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(Umfrage) Abidurchschnitt und Hochbegabung
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Verfasst am: 06. 07. 09 [19:24]
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stern2null3
Themenersteller
Dabei seit: 22.12.2007
Beiträge: 5709
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natura schrieb: Weiss jemand, nach welchen Kritereien Brackmann die Abi-Noten bewertete? Hat sie das Gefälle der einzelnen Bundesländer dabei berücksichtigt? Hehe, stimmt, mit meinem bayerischen Abitur dürfte ich meinem Schnitt eigentlich auch noch 0,2 drauftun, das hätte ihm sicherlich gut getan. Mist, hab schon abgestimmt Frau Brackmann sagte das auf einem Vortrag so nebenbei, beim beantworten einer Frage aus dem Publikum. Ich frug mich auch, wie gesichert diese Zahlen sind und vermute, dass es eher persönliche Erfahrung aus ihrer Praxis war denn eine wissenschaftlich einwandfreie Erhebung. Da sich meine Erfahrung nicht mit Frau Brackmanns Aussage deckt, finde ich es interessant, mal herauszufinden, wie es sich hier wohl mit dem Abischnitt verhält - weg -
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Verfasst am: 06. 07. 09 [23:50]
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| N.A. |
hen schrieb: Wenn ich hier allerdings die geäusserte Meinung eines bestimmten Abi-Schnitt bei HBler ungefragt übernehme, ohne überhaupt erstmal zu fragen, wer denn überhaupt Abi hat, ist meine Frage sinnlos. Es könnte z.B. sein, dass HBler überdurchschnittlich häufig Abitur machen, dass also der Anteil derjenigen HBler, die ein 1er-Abi haben, immernoch wesentlich höher ist als der Anteil derjenigen, die mit u130 Abi machen. Im Extrem: Wenn 100% der HBler Abi machen und keiner durchfällt, sondern sich ein Schnitt von 2,5 einpegelt, dann ist der Anteil der Abiturienten und damit auch der 1ser-Abiturienten relativ immer noch deutlich höher als im Gesamtbevölkerungsmittel. Grundsätzlich dazu: Jein. Es kommt immer darauf an, von welchen Voraussetzungen man ausgeht. Für sinnlos halte ich die Frage keineswegs, weil sie von Stern2null3 sehr präzise gestellt wurde. Die Frage lautete nicht, wieviele der hiesigen User ein Abi haben, sondern richtete sich in erster Linie an diejenigen, die ein Abi haben. Zusätzlich hat Stern noch einen Punkt in die Umfrage eingebaut: "will nur das Ergebnis sehen". Wir sehen selber, dass Umfragen im Kleinen wie im Großen sehr stark von der subjektiven Formulierung und Gestaltung abhängt, also den Parametern. Dieser Link ist leider sehr dürftig gestaltet, weil er viele andere Bereiche nicht berücksichtigt, eben auch der Geistesgeschichte. Dennoch hilft uns das Bewusstsein von der Existenz solcher Parameter im theoretischen Ansatz schon mal ganz schön weiter, so wir möglichst präzise diskutieren wollen. Edit: Ich denke nicht, dass wir alle Fragen bezüglich der HB hier auf einen Schlag erklären können. Für mich ist das ein viel zu weitgefächertes Thema. Habe zuhause eine wohl inzwischen etwas veralterte Broschüre von "Hochbegabtenförderung e.V." Darin wird eine sehr große Spannbreite der Auswirkungen von nichtgeförderter HB beschrieben und die ist wahrlich groß. Vielleicht sollte ich tatsächlich hier eine ganze Seite daraus hineintippen, damit wir uns darüber im Klaren sind, worum es aus deren für mich kompetenter Sicht im Klartext geht und dann könnte einem manches vergehen. [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 07.07.2009 um 00:19.] |
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Verfasst am: 07. 07. 09 [09:23]
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foxie
Dabei seit: 26.02.2008
Beiträge: 2361
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natura: scannen wär auch was - geprüfte Schnuffellin I -
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Verfasst am: 21. 07. 09 [23:49]
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Bohu
Dabei seit: 20.07.2009
Beiträge: 6
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Der Beitrag ist schon älter, aber ich nehme an, die Umfrage läuft noch? Ich habe damals als Nicht-Erkannter einen Notenschnitt im obersten Segment erreicht, und wundere mich heute, als vermutlicher, aber noch nicht abschließend getesteter Hochbegabter darüber, welche Aussagekraft dieser Notendurchschnitt hat - denn rückblickend überlege ich, ob ich damals nicht eigentlich ein Leistungsverweigerer war: Ich habe die letzen 3-4 Halbjahre mehr Zeit mit Aktivitäten im schulischen Umfeld verbracht (Schülerzeitung, SMV, Orchester, Theater, Projekte etc..) als im Unterricht, so dass ich vermutlich gar nicht hätte versetzt werden dürfen, wenn mal jemand meine Fehlzeiten zusammen gerechnet hätte. So gesehen war diese ausgezeichnete Benotung möglicherweise eine reine Gefälligkeit, oder indirekte "Belohnung" für mein soziales Engagement außerhalb des Unterrichts, die sich möglicherweise in meinem späteren Leben bitter gerächt hat, aber das ist ein anderes Thema.... |
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Verfasst am: 22. 07. 09 [14:16]
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foxie
Dabei seit: 26.02.2008
Beiträge: 2361
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Bohu: wer weiterhin genügend schulische Leistung bringt, dem lässt noch mancher Lehrer viel durchgehen - es geht ja, wieso also einem engagierten Schüler das Leben vermiesen, wenn die Klasse/Schule davon auch profitiert...(ich weiss schon, dass es solche Lehrer gibt...leider, ist einfach meine Meinung) - geprüfte Schnuffellin I -
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Verfasst am: 23. 07. 09 [10:29]
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Fleuret80
Dabei seit: 26.12.2007
Beiträge: 664
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foxie schrieb: ja, wieso also einem engagierten Schüler das Leben vermiesen, wenn die Klasse/Schule davon auch profitiert...(ich weiss schon, dass es solche Lehrer gibt...leider, ist einfach meine Meinung) @foxie: Das "Leider" verstehe ich hier nicht. Sind dir denn Lehrer lieber, die außerschulisches Engagement nicht zu würdigen wissen bzw. jedes "Fehlerchen" auf eben jenes schieben und diesen Typ von engagiertem Schüler somit für seinen Einsatz bestrafen? @Bohu: Meinst du denn, dass deine Leistungen nicht so gut waren, wie es die Noten ausgedrückt haben? Oder warst du einfach ingesamt so unausgelastet, dass sich das viele Nebenher gar nicht wirklich auf die schulische Leistung ausgewirkt hat? Ganz allgemein: Ich denke, man kann gerade als Hb selbst immer sehr schwer einschätzen, was man leistet bzw. wie dies im Verhältnis zu anderen in der selben Jahrgangsstufe zu sehen ist. Insofern würde ich gerade bei Hbn eher tippen, dass sie ihre Noten nicht wegen oder trotz ihres außerschulischen Engagements, sondern unabhängig davon bekommen. Bei "uns" ist eben auf allen Gebieten sehr viel mehr drin, und die dabei teilweise aufscheinende Intensität ist ja fast schon sprichwörtlich |
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Verfasst am: 23. 07. 09 [10:38]
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foxie
Dabei seit: 26.02.2008
Beiträge: 2361
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Fleuret: weiss nicht was du verstanden hast, ich hab ganz sicher genau das Gegenteil von deinem Satz gemeint. - geprüfte Schnuffellin I -
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Verfasst am: 28. 07. 09 [16:12]
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Bohu
Dabei seit: 20.07.2009
Beiträge: 6
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Fleuret80 schrieb: @Bohu: Meinst du denn, dass deine Leistungen nicht so gut waren, wie es die Noten ausgedrückt haben? Oder warst du einfach ingesamt so unausgelastet, dass sich das viele Nebenher gar nicht wirklich auf die schulische Leistung ausgewirkt hat? Ganz allgemein: Ich denke, man kann gerade als Hb selbst immer sehr schwer einschätzen, was man leistet bzw. wie dies im Verhältnis zu anderen in der selben Jahrgangsstufe zu sehen ist. Insofern würde ich gerade bei Hbn eher tippen, dass sie ihre Noten nicht wegen oder trotz ihres außerschulischen Engagements, sondern unabhängig davon bekommen. Bei "uns" ist eben auf allen Gebieten sehr viel mehr drin, und die dabei teilweise aufscheinende Intensität ist ja fast schon sprichwörtlich Doch, in den meisten Fächern waren meine Noten sicherlich den Leistungen entsprechend. Ich habe wohl die geforderten Leistungen meist ohne Mühe quasi "nebenbei" erbringen können, trotz all der anderen Aktivitäten. Bei zeit-intensiveren Lernaufgaben, z.B. Vokabeln, war ich jedoch oft sehr schlecht, ohne dass sich das am Ende auf die Gesamtnote ausgewirkt hätte... Rückblickend wünsche ich mir manchmal, dass mir vielleicht früher im Leben klar ge- (macht) worden wäre, dass einem nicht immer im Leben alles nur "zufliegen" kann, oder dass ich früher zu unterscheiden gelernt hätte zwischen den Dingen, die mir wirklich leicht fallen, und denen, für die "sogar ich" mich anstrengen muss... |
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Verfasst am: 28. 07. 09 [21:14]
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| N.A. |
Bohu schrieb: Rückblickend wünsche ich mir manchmal, dass mir vielleicht früher im Leben klar ge- (macht) worden wäre, dass einem nicht immer im Leben alles nur "zufliegen" kann, oder dass ich früher zu unterscheiden gelernt hätte zwischen den Dingen, die mir wirklich leicht fallen, und denen, für die "sogar ich" mich anstrengen muss... Darf ich als Mutter einer nachgewiesenen HB sehr vorsichtig fragen, welche didaktischen Vorgehensweisen bei einer solchen Problematik sinnvoll sind? Tritt in den Hintern? Funktioniert oft auch nicht, weil HBs bereits im Kindergarten von den Erzieherinnen mitbekommen, dass sie außergewöhnlich sind. Darauf hat man als Elternteil keinerlei Einfluß, den aus rein juristischen Gründen ist es unzulässig, Pädagoginnen der Kita zu knebeln oder ihnen ein Pflaster über den Mund zu kleben, wobei Eltern in diesem zarten Alter ihrer Sprößlinge noch keineswegs absehen können, wohin sich die infantile causa intellectis weiter hinbewegen wird, womit bereits zwei Faktoren erwähnt sind, die in manchen hartnäckigen Fällen zur Leistungsverweigerung beitragen könnten. Des weiteren entwickelt meiner rein persönlichen Erfahrung nach, die keineswegs zur Verallgemeinerung verführen sollte, ein intelligentes Menschlein sehr schnell ein Gespür dafür, dass an sich alle anderen Menschen geistig etwas unterbemittelt sind, weshalb sich der Eindruck einstellt, man müsse die Dinge selber in die Hand nehmen und allen Deppen endlich einmal sagen, wo es tatsächlich lang geht. Traurig... |
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Verfasst am: 28. 07. 09 [21:36]
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Benne
Dabei seit: 27.12.2007
Beiträge: 1340
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natura schrieb: Des weiteren entwickelt meiner rein persönlichen Erfahrung nach, die keineswegs zur Verallgemeinerung verführen sollte, ein intelligentes Menschlein sehr schnell ein Gespür dafür, dass an sich alle anderen Menschen geistig etwas unterbemittelt sind, weshalb sich der Eindruck einstellt, man müsse die Dinge selber in die Hand nehmen und allen Deppen endlich einmal sagen, wo es tatsächlich lang geht. Traurig... Ich denke nicht ,dass das etwas mit Intelligenz zu tun hat.Das ist meiner Meinung nach eine Frage des Charakters und Selbstwertgefühls.Ich denke ,dass eher dumme Menschen zu solchem, Verhalten neigen,denn ein intelligenter Mensch sollte wissen,dass er trotz aller Intelligenz ,letztendlich doch nur ein kleines dúmmes Menschlein ist. LG...Benne " Überall hin, wonach mir der Sinn steht, tragen mich die Rosse. "
Parmenides |
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Verfasst am: 28. 07. 09 [22:14]
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| N.A. |
@ Benne gebe Dir vollommen recht, wenn wir von der Voraussetzung ausgehen, dass es sich um erwachsene Menschen handelt. Was ist aber, wenn es sich um ein Kind handelt, also eindeutig im vorpubertären Alter? Wieviel an Reflexion darf man von einem etwa 8-jährigen Kind erwarten? Es ist in diesem Alter tatsächlich kaum imstande, sich selbst zu versorgen. Der Widerspruch ensteht bei hochbegabten Kindern allein deshalb, dass sie Gedanken Erwachsener hinterfragen und zwar schon im Kleinkindalter. Intelligenz ist dem Menschen wahrlich in die Wiege gelegt. Man kann zusätzlich fördern und wenn es an der Förderung mangelt, hat es Mensch nicht leicht. |
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Verfasst am: 28. 07. 09 [22:24]
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Benne
Dabei seit: 27.12.2007
Beiträge: 1340
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@natura Da hast du natürlich auch recht.Vielleicht gehe ich zu sehr von mir selbst aus.Ich war als Kind sehr verunsichert.Verweigerte den Kindergarten komplett und die Schule eigentlich auch.Meistens fühlte ich mcih unterlegen,weil ich die sozialen Spielregeln nur schwer akzeptieren konnte und das als großes Defizit empfand. Liebe Grüße...Benne " Überall hin, wonach mir der Sinn steht, tragen mich die Rosse. "
Parmenides |
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Verfasst am: 29. 07. 09 [09:13]
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Fleuret80
Dabei seit: 26.12.2007
Beiträge: 664
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@foxie: Ich glaube schon @Bohu: Genau das, herauszufinden, an welchen Stellen Anstrengung nötig ist, scheint eine der größeren Herausforderungen der Hochbegabtenpädagogik zu sein. @Benne, natura: Ich stimme dir, Benne, grundsätzlich zu, dass das Seinen-Kopf-durchsetzen bei Menschen aller Intelligenzgrade und womöglich sogar besonders unerbittlich am unteren Ende der Skala vorkommt. Auch die Unsicherheit von Hb-Kindern und ein dadurch verursachtes eher zurückhaltendes (bis verweigendes) Verhalten kann ich gut nachvollziehen. Dennoch muss ich auch natura recht geben, wenn sie sagt, dass die Entdeckung der Fähigkeit (und ich möchte hier fast schon von einem starken Impuls sprechen) andere, teilweise Autoritäten, zu hinterfragen, irgendwann dazu führt, dass Hbn sich gut gemeinter Ratschläge, Anweisungen und Zwängen von außen widersetzen. Ich denke, was da noch am ehesten zieht, sind Argumentationen mit Sachzwängen, die der Argumentierende nicht beeinflussen kann, à la: Ich weiß, dass dir das blöd vorkommt, aber wenn du unbedingt Medizin (Mathe, Literatur...) studieren willst, brauchst du Abitur bzw. musst dir den Stoff der Begabtenprüfung nunmal reinbimsen. Klar kann danach immer wieder die Frage nach dem Sinn der Welt, der Gesellschaft und des Lebens kommen. Aber auch Hbn haben ja manchmal Zeiten, wo sie die Welt um sie herum zumindest nachvollziehen können |
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Verfasst am: 09. 08. 09 [15:19]
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Kat
Dabei seit: 09.08.2009
Beiträge: 1920
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Ich habe auch noch abgestimmt - hatte im Abi eine 1,0, aber ziemlich Glück gehabt, weil ich beinahe meine Matheprüfung in den Sand gesetzt hätte. Allerdings hatte mein ebenfalls hochbegabter Bruder "nur" einen Schnitt von 2,3, somit heißt das mal wieder überhaupt nichts. "Espérer, parce que la terre est belle,
Quand une étoile s'éteint, elle n'éteint pas le ciel." (M. Sardou) |
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Verfasst am: 06. 09. 09 [11:11]
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Nordkind
Dabei seit: 05.09.2009
Beiträge: 136
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Ich kram das ganze nochmal hervor. Also ich wäre mit dem Vergleichen von Notendruchschnitten sehr vorsichtig. Dafür ist das Schulsystem, zumindest in D, zu heterogen. Das fäng allein damit an, ob es ein Zentralabitur gibt oder nicht. Macht der Klassenlehrer die Fragen zu den letzten Prüfungen oder Referenten im Ministerium des Landes? Außerdem macht dank des Förderalismus jedes Bundesland seine eigenen Stundenpläne und Prüfungen. Damit läßt sich leicht über die Note ein Abschluß kaum vergleichen. Unterschiedliche Lehrpläne, unterschiedliche Ansprüche, was ein Abiturient wissen muß... Wird reines Wissen (im Sinne von Jahreszahlen kennen) abgefragt oder ist doch ein komplexes Denken gefragt. Hinzu kommt, wie geht ein einzelner Mensch mit Prüfungen um? Z.B. war ich bis vor wenigen Jahren das reinstes Nervenbündel, wenn es im Prüfungen ging. Nur bei Themengebieten, bei denen ich schon immer sehr sicher war, hatte ich keine Probleme. Bei anderen Sachen schob ich Lernen ewig vor mir her, war in den Prüfungen wie ein Kaninchen vor der Schlange. Da konnte ich das geforderte Wissen noch so gut im Kopf gehabt haben, meine Angst lähmte mich komplett. In einem notenbasierten System ist es für den Prüfling sicher auch nicht von Vorteil, wenn er über Sinn und Unsinn einer Frage (Wieviel ist eins plus eins?) nachdenkt, statt automatisch die geforderte Antwort (Zwei) zu geben. Ich habe Menschen noch nie gern rein an Noten bewertet. Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. - Unbekannt.
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