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homeschooling
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Verfasst am: 04. 02. 10 [11:30]
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Nickie
Themenersteller
Dabei seit: 04.03.2008
Beiträge: 3795
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Zur Zeit geht der Fall einer deutschen Familie durch die Medien, die wegen politischer Verfolgung nach Amerika ausgewandert ist, weil sie ihre Kinde zuhause unterrichten wollten und das nicht durften. Stern TV Was haltet ihr davon? Viele hier hatten doch Probleme in der Schule, wäre das eine Alternative gewesen oder hätte das Probleme nur verlagert oder sogar verstärkt? Was haltet ihr generell von der Schulpflicht? Reicht eine Bildungspflicht? *geprüfte Schnuffel*
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Verfasst am: 04. 02. 10 [11:56]
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lin
Dabei seit: 10.10.2009
Beiträge: 581
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Es gibt anscheinend Fernschulen Von dieser Schule habe ich schon gehört http://www.flex-fernschule.de/ Günstiger käme es vermutlich sich einer australischen Fernschule anzuschliessen (halt nur auf englisch), aber das wird wohl das Vorstellungsvermögen der Aemter übersteigen. Ironie an: Die Aemter sind der Meinung, dass ein Kind dringlichst durch den normalen Schulalltag mit Schulkollegen gehen muss. Was jedoch den armen australischen Kinder völlig verwehrt ist und sie deshalb absolute Gesellschaftskrüppel werden. Ironie aus. [Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 04.02.2010 um 11:57.] Ich bin weniger hoch- als breitbegabt
ADS heisst, das Leben eines Jägers und Sammlers zu führen und nicht das eines Farmers. |
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Verfasst am: 04. 02. 10 [11:59]
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Nickie
Themenersteller
Dabei seit: 04.03.2008
Beiträge: 3795
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Es geht nicht um eine Fernschule, sondern um Unterricht durch die Eltern. Außerdem sollen die Kinder vor unchristlichen Dingen wie Vampirgeschichten geschützt werden. Und wie gefährlich Harry Potter für die Moral ist, hat ja schon der Papst festgestellt. *geprüfte Schnuffel*
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Verfasst am: 04. 02. 10 [12:02]
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Kat
Dabei seit: 09.08.2009
Beiträge: 1920
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In Frankreich gibt es auch Fernschulen. Das ist gerade für Kinder sinnvoll, deren Eltern irgendwohin ins Ausland versetzt werden, wo es keine französische Schule gibt, oder auch für Jugendliche, die Leistungssport betreiben usw. Ergo darf man in Frankreich sein Kind auch zuhause unterrichten, die meisten Leute machen dies jedoch nur, wenn es wirklich nicht anders geht. Ich glaube, ich hätte das nicht haben wollen. Mal davon abgesehen, daß Eltern für ihre Kinder meistens keine idealen Lehrer sind, hätte ich durchaus im Nachhinein die Befürchtung, daß ich noch stärker vereinsamt wäre als eh schon. Was ich viel lieber gehabt hätte: Eine Schule, wo eben auch andere "so komische Typen" wie ich gewesen wären, also andere HBs in der Klasse/Schule - und vor allem andere Anerkennung der eigenen Person oder im Zweifel wenigstens der Schulnoten. Wenn der Lehrer schon selbst daran zweifelt, daß es normal ist, einen Einser-Schüler zu haben, und dahinter elterlichen Druck vermutet, wie soll sich das Kind denn auch noch durchsetzen können? (Ich rede hier von Grundschulkindern.) "Espérer, parce que la terre est belle,
Quand une étoile s'éteint, elle n'éteint pas le ciel." (M. Sardou) |
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Verfasst am: 04. 02. 10 [12:14]
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lin
Dabei seit: 10.10.2009
Beiträge: 581
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Fernschule-Eltern schulen Ich seh da keinen grossen Unterschied. Die Eltern müssen ja dann mit dem Kind den Stoff durcharbeiten. Und es ist immer sinnvoll noch eine Kontrolle im Hintergrund zu haben. Anscheinend ist die Flexschule so, dass dem Kind ein individueller Stoff angeboten wird, der sicher mit den Eltern auch abgesprochen wird. Ich bin weniger hoch- als breitbegabt
ADS heisst, das Leben eines Jägers und Sammlers zu führen und nicht das eines Farmers. |
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Verfasst am: 04. 02. 10 [12:36]
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bleakhouse
Dabei seit: 21.12.2009
Beiträge: 1007
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Zu diesem Thema habe ich ganz ambivalente Gefühle und Gedanken. Einerseitas finde ich die Schulpflicht schon in Ordnung, da es dem Kind ja auch ein Recht auf Schule gibt. Andererseits müßte es individuelle Möglichkeiten geben, wie z.B. staatliche Fernschulen für Kinder, mit entsprechenden Qualitätsprüfungen. Denn es kann nicht sein, das Kinder plötzlich durch ein Raster fallen und von z.B. ultrareligiösen Eltern von der Öffentlichkeit isoliert werden. (Damit meine ich jetzt nicht diese vorgestellte Familie) Vielleicht sollte man mal prüfen, wie denn die Erfahrungen in den anderen EU-Ländern sind, in denen Schule zu Hause praktiziert wird. Das Kindern grundsätzlich nur von Eltern unterrichtet werden, halte ich für bedenklich. Bleak House is not so bleak after all !
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Verfasst am: 04. 02. 10 [14:42]
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gams
Dabei seit: 23.12.2007
Beiträge: 296
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Wir hätten uns zumindest für die Grundschulzeit die Möglichkeit des Unterrichts zu Hause dringend gewünscht, da unsere beiden Jungs ziemlich durchs "Normaloraster" fielen..., während unsere Tochter trotz HB gut in der Schule zurechtkam.Viele Inhalte der verschiedenen Fächer hätten wir locker an unsere Kinder, mit mehr Freude und besseren Ergebnissen bei ihnen, weitergeben können. Was die weiterführende Schule anbelangt, so fehlt meines Erachtens den Kindern bei striktem häuslichem Unterricht einiges an Erfahrungen mit und in der "realen Welt", die sie spätestens beim Übergang in die Arbeitswelt meist schmerzhaft und sehr schnell lernen müssen. Ich wünschte mir (träumen darf man ja zum Glück Nickie, gibt es hier in Deutschland Bildungspflicht? Der Begriff ist interessant, aber in diesem Zusammenhang ziemlich neu für mich. LG gams |
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Verfasst am: 04. 02. 10 [17:09]
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Nickie
Themenersteller
Dabei seit: 04.03.2008
Beiträge: 3795
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In Deutschland gibt es das Recht auf Bildung und Schulpflicht. Bildungspflicht gibt es in den Ländern, die Heimunterricht erlauben, aber den Erfolg regelmäßig überprüfen. Das Problem sehe ich in den unteren Klassen gar nicht im vermittelten Unterrichtsstoff, sondern in der möglichen religiösen Indoktrination. *geprüfte Schnuffel*
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Verfasst am: 04. 02. 10 [18:10]
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profcomadrona
Dabei seit: 02.06.2009
Beiträge: 1901
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Nicht alle Lehrer sind auch gute Pädagogen, aber was sind Eltern?? Denn wir reden im Moment nicht nur von hb Kindern und entsprechend gescheiten Eltern, sondern von der Möglichkeit alle Kinder von allen Eltern unterrichten zu lassen. Die Wissensvermittlung ist auch manchen hochintelligenten Menschen nicht gegeben - es geht ja nicht nur darum, etwas zu wissen, sondern es auch transportieren zu können. Wir leben hier nicht auf einer "heilen Insel" und können nicht lebenslang alle "Versuchungen'" von unseren Kindern fernhalten. Spätestens mit 18 bzw. 21 sind Kinder "erwachsen" und können tun und lassen, was sie wollen. Eigentlich soll mein Kind durch meine Unterstützung so stark werden, dass es sich den "Verführungen der gemeinen Welt" entgegen setzen kann. Wenn ich es dem Kind verschweige, ist es doch trotzdem nicht weg, oder soll ich dem Kind 24 Stunden pro Tag den Kontakt mit allen verbieten? Für wie viele Jahre? Eine Mischform des schulischen Unterrichts fände ich sehr gut, um Kindern den Zugang zu mehr oder anderen Unterrichtsinhalten zu ermöglichen. Und engagierte Eltern können ihre Kinder sowieso jeden Tag "unterrichten", in dem sie sie zum Entdecken anregen, Zugang zu Medien und Wissen gewähren, den Kindern die Möglichkeit geben, gemäss ihren Interessen sich zu "schulen". (zumindest habe ich das hier aus vielen Beiträgen von Eltern hber Kinder herausgelesen) Bildungspflicht (mit entsprechender Überprüfung der Ergebnisse) finde ich wichtig. Mir fällt nur gerade ein: was wird denn aus den Migrantenkindern, die dann viell. per Fernunterricht ausschliesslich in ihrer Muttersprache unterrichtet werden? Und trotzdem irgend wie hier leben müssen? Jedenfalls hätte ich nicht von meiner ultrastrengen und anspruchsvollen Mutter zu Hause unterrichtet werden wollen. Aber der Zugang zu Fernunterricht wäre echt klasse gewesen - möglicherweise Unterrichtsstoff höherer Schulklassen, Fremdsprachen etc.... |
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Verfasst am: 04. 02. 10 [18:15]
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Kat
Dabei seit: 09.08.2009
Beiträge: 1920
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Prof: Das Problem hast du aber auch mit Auslandsschulen, wo die Landessprache nur eine Fremdsprache im Unterricht ist. Und trotzdem sind diese Schulen wichtig, denn wenn Arbeitnehmer auf Zeit entsandt werden und Kinder haben, sollten diese auch die Möglichkeit haben, ins ursprüngliche Schulsystem zurückkehren zu können. Etwas, was in Frankreich eben alternativ auch durch das CNED (Centre National d'Education à Distance) ermöglicht wird. "Espérer, parce que la terre est belle,
Quand une étoile s'éteint, elle n'éteint pas le ciel." (M. Sardou) |
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Verfasst am: 04. 02. 10 [20:02]
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profcomadrona
Dabei seit: 02.06.2009
Beiträge: 1901
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Kat: Ich meinte jetzt aber z.B. die "Russlanddeutschen" die hierher gesiedelt sind und bleiben wollen, oder Türken etc., die nicht zurück kehren wollen. Wenn die dann nur (auf Betreiben der Eltern) Fernschulen kennen, würde dann die Integration hier nicht noch schwieriger? |
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Verfasst am: 04. 02. 10 [20:38]
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Kat
Dabei seit: 09.08.2009
Beiträge: 1920
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Ja, wenn das die einzige Form der Beschulung wäre, fände ich das sehr problematisch. Sinnvoll ist das höchstens als Zusatz, damit die Kinder auch die Muttersprache lesen und schreiben lernen, falls es nicht genug gleichsprachige Kinder bzw. Familien gibt, so daß etwas vor Ort organisiert werden kann. Wobei ich halt noch darauf hoffe, daß Eltern nicht so dumm sein können, ihren Kindern jeglichen Sozialkontakt am Wohnort unmöglich zu machen, wenn sie dauerhaft an dem Ort wohnen bleiben - ich glaube gern an das Gute im Menschen. "Espérer, parce que la terre est belle,
Quand une étoile s'éteint, elle n'éteint pas le ciel." (M. Sardou) |
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Verfasst am: 04. 02. 10 [21:16]
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| N.A. |
Wohl jeden hier geäusserten Gedanken kann ich voll unterstützen. Es geht jedoch nicht allein um das Erlernen von altergemäßem, schulischen Wissen, sondern auch wesentlich um Sozialverhalten. Dies bedeutet, um 8:00 morgens präsent zu sein, die jeweiligen Stunden durchzuziehen, was für viele Menschen gleichsam als eine äußere Stütze dient. Es geht auch darum, mit den Mitschülern wie auch den Lehrern zu kommunizieren, in dieser Form Fähigkeiten zu erlernen, die mit schulischem Wissen nichts gemein haben. Dies sind für mich wesentliche Säulen des schulischen Gemeinwesens, die gegen einen Fernlerngang sprechen. Es ist keine Frage, dass manche HB-Kinder psychosomatisch krank werden, die Schule meiden, wenn deren Eltern vernetztes Denken praktizieren ohne sich darüber bewusst zu sein und die Kinder dann mit höchstem Vergnügen mit ihren Eltern am eigentlich wohlverdienten Feierabend den schulischen Stoff durcharbeiten können. Dann wird es für manche Kinder anscheinend erst richtig spannend. Nur können Eltern aus welchem Bildungsbereich auch immer ihre Kinder niemals zum Abi führen, weil deren eigenes Abi bereits veraltet ist. Zum einführenden Link kann ich schwer etwas sagen, ausser dass die Eltern in der Familie Romeike auf mich einen ganz schön fanatischen Eindruck machen, der wohl eher darauf beruht, dass sie partout ihre eigenen Vorstellungen durchsetzen wollen. Dass diese Eltern auf mich gelinde gesagt höchst verschroben wirken, brauche ich wohl nicht zu betonen. Ich kann deren arme Kinder zutiefst bedauern und ihnen wünschen, dass sie in ihrem eigenen Interesse in ein paar Jahren nicht total ins andere Extrem verfallen. So die Romeike-Eltern "Politik" an deutschen Schulen beanstanden, wird ihnen, so wage ich es jedenfalls zu vermuten, in Bälde auch in ihrem jetzigen Asylland irgendetwas nicht passen, politisch gesehen. Ich selber habe es noch nicht erlebt, dass die Pflege welcher Sprachen auch immer im ausserschulischen Bereich verboten wäre. |
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Verfasst am: 04. 02. 10 [21:37]
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mamuesp
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 7021
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Nickie schrieb: Das Problem sehe ich in den unteren Klassen gar nicht im vermittelten Unterrichtsstoff, sondern in der möglichen religiösen Indoktrination. Diese Aussage halte ich für brandgefährlich. Wer bestimmt, wo Indoktrination anfängt, und wo z.B. eine Institution eingreifen darf? Hat der Staat immer Recht? Ist das nicht auch Indoktrination? Ist das "Wertesystem", das Kinder heute allgemein vermittelt bekommen, tragbar und und das einzige Wahre? Wenn etwas "Mainstream" ist, heißt das noch lange nicht, das dies der einzige gangbare und richtige Weg ist. Und wenn man den obigen Satz in aller Konsequenz durchdenkt, schafft man damit das Grundgesetz samt der damit festgelegten Rechten ab. Man sollte es sich nicht zu einfach machen und die Sache differenzierter angehen. Im übrigen würde sich durch Vorgabe der Lehrpläne und dem regelmäßigen Abprüfen des Stoffes eine Unterdrückung bestimmter Themen klar vermeiden lassen. Es kann auf keinen Fall angehen, dass man Eltern, deren Weltbild dem eigenen nicht entspricht, das Recht auf die Erziehung der Kinder in ihrem Sinne abspricht - wer kann denn festlegen, das sein Weltbild das ist, was das Beste für die Kinder ist? - An der Stelle klammere ich Fälle aus, wo Kindern jeglicher Zugang zu "unliebsamen" Informationen verwehrt wird, dies käme aber schon einer Freiheitsberaubung nahe. Und im ürbigen kann ich mir das von der Familie, die hier als Anlass hergehalten hat, aucht nicht zu 100% vorstellen - hier hat die überspitzte und deutlich abwertende "Berichterstattung" schon das ihrige getan und die Familie entsprechend gebrandmarkt. Daher ist in diesem Fall ein sachlicher Disput vorn vorneherein ausgeschlossen. |
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Verfasst am: 05. 02. 10 [05:14]
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| N.A. |
Es ist mir hier keine Familie bekannt, die ihre Kinder nach irgendwelchen "mainstreams" erzogen hätte. Dabei hatte ich wohl nicht wenige Kontakte, also privat bei denen und mir zuhause. Jedes Elternhaus verfügt über sehr viele individuelle Werte und manchmal schüttle ich verwundert den Kopf - im Geiste. Wenn wir nicht eine gewisse gegenseitige Toleranz etwa in religiösen und auch anderen Fragen üben werden, müssten wir uns auf eine permanente Wanderung einstellen. Ja, ich kenne da jemanden, der ständig von Kontinent zu Kontinent übersiedelte und kaum hatte er sich im neuen Lebensraum aklimatisiert, zog es ihn schon wieder zurück in seine Heimat. Kaum ein halbes Jahr in der alten Heimat verbracht, wanderte er schon wieder weiter. Dabei ging es angeblich überhaupt nicht um religiöse oder sonstige Anschauungen, einzig um die allgemeine Lebensweise, was auch immer dies bedeuten mag. Dies ist eine innere Einstellung, in welcher jemand niemals Frieden für sich findet, wo er sich auch befände. Es war ein dezidiertes Fluchtverhalten vor was auch immer. Unsere Vorfahren waren alle Nomaden, die lokal wanderten, in Erdhöhlen und später in Zelten lebten. Mental kann man ebenso wandern, sich an die sozialen Witterungen anpassen bzw. diesen die Stirn bieten. Es ist sehr schwierig zu diskutieren, so die Punkte nicht genau benannt werden. Das wird irgendwie richtig schwammig im Sinne von einer generellen Nörgler-Einstellung, gegen die absolut nichts ausgerichtet werden kann, weil man doch den Gegenstand der Beanstandung nicht kennt, deshalb daran überhaupt nichts ändern kann und sei es auch nur im Geiste. Welch fatalistische Grundeinstellung! Alle anfallenden Probleme gleichzeitig zu lösen, ist illusorisch. Dies schafft kein Mensch, solange er nicht die Gründe seiner Unzufriedenheit klar benennt. Darin gebe ich Mamuesp recht, dass die Medien die Angelegenheit wohl anders präsentieren, einzig um bildzeitungsartig Schlagzeilen zu setzen ohne die Hintergründe auszuleuchten. Natürlich gibt es meines Wissens in den USA viele religiöse Gemeinschaften mit sehr ausgeprägtem individuellen Sozialverhalten. Warten wir alle nur ab, wie sich die Familie dort eingliedert. Ob es dann noch einer Schlagzeile wert wird "vom Regen in die Traufe", sei dahingestellt. Gegen ein Abi an einer Fernschule ist allerdings wohl nichts einzuwenden. |




