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Verfasst am: 03. 08. 10 [15:28]
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Nelly
Dabei seit: 26.07.2010
Beiträge: 9
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Also ich habe einen Abischnitt von 1,9. Habe jedoch in Kunst mein Abitur gemacht und wäre beinahe wegen 0 Punkten in Mathe durchgefallen (den Kurs habe ich zweimal machen müssen). Außerdem war ich in einem "progressiven" Oberstufengymi in dem meine sozialen Fähigkeiten und sprachlichen Begabungen "Einsatz" fanden. Wahrscheinlich korreliert deshalb mein hoher IQ nicht mit dem dazugehörigen Abischnitt (n. Brackmann). Zudem bin ich mit 16 von zu Hause ausgezogen, was sich positiv auf meine sonstige Entwicklung und wohl auch auf´s Abi ausgewirkt hat. In den naturwissenschaftlichen Fächern habe ich, trotz großem Interresse bis heute, eher mittelmässig abgeschlossen (da passt´s wieder )
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Verfasst am: 20. 08. 10 [03:34]
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weltenwandlerin
Dabei seit: 18.08.2010
Beiträge: 11
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Ich habe in sämtlichen naturwissenschaftlichen Fächern wie folgt abgeschlossen
Mathe 4-
Chemie 5
Physik 5
das hat mir dann wohl den Schnitt versaut. Weil ich aber äußerst unterhaltsame Aufsätze und Protokolle darüber schreiben konnte, was ich anstatt zu rechnen und zu experimentieren so im Unterricht tat und diese dann (-> weil "Strafarbeit") meistens im Unterricht vortragen musste, konnte ich so Sympathien bei Mitschülern und auch bei einigen dieser naturwissenschaftlichen Lehrern wecken und kam irgendwie da durch. Der ein oder andere konnte anerkennen, dass sich mir nicht die Sinnhaftigkeit von Mathematik in der praktizierten, schulischen Form erschloss. Darüber diskutierte ich immer gerne und lange. "Schülerin kann vorgegebenen Lösungswege nur schwer annehmen" - stand schon in meinem 1. Schuljahrszeugnis. Blöd nur, dass es dafür zu Hause auch noch Ärger gab
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Verfasst am: 05. 10. 10 [13:01]
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Kraetzchen
Dabei seit: 06.05.2010
Beiträge: 44
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Hm, ich denke auch, dass der Abischnitt teils rein auf Glück basiert. Ich hab mein Abi extern gemacht und die Note setzte sich nur aus 8 Prüfungsergebnissen zusammen und sonst aus gar nichts. Das, was man gut vorbereiten konnte (Mathe zB) hat entsprechend auch gut geklappt, im Bio-LK hatte ich einfach tierisches Pech, weil genau das Thema drankam, dass mir vorher während der Vorbereitung als "Das ist veraltet, das machen wir nicht!" präsentiert wurde. Ähnliches in Chemie - habe zwei Wochen vor der Prüfung erstmals erfahren, was denn nun genau thematisch behandelt werden soll. Resultat war ein Schnitt von 2,1 aber ich habe keine Ahnung, ob der nun meine tatsächlichen Fähigkeiten repräsentiert oder eher eine Zufallsstichprobe ist.
Was bei mir insofern falsch eingegrenzte Vorbereitung war, mag bei anderen der Klassenlehrer sein, der nach Nase bewertet, ein Klassenklima, in dem man einen schlechten Stand hat etc. Vielleicht kommt dem an Schulen erlangten Abi noch zu gute, dass sich die Noten aus Beobachtungen über einen längeren Zeitraum zusammensetzen, aber wirklich objektiv sind sie sicherlich auch nicht. Hinzu kommt, dass der Abstand zwischen einer 1 und 2 nicht unbedingt dem zwischen einer 3 und 4 entsprechen muss..wie will man da vergleichen?
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Verfasst am: 03. 04. 11 [12:02]
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Queen_Isis
Dabei seit: 28.06.2008
Beiträge: 54
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Das passende Thema für mich, welches ich mal wieder hervorkramen möchte.
Mein Abi-Schnitt lag bei 2,8. Ehrlich gesagt sieht er vorallem deshalb so aus, weil ich 1. eine faule Sau war (wie, wiederholen? Ich kenn das doch schon) und 2. meine Fehlzeiten meine Noten immer arg runtergerissen haben.
Wenn man beinahe 50% der Stunden nicht da ist kann man froh sein mit einer 4- rauszugehen .
Ehrlich gesagt regt mich mein Verhalten im Nachhinein auf. Wenn ich mir so ansehe was andere Leute geschafft haben, die eben nicht HB sind, aber einen enormen Fleiß an den Tag gelegt haben. Da kamen wunderbare 1er Schnitte bei herum.
Zumal ich größtenteils einfach nur hätte anwesend sein müssen. Das hätte gereicht.
Viel in die Bücher gucken musste ich nie, was im Unterricht gesagt wurde hat eigentlich gereicht, vor den Klausuren abends nochmal alles 1x durchlesen und die gute Note war vorprogrammiert (allerdings nie 15 Punkte, das lag dann immer so im 12-14Punkte Bereich, da hat eben das letzte Bisschen Fachwissen gefehlt).
Im Unterricht beteiligen war auch nie ein Problem, ob ich vorher nun 2 Wochen gefehlt hab oder nicht. Aber die Fehlstunden (waren ja größtenteils unentschuldigt) waren natürlich jedesmal ein "0 punkte" auf dem Zettelchen der Lehrer.
Ich war immer der Meinung, dass schulische Noten nichts über den IQ aussagen. Leider meint die Umwelt meist, dass es doch miteinander einhergehen müsste. Hoher IQ = Bombennoten. Schlechte Noten = leicht verblödet???
Schon auf der Realschule (ich habe damals erst die mittlere Reife gemacht und bin danach aufs Gymi gegangen, welches ich ja in der 12/1 abgebrochen habe) hatte ich immer nur mittelmäßige Noten.
Der Abschluß da lag ebenfalls nur bei 2,4. Und auch da waren die Fehlzeiten enorm, sodass die Noten runtergezogen werden mussten (wenn auch nicht so arg wie dann auf dem Kolleg).
Lange Rede kurzer Sinn, manchmal wäre ich lieber Normalbegabt und dafür mit einem enormen Fleiß gesegnet, denn daran mangelt es bei mir ehrlich gesagt .
Liebe Grüße
"Leute, die auf Rosen gebettet sind, verraten sich dadurch, dass sie immerzu über Dornen jammern."
Françoise Sagan.
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Verfasst am: 04. 05. 11 [19:28]
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Pari
Dabei seit: 04.05.2011
Beiträge: 10
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Hm, ich bin erstaunt, muss ich sagen. Ich habe auch einen relativ schlechten Schnitt von 2,8. Ich hab das dann darauf geschoben, dass ich eben wahrscheinlich nicht der Hellste bin, bis zwei IQ-Tests und meine Tante (selber mindestens 2 Standardabweichungen über μ) alles in ihrer Macht stehende unternahmen um mich von dieser Idee abzubringen. Langsam beginne ich zu akzeptieren, dass es wohl so sein muss. Es verbessert zwar nicht meine Probleme, ich beginne aber langsam alles etwas klarer zu sehen.
Wie gesagt, eben davon hielt mich die Schulzeit lange Zeit sehr erfolgreich ab.
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