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"So ein schöner Name..."
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Verfasst am: 04. 10. 10 [17:02]
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kringel
Themenersteller
Dabei seit: 24.12.2008
Beiträge: 1170
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Eine kleine und auch ein bisschen gemeine Geschichte, die am Wochenende der Freund meiner Mutter erzählte, als ich bei ihnen war. Er kennt ein Paar, das irgendwann einen Jungen bekam. Das Kind brauchte natürlich einen Namen, und weil sie den so schön fanden, haben sie den Namen "Yves" gewählt. Später - keine Ahnung, unter welchen Umständen - haben sie jemanden diesen Namen aussprechen hören. Mir selbst ist es ein Rätsel, wieso zuvor niemand korrigierend eingegriffen hatte. Aber Mutter und Vater stellten fest, dass der Name ihres Kindes nicht so ausgesprochen wird, wie man ihn schreibt. Nein, der Kleine heißt ja gar nicht "Üwes"!!! Was für ein Pech, dass er schon drei Jahre alt war und auf seinen Namen hörte. Dabei hatten sie den Namen "Yves" doch in einem Buch gesehen und fanden ihn so schön... Ja, ein bisschen gemein fand ich es schon, dass ich darüber kichern musste - aber "Üwes", nee, echt mal. kringel |
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Verfasst am: 04. 10. 10 [17:28]
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anouk
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 7257
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Das erinnert mich sehr stark an einen Comedian-Vortrag von Carolin Kebekus, die sich immer über den Jungennamen "Öwes" (die kölsche Variante) gewundert hatte und dann mit Entsetzen feststellen musste, dass die prolligen Eltern den Namen "Yves" falsch ausgesprochen hatten. Leider finde ich gerade nichts bei YouTube, wo diese Passage vorkommt. |
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Verfasst am: 16. 10. 10 [17:06]
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peter_b
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 3827
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@ anouk: Hättest du Herrn Google den Namen "Öves" vorgesetzt, wäre das zu finden gewesen. Dauert aber und kommt erst am Ende. Zu dem Gedöns um möglichst tolle Kindernamen fiel mir wieder das Schild ein, welches ich mal (nahe FFM) in einem Handwerkerfahrzeug las: Die Qualität einer Aussage ist wichtiger als der Status des Aussagenden.
Jede Resonanz auf meinen Auftritt ist berechtigt. Ich habe die Wahl, meinen Auftritt zu ändern, oder mit der Resonanz zu leben. |
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Verfasst am: 16. 10. 10 [17:27]
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anouk
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 7257
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Peter, danke für den Link. Genau diesen "Öwes" meinte ich. Herrje, dass er mit "v" geschrieben wird, hätte mir doch klar sein müssen! |
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Verfasst am: 27. 10. 10 [06:01]
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peter_b
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 3827
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Zu "so ein schöner Name" mache ich mir schon länger immer wieder Gedanken. Wer von den Eltern, die ihre Kinder mit Namen wie "Schantal-Tschennifer-Schackeline" … mehr als ein süßes Baby, Haustier oder Spielzeug bedenkt. Ein "Problemkind" (autoaggressiver Junge), von dem mir öfter mal erzählt wird, den ich auch schon kennen gelernt habe, wurde z.B. von seinen (Kung-Fu-Fans) Eltern mit den Vornamen "Jason Scott Lee" bedacht. Ein typisch deutscher Familienname rundet das Bild ab. Manchmal glaube ich, dass der Gedanke, "das wird einmal zu einem Erwachsenen, der ernst genommen werden möchte" in derartigen Überlegungen nicht so häufig Platz findet, wie es nötig wäre. Eben fand ich ("baby-vornamen.de") ein recht krankes Beispiel zum Namensvorschlag "Rabauki": Dieser Namen hat einen großen Vorteil: Erpaßt auf Jungs genauso gut wie auf Hunde. Auf einen Pinscher paßt auch die schwäbische Verniedlichung: "Rabaukle" "Stahlborg" paßt auch gut auf Jungs. Die sollten allerdings schon ziemlich kräftig auf die Welt kommen. Ansonsten besser: Stahlbörgle. Wie würde der "ziemlich kräftige" Dirk heute ankommen, hieße er "Stahlborg Bach" ? Der hätte als Comedian schon erste Erfolge, wenn er sich nur vorstellt. Oder man stelle sich einen "Rabauki Ackermann" als Deutsche-Bank-Chef vor. "Jimmi Gonzales Ochsenknecht", "Jimmi Blue Ochsenknecht" klingen in meinen Ohren auch recht exotisch. Richtig ist: Auf meine Meinung kommt es nicht an. Aber wundern darf ich mich, oder? Bei manchen Mädchennamen frage ich mich, ob das die Eltern wohl einschlägigen Annoncen mit fettgedruckten Telefonnummern entnommen haben könnten. Naja, wie dem auch sei … drüber reden wird ja noch erlaubt sein. Die Qualität einer Aussage ist wichtiger als der Status des Aussagenden.
Jede Resonanz auf meinen Auftritt ist berechtigt. Ich habe die Wahl, meinen Auftritt zu ändern, oder mit der Resonanz zu leben. |
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Verfasst am: 27. 10. 10 [10:26]
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stern2null3
Dabei seit: 22.12.2007
Beiträge: 5709
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"Eine Mischung aus Domina und Dalai Lama!" – das habe ich so lange gesucht! Konnte mich nur noch an den Dalai Lama erinnern : ))) Üwes ist wirkllich übel … - weg -
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Verfasst am: 27. 10. 10 [19:32]
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Nordkind
Dabei seit: 05.09.2009
Beiträge: 136
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Ich kann in meiner Verwandschaft "Jordan Cecilia" und "San Diego Romeo" bieten. Die beiden sind übrigens keine Geschwister. Verfügen aber über einen recht deutschen Nachnamen. Zum Jungen meinte meine 83jährige Oma, Hauptsache, er findet später seine Julia. Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. - Unbekannt.
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Verfasst am: 28. 10. 10 [14:38]
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Kat
Dabei seit: 09.08.2009
Beiträge: 1986
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Naja, mit Cecilia kann man ja leben - Romeo ist ein bißchen grenzwertig, aber Julias gibt es schließlich genug. :D Und zumindest kann das noch jeder halbwegs aussprechen... Bei manchen Namen ist es schade, daß die so "verprollt" wurden in Deutschland - Chantal ist korrekt ausgesprochen eigentlich ein sehr schöner Vorname... Bei Kringels Geschichte frage ich mich aber, wieso die denn nicht vorher mal geprüft haben, wie man das ausspricht. "Espérer, parce que la terre est belle,
Quand une étoile s'éteint, elle n'éteint pas le ciel." (M. Sardou) |
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Verfasst am: 28. 10. 10 [14:59]
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mamuesp
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 7115
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Es rollt einem eben die Fussnägel hoch, wenn jemand aus der Verwandschaft einen schönen Namen hat, dieser aber dauernd falsch ausgesprochen wird ... Beispiel: statt "Natalie" wird grausam "Natallje" gesagt, "Janine" wird nicht "schahniehn", sondern wirklich "jahniene" ausgesprochen ... und das krallt sich auch bei denen fest, die es eigentlich besser wissen müssten ... Man sollte in Friesland keine französischen Namen benutzen, auch wenn sie eigentlich "Mainstream" sind ... Der Frankophile wendet sich entsetzt und schaudernd ab. |
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Verfasst am: 28. 10. 10 [15:29]
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kringel
Themenersteller
Dabei seit: 24.12.2008
Beiträge: 1170
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Kat schrieb: Bei Kringels Geschichte frage ich mich aber, wieso die denn nicht vorher mal geprüft haben, wie man das ausspricht. Na ja, man muss ja erstmal drauf kommen, dass ein Wort vielleicht nicht so ausgesprochen wird, wie man es schreibt.... |
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Verfasst am: 28. 10. 10 [17:09]
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anouk
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 7257
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Ich habe vor Jahren mal in einer Geburtsurkunde folgende Jungennamen gelesen: Ritschert. Erst als ich den Namen leise vor mich hin murmelte, war mir klar, was Sache war... Ziemlich schleierhaft, wieso das Standesamt an der Stelle nicht nachgehakt hatte. |
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Verfasst am: 28. 10. 10 [17:30]
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kringel
Themenersteller
Dabei seit: 24.12.2008
Beiträge: 1170
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Eines Tages wird da irgendwo mal "Iehf" stehen, oder "Ief", oder so ähnlich... |
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Verfasst am: 28. 10. 10 [18:07]
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profcomadrona
Dabei seit: 02.06.2009
Beiträge: 1901
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@kringel: den mit dem "lef" versteh ich nich |
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Verfasst am: 28. 10. 10 [18:25]
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kringel
Themenersteller
Dabei seit: 24.12.2008
Beiträge: 1170
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@prof: Hehe, ja, das sieht aus wie ein kleines "l", soll aber ein großes "i" sein. Das soll Yves sein, wie es ausgesprochen wird... |
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Verfasst am: 28. 10. 10 [18:34]
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profcomadrona
Dabei seit: 02.06.2009
Beiträge: 1901
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Seid Ihr denn schon mal in Holland gewesen und habt auf die Namen geachtet? Die machen mich ganz irre mit ihren Abkürzungen Adrian - At Hubert - Huub - gesprochen Hüüüüb oder Hubert - Beer Bart - verniedlicht zu Bartje Gustav - Guus - gesprochen Chüüüüss noch mehr? Oder deren Trend zu deutschen Jungennamen - Frank, Jürgen - wie spricht man Jürchen auf holländisch? |
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