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Verfasst am: 07. 07. 10 [18:51]
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foxie
Dabei seit: 26.02.2008
Beiträge: 2361
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eindeutig *pruust*
- geprüfte Schnuffellin I -
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Verfasst am: 07. 07. 10 [18:58]
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anouk
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 7075
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Sollten wir das Forum vorsichtshalber unter Quarantäne stellen? Ich schaue mal schnell nach Desinfektionsmitteln, Mundschutz und Einweghandschuhen - sicher ist sicher!
Manchmal ähnelt Kommunikation dem Gehen in Stilettos auf Kopfsteinpflaster.
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Verfasst am: 07. 07. 10 [19:13]
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N.A.
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Vielleicht würde es genügen, die roten Leuchtürme zu sterilisieren. Dazu gibt es etliche Methoden und sofern unsere Leuchttürme kochfest sind, werfen wir sie doch alle gemeinsam in unsere Töpfe und dann sehen wir, ob sie sich farblich verändern. Das wäre die einfachste Methode. Dann gibt es noch viele andere, die man bei Mißerfolg ausprobieren könnte.
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Verfasst am: 07. 07. 10 [19:21]
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anouk
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 7075
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Ja, was denn für Töpfe? Aus Kupfer, Edelstahl, Aluminium, Eisen oder emailliert? Das Material könnte schon entscheidend für den Erfolg der Maßnahme sein!
Manchmal ähnelt Kommunikation dem Gehen in Stilettos auf Kopfsteinpflaster.
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Verfasst am: 09. 07. 10 [09:49]
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silv
Dabei seit: 03.07.2010
Beiträge: 1393
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Habe es tatsächlich geschafft, allein die Antwort herauszufinden, d.h. diese über ein bereits vorhandenen Beitrag zu meiner Frage in Cummunity. herauszufinden.
Freue mich, über diesen Weg für Erheiterung gesorgt haben zu können und werde mich nachhaltig bemühen nach dem Motto zu handeln: erst lesen, dann schreiben
Es war Sommer.
Und ich war achtzehn.
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Verfasst am: 11. 07. 10 [12:57]
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anouk
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 7075
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Das Wichtigste doch zuerst: Immer erst denken! Das könnte vor so manchem überflüssigen Beitrag bewahren und die Nerven der anderen schonen.
Manchmal ähnelt Kommunikation dem Gehen in Stilettos auf Kopfsteinpflaster.
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Verfasst am: 13. 07. 10 [13:30]
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Athas
Themenersteller
Dabei seit: 06.05.2009
Beiträge: 227
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IQ "runterschrauben" lief bei mir in den ersten 15 Jahren meines Lebens, die ich in der Baptistenkirche verbrachte. Da war Denken nicht erwünscht. Und als wir dann austraten, war das wie eine Explosion, ich stürzte mich auf alles was ich an Wisen und Informationen finden konnte und hatte unglaublich Spaß am Analysieren und Hinterfragen. Egal ob er nun über oder knapp unter 130 liegt, er blieb.
Oder müsste ich davon ausgehen, dass ich mit einem IQ von 200 zur Welt kam und was ich jetzt habe, ist das was nach 15 Jahren Baptistenkirche noch übrig blieb?
Surprised by Joy!
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Verfasst am: 13. 07. 10 [23:52]
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silv
Dabei seit: 03.07.2010
Beiträge: 1393
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@Athas,
wie ging es dir denn in der Zeit, als das Denken nicht erwünscht war? ok, es war verboten, aber wie gingst du mit Lust und Drang nach mehr an geistiger Betätigung um, denken, lesen, wissen wollen usw?
Es war Sommer.
Und ich war achtzehn.
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Verfasst am: 14. 07. 10 [09:38]
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Athas
Themenersteller
Dabei seit: 06.05.2009
Beiträge: 227
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silv schrieb:
@Athas,
wie ging es dir denn in der Zeit, als das Denken nicht erwünscht war? ok, es war verboten, aber wie gingst du mit Lust und Drang nach mehr an geistiger Betätigung um, denken, lesen, wissen wollen usw?
Naja, meine Eltern sind eigentlich auch Freigeister und wollten uns eigentlich so erziehen, also lebte unsere ganze Familie in einem ziemlichen Widerspruch. Mein Vater hasste z. B. diese charismatischen Kirchen, wo man sich mit gechlossenen Augen und erhobenen Händen in Trance singt. Er sagte immer, er wolle nie in eine Gemeinde gehen, wo man den Verstand an der Tür abgeben muss.
Damals gab es viele Gespräche zwischen meinen Eltern, dass diese Baptistenkirche nicht gut für uns sei. Mein Vater geht, wie ich, seitdem auch in keine Kirche mehr.
Ich selbst kannte s ja nicht anders und setzte mein Denken eben ein in dem Bereich in dem es erlaubt war, d. h. ich las schon mit 11 oder 12 hochgeistige, christliche Bücher die eigentlich für Erwachsene gedacht waren ud betrieb praktisch Philosophie in einem sehr engen, christlichen Rahmen.
Später, nach dem Austritt aus der Kirche, war es aber unglaublich zu sehen, wie viel es gab, das ich lernen und in meinem Kopf als Wissen besitzen konnte. Das war eine unglaubliche Zeit und für mich ist diese geistige Freiheit nach wie vor ein Luxus, den ich sehr schätze.
Surprised by Joy!
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Verfasst am: 14. 07. 10 [10:29]
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silv
Dabei seit: 03.07.2010
Beiträge: 1393
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@ Athas,
freut mich für dich, dass du diese tollen Erfahrungen machen konntes. Wie kam es eigentlich dazu, dass du und deine Familie aus der Kirche ausgetreten seid? Um geistig wieder frei sein zu können? Und warst du in diese Baptisten-Familie quasi schon reingeboren?
Kannst du die hochgeistig christliche Literatur die du gelesen hast, heute noch für dich verwenden? War diese Literatur manipulativ im Glaubenssinne der Baptisten geschrieben?
Gestern habe ich mir das noch mit dem IQ überlegt. Ein bestimmter Basis-IQ wie hoch wie tief auch immer ist wohl sicherlich immer da. Durch konsequentes trainieren, könnte man vielleicht etwas höher kommen, oder in einem Test etwas besser abschneiden. Also das sind jetzt meine eigenen Überlegungen.
(Auf Wunsch von Silv wurde dieser Teil gelöscht durch die Moderation.)
Es war Sommer.
Und ich war achtzehn.
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Verfasst am: 14. 07. 10 [13:01]
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anouk
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 7075
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----- Moderation -----
@Silv,
es ist jetzt wohl mal der Hinweis angebracht, dass wir uns im offenen Bereich befinden. Das Thema des Threads lautet zudem "Hb - Testen lassen oder nicht". Davon hast du dich gerade ziemlich weit entfernt.
Wenn du dich hier so persönlich äußern möchtest, ist das in deiner Verantwortung. Von anderen Usern kannst du allerdings nicht erwarten, dass sie sich ähnlich verhalten.
Bitte zurück zum Ursprungsthema!
Manchmal ähnelt Kommunikation dem Gehen in Stilettos auf Kopfsteinpflaster.
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Verfasst am: 14. 07. 10 [15:19]
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silv
Dabei seit: 03.07.2010
Beiträge: 1393
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@athas,
@anouk,
ich fühle mich betroffen und möchte mich aufrichtig entschuldigen!!!!!!
Es war Sommer.
Und ich war achtzehn.
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Verfasst am: 15. 07. 10 [00:30]
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Athas
Themenersteller
Dabei seit: 06.05.2009
Beiträge: 227
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@ Silv
Das werde ich dir lieber mal per PN beantworten wennich etwas mehr Zeit habe weil mir das auch zu weit weg vom Thema ist und wenn es dann eher ins Detail geht, muss das auch nicht im offenen Bereich sein.
Surprised by Joy!
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Verfasst am: 21. 08. 10 [14:13]
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ABCD31415
Dabei seit: 21.08.2010
Beiträge: 4
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Zum Thema wie man seine Intelligenz runterschrauben kann:
Intelligenztest waren (mind. ursprünglich aber meines Wissens sind sie es auch jetzt noch) dafür gedacht, die (mögliche) berufliche bzw. akademische Laufbahn vorherzusagen. D.h. um ihre Validität zu bestätigen, werden sie an diesen Vorhersagen gemessen. U/o daran, wie sehr sich die Ergebnisse eines neuen Tests mit denen anderer decken (Nuancen oder unterschiede bei bestimmten Personengruppen sollten natürlich unterschiedlich sein, sonst bräuchte man ja den anderen Test nicht aber generell würde wohl kein Test akzeptiert, der einem im HAWIE Test mit 90 attestierten Menschen nun 130 bescheidet).
Liegt ergo auf der Hand, dass jemand, der in einem Umfeld lebt, in dem alle "der wo da auf der Straße liegen tut" sagen, in dem gebildete Menschen "arrogante Schnösel" und Bücher verpönt sind aufgrund von Brachliegen lassen der Fähigkeiten wohl weniger Verknüpfungen in seinem Gehirn angelegt haben wird in die er neue Informationen einarbeiten könnte und auch weniger mit der Art von Strategien vertraut ist, um die bei Intelligenztest abgefragten Probleme zu lösen als jemand der unter Professoren groß wurde die sich bei der Autofahrt mit mathematischen Spielereien unterhalten und beim Frühstück über die neuesten Forschungsergebnisse zum Thema xy debattieren.
Insbesondere sprachlich-verbale Bereiche (die laut anouk wohl in den Tests meist wichtig sind), sind als stark sozial abhängig erkannt und der Notwendigkeit, diese Komponente auszuschließen wurde ja denn auch mit entsprechenden Tests nachgekommen.
die Debatte um "wer hat mehr Einfluss Gene oder Umwelt" ist heftig aber kaum mehr einer glaubt, dass es nur das eine oder das andere ist.
Ergo ist es durchaus "erwiesen" oder zumindest anerkannt, dass die Art, wie man sein Gehirn füttert Auswirkungen hat.
Auch die psychische Verfassung hat (meiner Meinung nach nicht zu überschätzenden) Einfluss auf das Ergebnis.
Z.B. wurde in Studien gezeigt, dass lediglich das "primen" auf Geschlechtsunterschiede direkt vor dem Test (z.B direkt: "Bei diesem Test schneiden Männer gewöhnlich besser ab" oder subtiler durch einen Text über "die Weiblichkeit" indem lediglich durch das Thema ansich die typischen geschlechtsspezifischen Vorurteile zur Intelligenz wachgerufen werden OHNE direkt auf geistige Fähigkeiten einzugehen!) einfluss auf die Ergebnisse hat (nach unten natürlich).
Ein paar Beispiele, wie man sich m.E. "downgraden" kann:
-Depression od. Belastung durch negative gefühle: Ressourcenfressend; permanentes "Priming" mit negativen Selbstbildern mit entsprechend resultierender Realitätsverzerrung, denen man dann zudem "versucht" gerecht zu werden (im Grunde sowas, wie seine Identität bewahren, zu der dann eben auch das "Dummsein" gehört) -> selbsterfüllende Propezeiung (meine Theorie).
Mind. bei Depression: Verringerung der Serotonin-Konzentration im Gehirn, welches als Neurotransmitter natürlich vielseitigen Einfluss auf das Gehirn hat u. z.B. wichtig ist für Synapsen-Wachstum (siehe z.B: Eric Kandel "Psychiatrie, Psychoanalyse und die neue Biologie des Geistes")
- Dissoziationsstörungen haben teilweise mit Beeinträchtigungen der Informationsverarbeitung zu tun (Ganser-Syndrom, Trance-Zustände...)
- Cortisol (z.B. Stress, Diabetes) --> schädigt u.a. den Hippocampus (Kurzzeitgedächtnis, örtliche Orientierung, Lernen...) der auch an der Regulierung der Cortisol-ausschüttung beteiligt ist wodurch das ganze ein selbstverstärkender oder erhaltender Mechanismus wird
- Bei dr house (so6 e08) versucht's einer mit Dextromethorphan (kann bei Überdosierung das Gehirn schädigen; ob es aber wirklich zum Downgraden geeignet ist, sei mal dahin gestellt)
- Angst: wäre evolutionär nicht sinnvoll, wenn ein Mensch unter existenzieller Bedrohung seine Ressourcen für philosophische Erörterungen verbraten würde - während er sich an einem eleganten mathematischen beweis ergötzt, wird er vom Säbelzahntiger verspeist.
Oder wenn er, nase an nase mit dem Kater, überlegt, ob es nicht vll. doch besser sein könnte, mal nen andren Weg auszuprobieren anstatt die Beine in die Hand zu nehmen und den bewehrten ihm bekannten Weg zu wählen den er auch schneller, fehlerfreier ("autmatisch") laufen kann, da er ihn oft gelaufen ist, wodurch ihm Ressourcen für anderes blieben.
Auf die Praxis übertragen:
Man muss sich also z.b. die Lebensumstände so gestalten, dass man sie so richtig hasst. (-> Depression)
Dann sucht man sich Leute, die dasselbe über einen selbst denken oder bringt sie dazu. (Stress -> Cortisol + Depression)
Man schiebt jedes Problem auf, bis es möglichst groß wird, schaut aber in der Zwischenzeit ständig nach, ob es auch gut gedeiht.
Und sucht am besten nebenbei neue Probleme/problematische Menschen/Partner (Stress, psychische Überlastung)
Aber um auf's Ursprungsthema zurückzukommen:
Ich habe mich nie testen lassen.
Da ich panische Angst vor Prüfungssituationen (bzw Anforderungen/Erwartungen) jeder Art habe (und da kann schonmal der Gedanke, ein eigentlich als interessant empfundenes Buch, welches aber an ein Medizinstudium erinnert zu Unwillen und starker Müdigkeit führen, sodass ich das Buch nach den ersten Sätzen beiseite legen muss, wenn ich es überhaupt anfange), habe ich (mind. vorerst) auch nicht vor, einen machen zu lassen.
Also habe ich mich gefragt, warum mir der Test eigentlich so wichtig ist und kam zu dem Schluss, dass es weniger wegen dem Selbstbewusstseins-Putsch ist (wahres Selbstbewusstsein ist m.E. nicht von Belobigungen gleich welcher Form abhängig, wenngleich dergleichen natürlich wohltuend ist).
Auch seine Fähigkeiten fördern und das nötige Umfeld suchen (Austausch) sollte jeder, nicht nur der, der besonders begabt ist. Wer sein Potential voll ausschöpft und mit anderen teilt ist in jedem Fall glücklicher und wer's nicht macht wird m.E. immer eine gewisse Leere und Unruhe empfinden und das Gefühl, irgendwie nicht das zu erleben, was er will/braucht.
Mir geht es hauptsächlich um die Frage, ob ich sozusagen "narzistisch" bin oder nicht.
Ob an dem Gedanke, dass ich einiges besser verstehe als andere doch was dran sein könnte oder ob ich "Selbstüberhöhung" nutze, um meine Unsicherheit zu minimieren.
Ob ich manchmal bei Erklärungen zu sehr davon ausgehe, dass sie jeder schnell nachvollziehen müsste, da ja das Erklärte so "klar auf der Hand liegt" und daher manchmal meine Zuhörer auf dem Weg verliere oder ob ich vielleicht doch nicht "wirklich" verstanden habe, wovon ich rede und daher natürlich nicht gut erkläre oder ob ich vielleicht (auch wieder aus Unsicherheit und dem Wunsch mich intelligent zu fühlen) unbewusst schlecht erkläre, sodass andere es nicht verstehen (wobei ich auch zum Thema anderen was erklären seeehr unterschiedliche Feedbacks erhalte...)
Ob ich tatsächlich lediglich meinen Standpunkt vertrete in der Hoffnung der andere täte es auch und am Ende siegen die besseren Argumente oder es kommt gar ein noch viel besseres neues Ergebnis bei raus oder ob ich nur Recht haben möchte....
Und da dachte ich mir, dass das im Einzelfalle ja eh geprüft werden muss und man sich da nicht pauschal auf irgendein Testergebnis berufen kann.
Und da ich davon ausgehe, dass sich (auch) hier sicher so einige dieselben Fragen stellen müssten, wollte ich fragen, ob hier jemand Strategien entwickelt oder Tips hat, wie man die Realität diesbezüglich prüfen kann.
[Dieser Beitrag wurde 4mal bearbeitet, zuletzt am 21.08.2010 um 16:31.]
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Verfasst am: 21. 08. 10 [21:11]
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Paczka
Dabei seit: 01.06.2010
Beiträge: 291
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@ABCD: Kannst du selbst nicht beurteilen, ob dein Kommunikationsverhalten von Narzissmus gesteuert wird, ob die Anerkennung deiner Leistungen zwecks Sublimierung deiner Person existenziell für dich ist und du darauf angewiesen bist, dass die anderen deine Einzigartigkeit und Überlegenheit (auch wenn sie fiktiv ist) wahrnehmen und honorieren? Ob du ohne die permanente Bestätigung deiner Fähigkeiten und deines Wertes in dich zusammenschrumpfst und quasi verschwindest, ob du ohne Anerkennung durch andere meinst, nicht liebenswert zu sein? etc. etc.
Sicher kann es sein, dass, wenn eine "versteckte" HB vorliegt und man durch sie als "besonders" wahrgenommen wird, das Feedback dabei aber immer so negativ ist, beginnt an sich und der Sinnhaftigkeit seines Denkens und Wahrnehmens zu zweifeln und alles, was man denkt, sagt, fühlt infrage zu stellen, weil es den anderen fremd ist, sie es abwerten und du diese Abwertung mangels besseren Wissens übernimmst. Und sicher unterliegt man dann leicht, mit "Hilfe" von außen, dem Irrglauben, man wolle nur besonders sein, besser, klüger, schneller etc. sein, was du dich nun offenbar bereits selbst fragst.
Aber ob das nun HB ist oder Narzissmus, kann dir ganz sicher nur ein Psychologe + Test beantworten. Ich denke aber, dass es genug andere Mittel und Wege gibt, mit sich (und den anderen) ins Reine zu kommen. Schließlich leiden auch NBs unter mangelndem Selbstwertgefühl, so dass die Möglichkeiten, auf dieser Ebene an sich zu arbeiten, jedem offen stehen, ganz unabhängig von HB-Diagnosen oder Psychologen.
Wenn dein Leidensdruck allerdings sehr groß sein sollte, könnte letzterer dir zumindest dabei helfen, den Ursachen (vielfältig, muss nicht HB sein) auf den Grund zu gehen, er würde dir Methoden an die Hand und ein regelmäßiges Feedback über deine "Erfolge" und Handlungsoptionen geben.
Aber hier kann keiner diese Rolle einnehmen und dir deine Fragen beantworten (glaube ich jedenfalls, oder fühlt sich jemand firm bei solchen Ferndiagnosen?), also musst du erstmal selbst schauen, welche "Indizien" es für das eine oder andere gibt und dabei ehrlich mit dir sein.
Viele Grüße,
Paczka
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