und rasseübergreifenden Tendenzen unterstellte. Da dieses Tier, sei es nun persönlichkeitsbeeinträchtigter Kuckuck oder hochbegabter Uhu, mit seinen Paarungschancen ohnehin recht großzügig umzugehen scheint, wäre die Möglichkeit der gleichgeschlechtlichen Ausrichtung ja nur ein kleiner, weiterer Schritt in diese Richtung. "Am anderen Ufer" ist er auf jeden Fall, es ist ein Bach zwischen unseren Lebensmittelpunkten. Ich gehe jetzt erst mal in mich und versuche zu ergründen, warum gerade eine Frau die weiß, wie ich aussehe, darauf kommen könnte, selbst Tiere seien vielleicht in mich verliebt. Und während ich in mich gehe, erfreue ich mich am Gedanken, dass du inzwischen möglicherweise deine Küchen-Arbeitsplatte in kleinste Partikel zerbeißt. Die Qualität einer Aussage ist wichtiger als der Status des Aussagenden.
Jede Resonanz auf meinen Auftritt ist berechtigt. Ich habe die Wahl, meinen Auftritt zu ändern, oder mit der Resonanz zu leben. |
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Daß eine Aussage polemisch oder verletzend formuliert ist, entzieht sie nicht schon dem Schutzbereich des Grundrechts [auf Meinungsfreiheit] (vgl. BVerfGE 54,129[138 f.]; 61,1[7 f.]) 奥利弗 


