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Die Invasion der Ideen

Autor Nachricht
Verfasst am: 06. 01. 08 [12:42]
rhabarber
Themenersteller
Dabei seit: 28.12.2007
Beiträge: 27
zur Zeit wird im ZDF doku-kanal die Dokumentation "Invasion der Ideen" wiederholt.

"Was ist das überhaupt eine Idee? Was macht eine gute Idee aus? Und wer entscheidet das überhaupt? Wie wird sie geboren? Wie hegt und pflegt man sie? Was verschafft ihr den Durchbruch? Warum platzen..."

zdf-doku-kanal so 6.1. 16:15h; mo 7.1. 21:45 oder di 08.01. 4:15

vielleicht ja für einige hier interessant
Verfasst am: 11. 01. 08 [03:20]
pinwizz
(gelöscht)
Dabei seit: 23.12.2007
Beiträge: 963
eine idee basiert immer auf etwas schon dagewesenem, was neu vernetzt wird oder weiterentwickelt. oder? spontan fallen mir ein:

patent und gebrauchsmuster (produktdesign)
Verfasst am: 11. 07. 11 [20:51]
moscito
Dabei seit: 31.10.2010
Beiträge: 1301
Ich bin der Ansicht, rhabarber hat hier viele Fragen gestellt - wenig Antworten sind gekommen. Ich liebe ja Rhabarber - also mehr das Kompott, nicht das Forenmitglied - icon_eat.gif jedenfalls hat dieses Thema meine Aufmerksamkeit erregt.

Für mich steht eins fest: Ideen können, müssen aber keineswegs gut sein, um sich durchzusetzen. Dafür gibt es schon mehrere - unterschiedliche - Gründe, ich möchte zwei Beispiele aufzählen:

Ich weiß aus eigener Erfahrung, daß sich manche Ideen allein aufgrund ihres innewohnenden Potentials gar nicht stoppen lassen. Man muß sie nur auf die Welt bringen und ihnen einen geeigneten Platz zum Entfalten ihrer Eigenschaften zuweisen. Die weitere Verbreitung erfolgt nach dem selben Prinzip wie eine Infektion. In solchen Fällen entscheidet gewissermaßen ein Kollektiv anhand ihrer freiwilligen "flächenbrandartigen" Nutzung des "wasauchimmer", dass die "Idee" gut war.

In anderen Fällen wird eine dominante Stellung dazu genutzt, eigene Ideen durchzusetzen, möglicherweise auch dazu, andere damit zu verhindern. Dies ist häufige Strategie bei Großunternehmen, in Wirtschaft, Politik. Es gibt viele Beispiele für Ideen oder Produkte, die nicht ihrer Qualität wegen, sondern beispielsweise aufgrund überragender Medienpräsenz oder einfach infolge Quasimonopolstellung die Gesellschaft oder den Markt erobert haben. In solchen Fällen werden wir zu passiven Nutzern eines Angebots, das wir zwar "freiwillig" nutzen, wir akzeptieren jedoch mangels Alternative, aus Unwissenheit oder Bequemlichkeit auch weniger gute Ideen. Der Spruch: "Besser ein Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach" beweist doch letzendlich nichts anderes als die Existenz von Tauben, mit dem entscheidenden Problem, daß die Taube für uns nicht erreichbar ist.

Moscito
(Spatzenverzichter)