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Seid ihr naturverbunden?

Autor Nachricht
Verfasst am: 25. 07. 10 [11:24]
Nicki999
(gelöscht)
Dabei seit: 18.06.2010
Beiträge: 473
@Windtalker
Regensburg? Kenne ich ganz gut. Allerdings mit wenig guter Erinnerung, denn ich habe dort eine Zeit in der Uniklinik verbracht. Dass die Nächte so hell sind und wenig Sterne zu sehen sind, fand ich bei Städten auch stets störend.
Entschleunigung in der Natur - sehr schön beschrieben. Ein gutes Wort. Draußen ist der "Dampf" tatsächlich verschwunden. Eine Last abgefallen. Es geht gemächlicher vor sich. Bäume brauchen auch lange Zeit, um zu wachsen... in der Natur ist Zeit ein Nichts.

@Foxie
Kann ich verstehen. Regenwolken und die damit verbundene Düsternis machte mir früher viel aus. Merkte ich nicht mal, dass dieses Grau mich drückte. Ich wohne jetzt da, wo sich solch eine graue Decke gar nicht lange halten kann. Die Berge "erlauben" es nicht. Die Decke reißt rasch auf und weicht Wolkenstrukturen. Oft mit blauen Ecken dazwischen. Insofern hat der Regen nichts Dunkles mehr. Er ist Frische für die Pflanzen geworden und hört sich im Wald richtig gut an. Außerdem trauen sich dann nicht allzu viele hinaus, es wird noch ruhiger im Wald, riecht gut. icon_smile.gif Wenn es nicht gerade Bindfäden vom Himmel regnet, ziehe ich die Jacke an und los geht's.

@Sundancer

Geht mir ähnlich. Ich MUSS einfach raus, täglich, sonst geht es mir nicht gut. Die Städte sind architektonisch interessant (besonders die alten), sind mir aber auf Dauer einfach zu laut und zu hektisch. Und wenn der Blick aus dem Fenster auf Mauern fällt, und dann immer noch die gleichen... ne. Komisch, in Städten verlaufe ich mich auch rasch. Draßen im Wald kannste mich absetzen wo du willst, ich finde immer raus oder zum Ziel. icon_cheesygrin.gif Wald ist mir vertraut, Stadt ängstigt mich.

Verfasst am: 25. 07. 10 [11:30]
Nicki999
(gelöscht)
Dabei seit: 18.06.2010
Beiträge: 473
PS: Ich stehe auch unheimlich gerne am Meer und könnte Stunden den Wellen zuschauen. icon_smile.gif Oder ich laufe die Strände und Ufer weit entlang, im Ohr dieses tolle Rauschen und in der Nase diese würzige Luft. Steine sammeln, die Algenstrukturen bestaunen, Kleintiere suchen... schööön! Glatte See und nur Sonne mag ich aber auch da nicht.

Verfasst am: 25. 07. 10 [12:36]
Windtalker
Dabei seit: 03.07.2010
Beiträge: 11
@Nicki999:
Das mit den Bäumen, die Zeit brauchen um zu wachsen, hätte ich auch fast geschrieben icon_smile.gif Da fällt mir auch gerade ein, glaub' ich afrikanisches, Sprichwort ein 'Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht.'
Du wohnst in den Bergen? Hach, wie schön... Ich bin im letzten Sommer das erste Mal im Schwarzwald gewesen. Als wir von Freiburg nach Titisee gefahren sind, hat es geregnet und aus diesen ganzen Schluchten stieg so ein Dunst auf. Ich hätt' mich hinschmeißen können und sterben, so schön fand ich das icon_cheesygrin.gif
Verfasst am: 25. 07. 10 [21:13]
Nicki999
(gelöscht)
Dabei seit: 18.06.2010
Beiträge: 473
Glaub ich glatt, Windtalker. icon_smile.gif Ich fahre im Herbst oft auf unseren "knapp-Tausender" und bewundere die Nebel, die drunter in den Tälern liegen. Ich könnte mich da auch jedesmal für wegschmeißen.
Wenn es mir mal so richtig bis Oberkante Unterlippe steht, fahre ich auch kurzerhand nach oben (Laufen geht halt nicht immer so fix). Dann fühle ich mich frei von der ganzen Last, die da drückt. Manchmal würde ich dort gerne übernachten. icon_wink.gif Vor allem abends ist es so schön dort oben. Die Touristen sind weg und die Gaststätten geschlossen. Das laute Geschnatter hat aufgehört und man fühlt sich unter den hohen Türmen, umgeben von der Weite des Umlandes "unwichtig", aber befreit.

Fühlen wir das wirklich weitaus mehr als die Masse der Menschen? Ich kann es manchmal immer noch nicht richtig glauben. Denen entgeht doch da so viel. Aber was man nicht kennt, kann man wohl nicht vermissen.
Verfasst am: 26. 07. 10 [13:18]
Buecherwurm
Dabei seit: 31.12.2009
Beiträge: 12
Ich reihe mich gern ein.
Am liebsten halte ich mich irgendwo am Meer auf. Vor einigen Jahren war ich auf Fehmarn im Urlaub und fand am steinigen Naturstrand eine verwitterte Bank. Dort konnte ich lange sitzen und einfach nur auf's Wasser sehen und den Möwen zuhören. In der Ferne waren die Fährschiffe nach Dänemark noch zu erkennen - eine malerische Kulisse icon_biggrin.gif
In jüngeren Jahren habe ich in der Großstadt gelebt und das z.T. auch sehr genossen. Die kulturellen Angebote sind in der Stadt einfach vielfältiger. Jetzt wohne ich eher ländlich und genieße täglich die Natur bei ausgiebigen Spaziergängen mit meinem Hund oder bei Fahrradtouren- wir haben ein großes Biotop vor der Tür . Dort quaken zur Zeit die Frösche, Fasane verstecken sich im Unterholz und manchmal kann man auch Rehe sehen. Mich entspannt es sehr mich dort aufzuhalten.
Glücklicherweise ist die Stadt nicht so weit weg, sodass gelegentliche Ausflüge nicht zu kurz kommen.
Verfasst am: 26. 07. 10 [14:11]
herz_aus_stahl
Dabei seit: 31.12.2007
Beiträge: 2283
Windtalker schrieb:

Ich mache gerade die Stadterfahrung seit ich zum Studium nach Regensburg gezogen bin. Nun ist Regensburg mit seinen 147.000 Einwohnern nicht unbedingt eine Riesenstadt, aber auch hier ist mmir gleich aufgefallen, was mich an Städten am meisten stört. Es wird nie richtig dunkel. Der Himmel hat nachts immernoch so einen orange-rötlichen Schimmer.
Zuhause dagegen kann man im Sommer bis spät in die Nacht draußen sitzen und einfach mal in die Sterne gucken icon_eek.gif , bei fast schwarzem Himmel.
Also, auf jeden Fall naturverbunden. Das heißt für mich auch mein Leben ab und zu ein bisschen entschleunigen zu können, z. B. bei einem Spaziergang im Wald. Meine Gedanken sind schon schnell genug, da muss nicht auch um mich herum noch alles schnell sein. icon_smile.gif


Hm, da hast du ja einen sehr gut erhaltenen Thread ausgegraben.

Wenn dus richtig Dunkel willst, musst du entweder hoch hinaus oder weit weg.

http://www.smilies.4-user.de/include/YouSmileys/wappen-smileys-Hamburg.gif♪♫http://www.smilies.4-user.de/include/Verkleidet/smilie_verkl_012.gif Daß eine Aussage polemisch oder verletzend formuliert ist, entzieht sie nicht schon dem Schutzbereich des Grundrechts [auf Meinungsfreiheit] (vgl. BVerfGE 54,129[138 f.]; 61,1[7 f.]) 奥利弗
Verfasst am: 26. 07. 10 [14:12]
herz_aus_stahl
Dabei seit: 31.12.2007
Beiträge: 2283
Buecherwurm schrieb:

Ich reihe mich gern ein.
Am liebsten halte ich mich irgendwo am Meer auf.



Noch geiler ist es sich AUF dem Meer aufzuhalten.

http://www.smilies.4-user.de/include/YouSmileys/wappen-smileys-Hamburg.gif♪♫http://www.smilies.4-user.de/include/Verkleidet/smilie_verkl_012.gif Daß eine Aussage polemisch oder verletzend formuliert ist, entzieht sie nicht schon dem Schutzbereich des Grundrechts [auf Meinungsfreiheit] (vgl. BVerfGE 54,129[138 f.]; 61,1[7 f.]) 奥利弗
Verfasst am: 26. 07. 10 [22:56]
logomania
Dabei seit: 04.01.2008
Beiträge: 848
Nach wie vor finde ich, dass diese Art "Natur"verbundenheit (Wald, spazieren gehen, Moos und Sterne angucken...) etwas sehr Romantisches, Verklärendes hat. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich war in meinem Leben erst an zwei, drei Orten, wo man von wirklich ziemlich unverfälschter, natürlicher Natur sprechen kann, alles im weiter entfernten Ausland (in Mitteleuropa gibt es in diesem Sinne kaum Natur). Ich fand es dort landschaftlich schön, aber abgesehen von der Ästhetik... ich weiß nicht - nicht lebenswert schön. Eher lebensfeindlich und in diesem Sinne völlig unromantisch.

Ich sitze auch gerne stundenlang am Strand und gucke mir die Wellen an, oder einen Sonnenuntergang in den Alpen, aber ich tue das mit dem Wissen im Hinterkopf, dass ich danach in meinem Hotelzimmer in einem kuschligen Bettchen schlafen kann, mit Dusche und Frühstück und allem. Wenn ich davon ausgehen müsste, auch draußen zu übernachten und mir mein Frühstück auf der zugegeben wunderschönen Bergwiese oder am Strand selbst einzusammeln - Nein, Danke!

Die Schönheit der Natur, vor allem ihre beruhigende Wirkung, entsteht mE also erst durch das Bewusstsein, sie nach Belieben aufsuchen und verlassen zu können. In diesem Sinne wäre ich auch naturverbunden, aber im Grunde (und in diesem Sinn) schätze ich die Kultur höher.

"Hmm... Difficult. Very difficult. Plenty of courage, I see. Not a bad mind, either. There´s talent, oh my goodness, yes - and a nice thirst to prove yourself, now that´s interesting... So where shall I put you?"
Verfasst am: 27. 07. 10 [09:41]
Nicki999
(gelöscht)
Dabei seit: 18.06.2010
Beiträge: 473
@logomania
In die Steinzeit würde ich auch nicht gerne zurückwollen. Aber gegen ein einfacheres Leben in einer Holzhütte im Wald, hätte ich nichts einzuwenden. Meinetwegen mit kaltem Wasser vor der Hütte, Kienspan als Licht, Brot backen im Steinofen. Ich wäre damit aber nicht konkurrenzfähig anderen Menschen gegenüber. Ich würde z.B. wesentlich mehr Zeit benötigen, um mich morgens "menschlich" zu rüsten. icon_wink.gif Das hat mir aber Mensch aufgezwungen, nicht die Natur drumherum. In der könnte ich mit weitaus weniger überleben. In der Kultur nicht.
Verfasst am: 27. 07. 10 [15:13]
logomania
Dabei seit: 04.01.2008
Beiträge: 848
Nicki, ich meine das tatsächlich ganz grundsätzlich: Wir als Menschen mit unserer unzureichenden Ausstattung an Fell, Klauen und Zähnen etc. können in der Natur nur mit Hilfe der Kultur überleben. Und meine Erfahrungen mit noch (im Vergleich zu Mitteleuropa) relativ mehr naturnah lebenden Menschen (im Ausland) geht eher in die Richtung, dass die kulturellen Errungenschaften höher im Kurs stehen als die natürlichen Vorgänge, einfach weil sie das Überleben enorm erleichtern und definitiv bequemer machen.

Wer zurück zur Natur möchte, wird natürlich nie so konsequent sein auf alle technischen Hilfsmittel zu verzichten, schon klar. Aber dieser Teilrückzug hat eben eine romantische Note (also tatsächlich eine Beziehung zur Romantik, in der die Natur verklärt wurde). Wie der Cartoonist Marunde ("Marundes Landleben") schreibt: Diese Naturvorstellung existiert nur in der Phantasie überforderter Großstädter. icon_cheesygrin.gif

Das hat aber nichts damit zu tun, dass manche Menschen das haptische, akustische und überhaupt sinnliche Erleben von "Grüngebieten" jeder Art und auch das Selbst-Verrichten einfacher körperlicher Arbeiten sehr hoch schätzen. Aber mit "Natur" hat das nur am Rande zu tun.

"Hmm... Difficult. Very difficult. Plenty of courage, I see. Not a bad mind, either. There´s talent, oh my goodness, yes - and a nice thirst to prove yourself, now that´s interesting... So where shall I put you?"
Verfasst am: 27. 07. 10 [19:58]
Nicki999
(gelöscht)
Dabei seit: 18.06.2010
Beiträge: 473
Oki, konnte dir jetzt folgen.
Sagen wir mal, ich liebe das, was von ihr übrig geblieben ist und aus unserer Kulturinsel noch nach oben ragt. Mich nicht bedroht, sondern das Leben angenehmer macht. icon_wink.gif
Verfasst am: 29. 07. 10 [15:29]
logomania
Dabei seit: 04.01.2008
Beiträge: 848
Nicki, das wäre jetzt mal ein guter Zeitpunkt für mich zu erklären, warum ich manchmal linksdrehende Gewinde in Haare zu fräsen beliebe:

Mein nick logomania ist ein Stück weit Programm: logomanisch, also sowohl der Logik als auch den Wortbedeutungen in gewissem Sinne manisch verpflichtet, lege ich großen Wert auf die Genauigkeit von Begriffen, Begriffsdefinitionen, schlüssigen Argumentationsketten etc. Das Ganze verbindet sich manchmal mit etymologischen Schüben, und dann steht fest: Natur ist Natur und nicht diese Holzmonokultur, die wir hier in Deutschland "Wald" nennen, oder gezüchtete Hochleistungsmilchkühe auf einer Weide, oder ein Wandertag in den Alpen.
Dadurch postet man manchmal auf zwei Ebenen: der landläufigen und der logomanischen, und das passt nicht zusammen. icon_cheesygrin.gif Siehe auch die Diskussion im Atheismuswellenthread, wo es um das Wort "glauben" ging und wann das richtigerweise angewendet werden darf, und wann eigentlich nicht.

Ok, sorry, das sollte nur eine Erklärung sein, warum ich das so pimpfelig gehandhabt habe.
icon_cheers.gif

"Hmm... Difficult. Very difficult. Plenty of courage, I see. Not a bad mind, either. There´s talent, oh my goodness, yes - and a nice thirst to prove yourself, now that´s interesting... So where shall I put you?"
Verfasst am: 29. 07. 10 [16:18]
Cloudeater
Dabei seit: 02.07.2010
Beiträge: 418
Dieser Gegensatz Natur---Kultur ist in meinen Augen ein ziemlich eigenartiger. Klar geh ich auch lieber auf ner Blümchenwiese picknicken als auf nem Großparkplatz. Aber N-K als Widerspruch zu sehen impliziert, dass wir als Menschen - mit allem was wir eben so tun und bauen - außerhalb der Natur stehen. Tun wir nicht. Wir sind Natur. In den Kulturwissenschaften keimt das in den letzten Jahren als Debatte auf.

Mal abgesehen davon bekomme auch ich ganz spontan das Heulen, wenn ich auf einem Berg stehe und am Talgrund unten wechseln sich Sonnenfinger und Regenschleier ab. Der Geruch von nassem Waldboden oder trocknendem Seetang... Das schlägt kein Parfüm der Welt.

"Das wahre Geheimnis dieser Welt ist das Sichtbare, nicht das Unsichtbare."
Oscar Wilde
Verfasst am: 29. 07. 10 [16:58]
Nicki999
(gelöscht)
Dabei seit: 18.06.2010
Beiträge: 473
@logomania

Macht es mir leichter, die User kennenzulernen und finde ich auch schön, dass du es erläutert hast, danke.
Im übrigen hasse ich ungenaue Worte, habe aber fragen gelernt und kapiert (auch wenn es mir innerlich noch immer einen Stich versetzt), dass die meisten sich keine Gedanken darum machen.
Ich finde rein logische Sichtweisen extrem interessant. Sie sind was Neues, eröffnen eine komplett andere Sicht, was durchaus mehr als fesselt. Also nur zu!

Mit Natur haben viele Dinge in der Natur icon_lol.gif kaum noch was zu tun. Man hat in Schweizer und Estnischen Studien jetzt herausgefunden, dass der aufgeräumte, bewirtschaftete Wald den größten Erholungseffekt in psychischer Hinsicht trägt. Ich habe da nur große Augen bekommen.Sogar Holzpolter, die "auf Kante" geschichtet wurden, unterstützen dies angeblich.
Ich persönlich stolpere noch immer am liebsten durchs Unterholz und keine glatten Wege entlang. Bin froh, wenn ich mal Wildnischarakter begegne, uralte Bäume, die fast verfaulen usw.
Wir haben hier etliche Naturschutzgebiete und -zonen, schön!

Tun wir nicht. Wir sind Natur.


Wenn das nur mal mehr begreifen könnten, Cloudeater!!

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.2010 um 17:00.]
Verfasst am: 29. 08. 10 [15:52]
peter_b
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 3750
Was hat "Naturverbundenheit" eigentlich mit "zurück zur Natur" oder einem konsequent primitiven Leben ohne jedes technische Hilfsmittel zu tun?

Wir haben in "zivilisierten" Ländern nur noch karge Reste wirklich unverfälschter Natur zur Verfügung. Will ich wirklich schlüssig argumentieren, muss mir aber auch bewusst sein, dass ohne Natur gar kein — auch kein kuscheliges, bequemes Leben möglich wäre.

Was soll romantisierend sein, wenn ich die natürlichen Geräusche in meiner Umgebung mag und entspannend finde, wenn mir die Luft sauberer erscheint als in FFM, Berlin oder München? Sind das subjektiv romantische Eindrücke oder wissenschaftlich wie logisch erklärbare Fakten? Was soll es schwärmerisch sein, wenn ich hibbelig werde, nehme ich die Fahrgeräusche von Autos, das Rumpeln von vorbeifahrenden Zügen und die Hektik größerer Städte wahr?

Es ist nur pragmatisch, wenn ich mich "eher naturverbunden" nenne, denn Natur ist überall um uns rum, wenn auch nicht ausschließlich und/oder vollkommen unverfälscht. Was noch da ist, mag ich und versuche es zu genießen. Aus diesem Grund ist auch überhaupt nichts am Begriff zu mäkeln. Ich nehme, was ich diesbezüglich kriegen kann und das behalte ich bei. Ich bin damit zufrieden, was ich bekomme und verzichte dabei auf Annehmlichkeiten, die eine größere Stadt mir bieten kann.

Meine Wahl.

Die Qualität einer Aussage ist wichtiger als der Status des Aussagenden.

Jede Resonanz auf meinen Auftritt ist berechtigt. Ich habe die Wahl, meinen Auftritt zu ändern, oder mit der Resonanz zu leben.