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Die Weisheit der Vielen

Autor Nachricht
Verfasst am: 20. 01. 08 [20:22]
rhabarber
Themenersteller
Dabei seit: 28.12.2007
Beiträge: 27
Jetzt RTL
Verfasst am: 20. 01. 08 [23:10]
stern2null3
Dabei seit: 22.12.2007
Beiträge: 5709
... und? icon_smile.gif

- weg -



Verfasst am: 21. 01. 08 [08:50]
rhabarber
Themenersteller
Dabei seit: 28.12.2007
Beiträge: 27
Die Sueddeutsche fasst es ganz nett zusammen. Schade eigentlich, hätte interessant sein können, zumal viele Leute mitgemacht haben.

Wer sich für das Thema interessiert Wikipedia hat eine ganz nette Einführung.
Verfasst am: 21. 01. 08 [11:34]
stern2null3
Dabei seit: 22.12.2007
Beiträge: 5709
Hi rhabarber,

es wär ganz gut, wenn Du gleich hier schriebst, um was es geht. Nicht jeder hat Zeit und Muse, im Internet zu googeln um zu wissen, was Du meinst ... Kurzer Satz genügt ja icon_smile.gif

Herzliche Grüße,
stern2null3

- weg -



Verfasst am: 21. 01. 08 [20:51]
sourgirl
Dabei seit: 24.12.2007
Beiträge: 566
Hallo stern2null,

die Show basierte auf dem Buch von James Surowiecki (gleichnamiger Titel der dt. Übersetzung). Surowiecki hat die These, dass das kumulierte Wissen (bzw. Informationen) einer Gruppe zu einer besseren Entscheidung führt als die des Einzelnen.
Ich hab's eine zeitlang nebenbei geschaut, weil ich gerade letzte Woche ein Referat darüber gehört habe, dass dies eher nicht der Fall ist, weil ungeteilte Informationen eben nicht geteilt werden.
Die Sendung war allerdings ziemlich langweilig - fand ich zumindest.

Gruß,
s.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.2008 um 20:52.]

Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind. [Albert Schweitzer]

Character is higher than intellect. A great soul will be strong to live as well as think. [Ralph Waldo Emerson ]
Verfasst am: 22. 01. 08 [21:16]
peter_b
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 3827
Am Ende der Sendung war das Ergebnis zwischen Experten und Zuschauern ausgeglichen.
... fasst wiki die Jauch-Sendung zusammen. Letztlich lässt sich die nette wiki-Einführung in ähnlichen Worten zusammen fassen.

Surowiecki's Beispiel, bei dem auf einer Auktion das Gewicht eines Rindviehs geschätzt wurde, halte ich für ziemlich dünn als Argument für die Untermauerung der zu Grunde gelegten These. Der eine schätzt zu hoch, wie der andere zu niedrig schätzt, ist die Neigung zur Über- und Untertreibung gut verteilt, wird im Schnitt natürlich ein realistischer Wert gefunden.

Wiki habe ich so verstanden, als Surowiecki einschränkt, wenn der jeweilige Teamleader die Gruppe nicht wirklich anerkennt, klappt es mit der These auch nicht.

Für mich heißt das (im Moment noch), mal trifft die These zu, mal nicht. Wirklich interessant ist für mich das Buch nach der Lektüre dieser Zeilen nicht geworden. Neue Erkenntnisse sind demnach nicht zu erwarten, oder habe ich da einen Denkfehler drin?



Die Qualität einer Aussage ist wichtiger als der Status des Aussagenden.

Jede Resonanz auf meinen Auftritt ist berechtigt. Ich habe die Wahl, meinen Auftritt zu ändern, oder mit der Resonanz zu leben.
Verfasst am: 23. 01. 08 [10:53]
stern2null3
Dabei seit: 22.12.2007
Beiträge: 5709
thankyou, sourgirl!

- weg -



Verfasst am: 23. 01. 08 [14:43]
sourgirl
Dabei seit: 24.12.2007
Beiträge: 566
Hallo Peter,

wenn, dann habe ich den gleichen Denkfehler wie Du icon_wink.gif

Die These finde ich allerdings schon interessant, weil sie mir sehr logisch erscheint. Unterschiedliche Menschen machen unterschiedliche Erfahrungen und verfügen über unterschiedliches Wissen. Wenn eine Gruppe (bzw. die Individuen) also ihr implizites Wissen expliziert, profitieren alle davon. Darauf fußt ja auch Wissensmanagement und nichts anderen wird in Foren betrieben. Aber das ist eher ein Ideal, weil es zu viele Faktoren gibt, die die Explikation hemmen. Surowiecki schränkt ja selbst ein, dass es die Weisheit der Gruppe nicht immer größer ist. Das finde ich persönlich eigentlich noch interessanter was die hemmenden Faktoren sind und wie sie zustande kommen.

LG,
s.

Nachtrag zum Teamleader:
In der Sozialpsychologie unterscheidet man kollektive Leistungen nach Art der Aufgabe. Bei der disjunktiven Verknüpfungesregel wird ein Beitrag eines Mitglieds zu Gruppenprodukt. Bei den Aufgaben unterscheidet man in Heureka und Nicht-Heureka-Aufgaben. Die erste ist eine Aufgabe mit einer Lösung, die allen Gruppenmitgliedern sobald sie vorgeschlagen wird, als offensichtlich richtig erscheint. Letztere eine entweder/oder-Aufgabe, die gelöst werden kann, wenn man den Beitrag eines einzelnen Mitglieds zum Gruppenprodukt erhebt.
Ich denke es verhält sich bei der Weisheit der Vielen ähnlich. Meine Kommilitonin hat mal ein, in meinen Augen, gutes Bsp. gebracht: wer wird Millionär. Wenn man sich nicht 100%ig sicher (in manchen Fällen sogar, wenn man sich sicher ist) ist und ein anderer seine Lösung (die von der eigenen abweicht) absolut sicher vorträgt, dann schließt man sich dem an. Nur eines von vielen Beispielen, die da ansetzen.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.2008 um 15:00.]

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