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wieso kann ich kein Mathe???

Autor Nachricht
Verfasst am: 04. 07. 10 [13:17]
silv
Dabei seit: 03.07.2010
Beiträge: 1393
Hallo Pazifik,
bei Mathe hatte / habe ich ein ähnliches Problem wie du. Nur 6 er und 5 er. Alles andere bis auf Physik etc flom mir halt zu als Teenie, und aus sonsitgen familiär-bedingten Gründen war Nachhilfe oder eigenes konstruktives Mathe lernen nicht möglich.
Kann froh sein aufgrund anderer guter Ergebnisse durch die Realschule gekommen zusein.

Mit studieren wollen geht es mir ähnlich, ich brauchs Abi. Und habe mir vor 2 Jahren selbst das Bruchrechnen beigebracht. Ich war erstaunt über mich selbst und fortan motivierter.

Ich öffnete mich für das Thema Mathe. Ich schämte mich auch nicht, Kinder-Lernbücher mir anzuschauen oder den Zahlenteufel, der war nachhaltig toll für mich.

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass jeder alles kann - nur eben sein eigenen speziellen Zugang dazu braucht. Ich habe mich nicht gescheut Farben zum Beispiel zu benutzen. Wenn du Geschichtstyp bist, könntest du vielleicht deine Rechenaufgaben aufschreiben - Schritt für Schritt wie andere das von dir wollen. Wenn du gut mit Text kannst kann dir Text sicherlich auch beim Mathe lernen helfen.

Deinen Traum solltest du nicht aufgeben. Es ist möglich, ganz bestimmt! Ich habe auch Algebra gecheckt, das Abendgymi brach ich ab, weil ich drängende andere Themen in meinem Leben bearbeiten musstest.
Ich will wiede anfangen, aber davor bereite ich mich auf Mathe und Physik-Sach vor. Ich muss mir zugestehen dass ich sehr viel mehr Zeit brauche um a) zu kapieren und b) aufzuholen was andere damals in der 5. Klasse besser mitgenommen als ich - in den Fächern hatte ich nichts mitgenommen....


Es war Sommer.




Und ich war achtzehn.
Verfasst am: 04. 07. 10 [17:04]
Nyka
Dabei seit: 18.08.2009
Beiträge: 37
Hey,
vielleicht bist du schon fähig, Mathe zu können, aber du denkst, dass es so kompliziert ist, dass du es nicht verstehen kannst? icon_eek.gif Jedenfalls war das die längste Zeit meiner Schulzeit so. Als ich mir vorgestellt habe, dass das ganz einfach ist, ging es plötzlich wie geschmiert...

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 04.07.2010 um 17:05.]
Verfasst am: 04. 07. 10 [20:06]
occu
Dabei seit: 24.12.2007
Beiträge: 1892
der fred hier läuft zwar schon länger,aber mir fällt da was aus ner sternTV-sendugn zu ein. (ich und zappen,ich seh mir auch jeden scheiss an icon_smile.gif )
da waren leute,die nicht rechnen konnten. Ein typ sagte "da kannste nix für,dir fehlt einfach ds vorstellungsvermögen für mengen." Da Pazifik ja ein besonders mieses räumliches Vorstellungsvermögen erwähnte,könnte da schon was dran sein,ich jedenfalls stelle mir mengen durchaus auch räumlich vor beim rechnen.
von daher könnte diese Website eventuell eienn Versuch wert sein? inder sendun hats jedenfalls geklappt,jemand,der nichtmal grob abschätzen konnte,wieviel er beim Brötchenkauf zahlen muss, hatte am Ende der sendung freudestrahlende erfolgserlebnisse mit 3stelligen Zahlen in addition und Subtraktion.

occu

"Niemand sollte leugnen müssen, woher er kommt. Keiner soll sich schämen zu sagen;ich hab reiche Eltern, oder ich habe arme Eltern. Schämen muß ich mich nur, wenn ich nicht echt bin und verleugne wer ich bin und woher ich komme." Shemesh,hier im Forum

"Wir glauben nicht an Könige,Präsidenten,Priester oder Freie Wahlen,wir glauben an groben Konsens und lauffähigen Code"

http://www.smileygarden.de/smilie/Aliens/ptitmartien.gif
Verfasst am: 04. 07. 10 [20:41]
silv
Dabei seit: 03.07.2010
Beiträge: 1393
Hallo Nyka,
deinem Beitrag musste ich auch positiv zustimmen. In der Tat , wenn ich jetzt von mir ausgehe, manche Sachen habe ich mir einfach zz schwer vorgestellt. Mathe - da stöhnt jeder drüber - das muss schwer sein- das muss was Besonderes sein, dass zu können, das kann nicht jeder. Und der Gedanke, da was Einfaches draus zu machen, finde ich echt toll.
Sprachen sind mir einfach so zugeflogen in der Schule und noch immer, da habe ich eine besondere Veranlagung dazu, und wenn ich versuche mit dem Gefühl das ich für Sprachen habe auch an Mathe zu gehen, ist mir das hilfreich.
Oder ich stelle mir die Aufgaben wie Bauklötze oder Puppen im Kinderzimmer vor. Hört sich komisch an, aber mir hilft es.

Sovieles wird einfach kompliziert geredet. Nie habe ich Buchhaltung kapiert. Als ich die Motivation hatte in diesen Beruf überzuwechseln, fing ich an, mich dafür zu öffnen. Anfangs schleppend konnte ich schließlich sogar mit Begeisterung an das Thema drangehen.

Es war Sommer.




Und ich war achtzehn.
Verfasst am: 04. 07. 10 [20:49]
silv
Dabei seit: 03.07.2010
Beiträge: 1393
Hallo Occu,
stimmt, man muss sich die Sachen einfach nur so vorstellen, wie man seinen Zugang dazu hat.

Ich z.B. rechne Malaufgaben im Kopf nicht so wie die anderen, die irgendwie gelernt haben, erst mit den zehnern dann mit den einern mal nehmen, sondern ich schreibe mir die Malaufgabe im Kopf , im gedanklichen Bild so auf, wie ich es auf Papier aufschreiben, also so mit Aufgabe Strich dann addieren Strich und Kommasetzen und so rechne ich im Kopf mal.
Und ich schäme mich auch nicht und nie mehr meine Fingern zum mal nehmen zur Hilfe zu nehmen. Nebenbei läuft gedanklich, emotional noch soviel anderes ab, da würde das ewig dauern ohne und mit Finger kann ich die Zahlen auch irgendwie festhalten.

Es war Sommer.




Und ich war achtzehn.
Verfasst am: 05. 07. 10 [12:21]
Pazifik
Themenersteller
Dabei seit: 15.03.2010
Beiträge: 218
Schön dass das thema nochmal aktuell geworden ist!
@ occu: also an den rechenfertigkeiten mangelts bei mir nicht. Ich kann sehr gut Kopfrechnen egal ob geübt oder nicht konnte ich auch schon immer. Auch bruchrechnen zu verstehen etc. hat mir nie Probleme bereitet. Höhere Mathematik allerdings war nie mein Fall und ich glaube da setzt auch das vorstellungsvermögen ein. Besonders in geometrie ist ein solches ja auch unabdingbar. Aber auch sonst braucht man es für Mathe einfach. Ich hatte zum Beispiel in Analysis Probleme weil ich mir die Graphen nicht richtig vorstellen konnte. Genauso in Physik wenn man die Abläufe nicht richtig in Kopf bekommt ist rs echt schwierig. Bsp: man wirft ein päckchen aus dem Flugzeug berechne die Flugbahn. Ich hab sogar bei einfachen graphischen angebots-Nachfrage Kurven Probleme mir die vorzustellen.
Neben dem vorstellungsvermögen denke ich auch dass mein ADS eine Rolle gespielt hat. Hätte ich mich um matheunterricht konzentriert geschweige denn Hausaufgaben gemacht hätten aus den 6ern dreier werden können. So lief es immer gleich ab. Zwei Tage vor der Schulaufgabe saß ich vor meinen verschmierten Mitschriften, wenn überhaupt vorhanden und checkte gar nix. Dann hab ich ins Buch geschaut und verzweifelte an Sachen wie x Element z = Wurzel aus m quadrat...
Früher dachte ich immer ich kann kein Mathe weil ich nicht logisch denken kann. Der Schluss liegt nahe: Mathe ist eine immanet logische disziplin, ja logisches denken geht in der vorstellung vieler sogar Hand in Hand mit guten matheleistungen. Mittlerweile glaube ich aber nicht mehr dass es so ist. Jeder kann logisch denken, sonst wäre er kaum lebensfähig ausserdem braucht man auch in Sprachen besosnders in Latein ein gutes formallogisches denken. Und dort war ich immer gut.
Verfasst am: 05. 07. 10 [13:10]
occu
Dabei seit: 24.12.2007
Beiträge: 1892
hm,okay, wenn kopfrechnen klappt,ist das wohl kein problem.

was die von dir angesprochenen formalien angeht,da hab ich auch keine ahnung von,aber wohl eher deshalb,weil ichs nie gelernt hab.

bspw x elemt z, sagt mir nich tviel, ausser das ich spekuliere,das z ein emnge von zahlen sein könnte,und x irgendwie zu dieser menge zählt.
wurzel von quadrat m wäre IMHO m, aber da kann ich mich auch täuschen icon_smile.gif

was graphen angeht, irgendwann in der 5. klasse oder so, oder in der 4., wann immer es halt anfing,gabs ne initalzündung, ich habs grafft,und seit dem gehts.
aber manchmal soll ein graph wohl auch nciht auf den ersten blick voll lesbar sein,sondern nur trends anzeigen. denk ich jedenfalls icon_smile.gif
zahlenkolonnen find ich meisst eindeutiger.

aber im grunde ist es eigentlich auch nciht nötig,das man höhere mathematik versteht (ausser der beruf verlangt es), ich kann bspw nicht klavier spielen,eigentlich schade,aber ncith wirklich schlimm, es geht auch ohne. bei mathe ist es wohl auch so.

putzig finde ich allerdings,das ich manchmal den eindruck habe,bei einer unbekannten melodie zu wissen,welcher ton als nächstes kommt, aufgrund einer,nennen wir es mal,mathematisch harmonischen logik. aber exakte zahlen sind da nicht im spiel,nur so ein gefühl von metrik. kennst du das?

occu

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http://www.smileygarden.de/smilie/Aliens/ptitmartien.gif
Verfasst am: 05. 07. 10 [15:30]
Pazifik
Themenersteller
Dabei seit: 15.03.2010
Beiträge: 218
Also das war feil nur ein Beispiel mit dem x element etc. glaube kaum dass des einen sinn ergibt hab mir nur zur verdeutlichung was ausgedacht.

Zur Melodieerkennung: Ja geht mir genauso, denke aber dass das eher an einem Verstaändnis für Harmonie liegt als an einer Gabe, logische folgen zu erkennen

liebe Grüße
Verfasst am: 05. 07. 10 [15:42]
logomania
Dabei seit: 04.01.2008
Beiträge: 848
Mathematik - eiwei! icon_wink.gif

Laut Testauswertung habe ich eine "weit überdurchschnittliche mathematische Begabung". In der Grundschule war ich auch wirklich sehr gut im Rechnen, in der 5. bis 7. Klasse immer die Beste oder Zweitbeste in meiner Klasse. Mathe war völlig mühelos.
Dann habe ich zum 8. Schj. Bundesland und Schule gewechselt und kam von meinem Mädchengymnasium auf eine koedukative Gesamtschule (dort in den G-Zweig). Von da an gings bergab mit Mathe. Vorher war mir Mathematik glasklar, eine logische Spielerei, aber seit dem Schulwechsel schien das alles gar keinen Sinn mehr zu machen, ich verstand die Aufgabenstellung und den Rechenweg gar nicht mehr oder nur mit extrem viel Mühe.

Ich muss wohl, um Mathematik zu verstehen, einen "Sinn" in der Rechnung sehen - die Bedeutung hinter den Zahlen und Formeln - wofür braucht man das, und warum muss man das so rechnen. Das wurde aber mE nicht erklärt, sondern nur der abstrakte Rechenweg - reine abstrakte Formeln, die man auf Papier auf irgendwelche beliebigen Zahlenkombinationen anwendete, wobei etwas herauskam, das ebenfalls keinen "Sinn" machte - irgendeine Zahl eben, die nichts bedeutete außer, das sie halt das Ergebnis der Rechnerei war (im Sinne von x= 3 - aber was ist denn dieses x überhaupt?). Für mich war die höhere Mittelstufenmathematik rein auswendig gelernt ohne dass man versteht, was man da macht. Dementsprechend sank die Neigung zur Mathematik gegen Null und die Noten blieben mit Mühe im Viererbereich.

Ich kann mir sowieso keine Formeln merken, da sie für sich genommen keinen Sinn machen. In Alltagsmathematik - wenn sich mir zB eine Dreisatzaufgabe stellt, entwickle ich den "Dreisatz" jedes Mal wieder neu, indem ich mir überlege, was ich habe und was ich wissen will und wie ich da hinkomme. Das geht auch recht schnell, für IQ-tests reicht es jedenfalls.
Oder wenn ich 7% von einem Betrag ausrechnen soll - ich teile den Betrag halt durch 100 und nehme das dann mal 7 - aber frage mich nur niemand nach einer "Formel". Auch beim Zahlenreihen vervollständigen rechne ich so: Aha, immer die vorhergehende Zahl mit sich selbst malgenommen gibt die neue Zahl, und nicht: zum Quadrat. icon_lol.gif Auf diese Art habe ich auch mal die Quadratur des Kreises neu erfunden, und musste mir dann von einem befreundeten Mathematiker sagen lassen, dass das nicht der große Wurf war *gg*.

Also bin ich jetzt gut in Mathe oder nicht? Definitiv habe ich Mathe in der Oberstufe mit 03 Punkten abgegeben - daher war ich im Mathematikunterricht garantiert schlecht. icon_cheesygrin.gif

"Hmm... Difficult. Very difficult. Plenty of courage, I see. Not a bad mind, either. There´s talent, oh my goodness, yes - and a nice thirst to prove yourself, now that´s interesting... So where shall I put you?"
Verfasst am: 05. 07. 10 [15:52]
stern2null3
Dabei seit: 22.12.2007
Beiträge: 5709
Oder der Mathematikunterricht war schlecht icon_wink.gif

- weg -



Verfasst am: 05. 07. 10 [23:37]
logomania
Dabei seit: 04.01.2008
Beiträge: 848
Ja, genau! icon_angel.gif

Na ja, vielleicht war er einfach anders. Man sagt ja, dass der Stoff anders vermittelt wird, wenn nur Mädchen oder auch Jungs in einer Klasse sind.
Interessanterweise soll der Anteil der mathematisch und naturwissenschaftlich interessierten Mädchen auf Mädchenschulen deutlich höher sein als auf gemischten Schulen, ebenso der Anteil der Mädchen, die sich für solche Studiengänge entscheiden.

Im Ernst, ich glaube schon, dass es auch mit der Art der Vermittlung und mit den hintergründigen Erwartungshaltungen zusammen hängt. Nicht nur, aber auch. Andererseits wird heute kritisiert, dass der Unterricht zu sehr auf die Mädchen zugeschnitten sei und die Jungs immer schlechtere Noten haben. Anscheinend kann man es nicht allen recht machen.

"Hmm... Difficult. Very difficult. Plenty of courage, I see. Not a bad mind, either. There´s talent, oh my goodness, yes - and a nice thirst to prove yourself, now that´s interesting... So where shall I put you?"
Verfasst am: 05. 07. 10 [23:53]
mamuesp
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 7021
logomania schrieb:
Ich muss wohl, um Mathematik zu verstehen, einen "Sinn" in der Rechnung sehen - die Bedeutung hinter den Zahlen und Formeln - wofür braucht man das, und warum muss man das so rechnen. Das wurde aber mE nicht erklärt, sondern nur der abstrakte Rechenweg - reine abstrakte Formeln, die man auf Papier auf irgendwelche beliebigen Zahlenkombinationen anwendete, wobei etwas herauskam, das ebenfalls keinen "Sinn" machte - irgendeine Zahl eben, die nichts bedeutete außer, das sie halt das Ergebnis der Rechnerei war (im Sinne von x= 3 - aber was ist denn dieses x überhaupt?). Für mich war die höhere Mittelstufenmathematik rein auswendig gelernt ohne dass man versteht, was man da macht. Dementsprechend sank die Neigung zur Mathematik gegen Null und die Noten blieben mit Mühe im Viererbereich.

Du sprichst mir aus der Seele - das hätte ich schreiben können ... icon_wink.gif

In der Oberstufe hatte ich zuerst Mathe-Leistungskurs gewählt - was dazu führte, dass ich bei den Kursarbeiten jeweils ein leeres Blatt abgab. Das verschafft mir noch heute den Respekt meiner Kinder ... icon_cheesygrin.gif Im Grundkurs ging das Ganze dann recht gut, aber im Studium (E-Technik in Darmstadt) gings dann wieder abstrakt zur Sache - der volle Albtraum. Was dazu führte, dass ich die Prüfungsleistungen nach jeweils zwei gescheiterten schriftlichen Versuchen immerhin haarscharf mündlich noch retten konnte.

Heute komme ich bei der Software-Entwicklung häufig mit mathematischen Themen in Verbindung. Aber hier gibt es einen konkreten Bezug, es soll für ein Problem eine Lösung gefunden werden, und nicht zuletzt hat man Dank Internet für einen Sachverhalt unzählige Möglichkeiten, diesen sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln im Netz zu erarbeiten - ich wundere mich inzwischen selbst, was da doch so alles geht ... icon_wink.gif

Auswendig lernen ohne jeglichen Bezug funktioniert bei mir nicht, da bleibt nichts haften. Da spült mein ADHS noch die letzten Fähigleiten, die von der HB verschont wurden, einfach weg. Hätte ich zur Zeit meines Studium gewusst, was Sache ist, hätte ich mir locker 5 Jahre Rumgezappel und viele Frustrationen ersparen können. Stattdessen dachte ich, ich wäre wohl doch zu dämlich zum Studium ... icon_redface.gif icon_eek.gif

Ach ja: dass ich in der Grundschule und der Sekundarstufe I in Sachen Kopfrechnen die anderen immer locker abgezogen habe, war für mich selbstverständlich ...

Insofern scheint sich die Problematik Generation für Generation zu wiederholen. Das bemerkten wir auch selbst im Bezug auf unsere Kinder, bei denen wir hofften, am (Lern-)System etwas verbessern zu können. Ein rein utopischer Gedanke ...

http://www.smilies.4-user.de/include/YouSmileys/wappen-smileys-Rheinland-Pfalz.gif "Es ist normal, anders zu sein." - erleichterte Erkenntnis eines 'HB-Kids' ... http://www.hobee.org/fileadmin/pics/smilies/yapbo.gif

Avatar © sarah5 - Fotolia.com
Verfasst am: 06. 07. 10 [07:50]
Paczka
Dabei seit: 01.06.2010
Beiträge: 291
Ich schließe mich euch an, wenn es darum geht, dass die Einstellung und die Herangehensweise gegenüber/an mathematischen Prozessen ganz wichtig ist für den Erfolg und die Freude am Fach.
Was mich betrifft: Auch ohne Belege für meine HB hat schon die Möglichkeit, dass ich es sein könnte, mir viele Türen wieder geöffnet, die ich selbst bis dato geschlossen hielt. Darunter eben auch die Tür zur Mathematik!! icon_roses.gif
Seit ich sie als Fach in der 13 abgewählt hatte, habe ich einen großen Bogen darum geschlagen, und das obwohl ich nie wirklich schlecht war. Aber was mich damals rettete, war nicht das Begreifen mathematischer Zusammenhänge, sondern Auswendiglernen der verlangten Formeln. Und damit blieb die große Unsicherheit, eigentlich gar nicht zu wissen warum ich was auf diese Weise rechne.. Und vor Unsicherheiten fliehe ich ganz gern! icon_neutral.gif
Vor ein paar Wochen nun die Wende icon_eek.gif - ich habe mir ein fettes Mathebuch besorgt und begonnen mir alles von Anfang an neu zu erschließen!!! Und siehe da: Ich begreife und es macht Spaß, intensiv über Problemchen zu grübeln, Lösungen zu überlegen und Rechenschritte im Kopf o. auf Papier nachzuvollziehen usw...
Es ist wie ein Spiel, natürlich komplex und ohne Gegner, aber ohne Druck und oft mit Erfolgs- oder doch aha-Erlebnissen verbunden und daher recht motivierend icon_thumpup.gif
Und da ich mich für ein Lehramtsstudium bewerben möchte, habe ich mich gestern an der Uni beraten lassen, wie so ein Studium der Mathematik für Förderschule aussehen könnte und ob es für mich machbar wäre. Ich denke, das ist es, vielleicht nicht so super leicht wie sprachliche Fächer, an denen ich mich die letzten Jahre dumm und dämlich studiert habe, aber machbar. Mal sehen, ob ich reinkomme.. sowohl ins Studium, als auch in die Welt der Mathematik smiley-pillepalle.gif

Grüße,
Paczka
Verfasst am: 06. 07. 10 [11:09]
Pazifik
Themenersteller
Dabei seit: 15.03.2010
Beiträge: 218
@pazca: by the Way wie heißt denn dieses mathebuch? Habe nä
lich auch vor noch mal
ein happy end zu haben mit Mathe deswegen bin ich auf der Suche nach einem Lehrbuch für erwachsene...
Verfasst am: 06. 07. 10 [13:37]
Paczka
Dabei seit: 01.06.2010
Beiträge: 291
@ Pazifik: Heißt "Mathematik leicht gemacht" von Kreul, Ziebarth, 7. Aufl. 2009.

Ist ein Wälzer und behandelt den Stoff einschl. Sek. I, fängt aber wirklich am Anfang an. Die Erklärungen sind gut zu verstehen und es gibt viele nette Übungsaufgaben mit Lösungen hinten drin.

Schau mal bei booklooker o.a. Internetshops, da kann man evtl. noch Geld sparen (ich fast die Hälfte icon_cheesygrin.gif )

Grüße,
Paczka