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Verfasst am: 16. 08. 08 [10:57]
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darkdester
Themenersteller
Dabei seit: 15.08.2008
Beiträge: 141
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Wie stark seid ihr naturverbunden? Ist es euch wichtig am Tag mal rauszukommen, in den Wald,Wiese oder an den See?
Würdet ihr ein eher abgeschiedenes Leben führen wollen oder seid ihr Großstadtjunkies?
zu mir:
ohne Natur geht garnicht! ich liebe radfahren querbeetein, ich liebe wandern und betreibe viel trekking soweit weg von menschen wie nur möglich
sich einfach mal hinlegen, die augen zutun und der natur horchen ist das entspannenste was ich mir vorstellen kann^^
großstädte sind für mich die hölle weil einfach zuviele menschen mit zuviel lautstärke um mich herumwusseln x.x
so, nun ihr! posten!
mfg
darkdester
* „Es ist nichts mit der Moral: moralische Werte haben keine unbedingte Geltung, sondern sind nur in einer bestimmten Situation nützlich oder nutzlos.“
* „Es ist nichts mit der Wahrheit: Unbezweifelbare, objektive und ewige Wahrheiten sind nicht erkennbar. Wahrheit ist stets subjektiv.“
* „Gott ist tot: Es existiert keine übergeordnete, ewige Instanz. Der Mensch ist auf sich selbst zurückgeworfen.“
* „Die ewige Wiederkehr des Gleichen: Geschichte ist nicht finalistisch, es gibt keinen Fortschritt und kein Ziel.“
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Verfasst am: 16. 08. 08 [19:48]
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asmodis
Dabei seit: 24.12.2007
Beiträge: 449
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100% Zustimmung meinerseits. Geht mir ganz genau so. Bei Regenwetter eben mit Gummijacke und Gummistiefeln.
In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat. (Carl von Ossietzky)
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Verfasst am: 17. 08. 08 [17:57]
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Albatross (gelöscht)
Dabei seit: 27.05.2008
Beiträge: 153
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Ich habe einen Schrebergarten gepachtet in dem ich Gemüse anbaue, was viel Arbeit macht, deshalb verbringe ich dort viel Zeit, was ich aber sehr genieße. Seit einiger Zeit gehe ich nur noch abends hin, wenn alle anderen vorm Fernseher sitzen und dort wunderbare Ruhe herrscht. Nach getaner Arbeit sitze ich dann oft noch eine Stunde und schaue in den Himmel und in die Baüme ringsum, einfach herrlich. Am schönsten finde ich es, wenn der rote Milan, der sich bei uns niederglessen hat, über mir kreist.
Wenn ich mit den Menschen zuviel Streß habe, fahre ich zum Tierheim und nehme einen Hund mit auf einen großen Waldspziergang mit. Wir genießen dann beide die herrliche Luft, die guten Düfte, den Wind, die Sonnenstrahlen oder die Regentropfen und die körperliche Betätigung.
LG Albatross
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 17.08.2008 um 17:58.]
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Verfasst am: 17. 08. 08 [23:34]
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buerocratius
Dabei seit: 26.04.2008
Beiträge: 151
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Hallo,
ich würde mich nicht als sonderlich naturverbunden betrachten. Ich gehe ganz gern mal in den Wald, gehe mit meinem Mann irgendwo in den Weinbergen oder irgendwo bergauf und bergab, mache einige ganz passable Landschafts- und Blümchenaufnahmen mit meiner Knipse, aber mehr auch nicht. Ich wohne ganz gern in einer Stadt, allerdings nicht im Zentrum. Genau genommen sind in Deutschland ja auch die größten Städte Käffer, wenn man in irgendeinem Stadtteil wohnt. Die sind auch heute oft nicht mehr als eingemeindete Dörfer - nur mit besserer ÖPNV-Anbindung. Derzeit wohne ich in einer 30.000 Einwohner-Stadt. Der Unterschied zur vorherigen 90.000 Einwohner-Stadt ist aber nicht groß, da ich dort in einem ruhigen Wohngebiet 1,5 km von der Stadtmitte entfernt wohnte und hier ist es genauso.
Quer durch die unberührte Natur gehe ich generell nicht gerne, weil ich mit bestimmten Insekten nicht so gut befreundet bin. Das hat sich im Laufe der Zeit auch eher verschlechtert als verbessert. Dass mich vor einigen Wochen ein Insekt gebissen hat, dem ich eine 3-wöchige Anitbiotikatherapie als Folge zu verdanken habe, verbessert das Verhältnis auch nicht gerade. Befestigte Wege verlasse ich nun noch weniger gern.
Auch hobbymäßig habe ich mich schon in meiner Jugend für's Rennrad entschieden, obwohl Mountainbikes sehr angesagt waren.
Mein Mann ist hingegen sehr gerne in der Natur unterwegs. Kompromiss ist da der Feldweg durch Wald, Wiesen und Felder. Er verlässt den Weg auch mal und wandert neben mir in der Wiese dahin. Ich bleibe lieber auf festem Boden.
buerocratius
Bei Erfolgreichen in der Wirtschaft darf man nicht von einem hohen IQ ausgehen - der hindert an der Tat.
Heinz Dürr (*1933), dt. Topmanager
Der Andersdenkende ist kein Idiot, er hat sich eben eine andere Wirklichkeit konstruiert.
Paul Watzlawick (*1921), amerik. Psychiater u. Schriftsteller östr. Herk.
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Verfasst am: 18. 08. 08 [12:47]
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Schlurch
Dabei seit: 07.05.2008
Beiträge: 136
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Ich bin sehr naturverbunden und könnte nie über längere Zeit in einer Stadt leben. Während des Studiums hat mir das gereicht Momentan lebe ich in einem Dorf, aber selbst das ist mir noch zu naturfern. Am liebsten würde ich auf einem Hof mitten in der grünen Wiese leben *träum* Mit vielen Katzen...
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Verfasst am: 18. 08. 08 [15:14]
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karin
Dabei seit: 21.05.2008
Beiträge: 497
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Ich bin am Land aufgewachsen und liebe die Natur und alles drum herum.
Allerdings die Angebote einer Großstadt (Kultur etc...) möchte ich auch nicht mehr missen.
Mein Kompromiss. So oft wie geht raus aufs Land.
Ich habe allerdings eine nette Wohnung mitten in der Stadt mit meinem kleinen Luxus, einem Eigengarten.
Terrasse und fünf Grashalme. Rasenmähen dauert 15min
Es gibt nichts besseres als in der Früh auf der Terrasse einen Kaffee trinken und für 10 min die Ruhe geniesen.
LG Karin
Zwischen dem Genie und dem Wahnsinnigen ist die Ähnlichkeit, daß sie in einer andern Welt leben als der für alle vorhandenen. (Arthur Schopenhauer)
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Verfasst am: 01. 09. 08 [15:14]
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Dachkatze
Dabei seit: 31.12.2007
Beiträge: 42
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Eigentlich sehr naturverbunden, wobei es mir weniger um den häufigen Aufenthalt in der Natur geht, als um die Möglichkeit es tun zu können, wenn und wann immer ich will. Ohne diese Möglichkeit gehts gar nicht. Weshalb das Wohnen in einer (Groß-)Stadt mir unmöglich wäre.
Da ich aber auch auf den Komfort der Stadtnähe (Einkaufen, Veranstaltungen) nicht verzichten möchte, wohne ich in Dorfrandlage mit Stadtnähe (ca. 15 Min. mit dem Rad ins Zentrum).
Direkt hinterm Haus fängt der Wald an und hinterm Wald die Allerwiesen. Die Wohnung hat einen kleinen (wirklich kleinen) Garten, in den ich mich jederzeit zurückziehen und mich bei der Gartenarbeit abreagieren oder entspannen kann.
Optimale Mischung für mich.
Was für mich unerträglich ist, ist der ganze Müll, der völlig gedankenlos in die Natur geworfen wird. Selbst an Stellen, von denen man annehmen sollte, dass sie recht unzugänglich liegen, finde ich Dosen, Flaschen, Plastiktüten ...
Was genau versteht ihr unter Naturverbundenheit?
LG Dachkatze
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Verfasst am: 15. 09. 08 [15:11]
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marina
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 1845
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Ein Leben ohne Kontakt zur Natur ist für mich nicht vorstellbar, aber Stadtnähe ist mir ebenfalls wichtig.
Momentan lebe ich in einer Stadt mittlerer Größe in einer Wohnlage, die es mir erlaubt, in 10 Minuten Fußmarsch sowohl in den Wald, wie auch in die Innenstadt zu gelangen-ideal.
In meiner Wohnung befinden sich viele Grünpflanzen und vor dem Wohnzimmer eine kleine Terasse, die ich mit Blumen und Gemüse bepflanze. Vor dem Haus züchte ich inzwischen Regenwürmer im Vorgarten und kümmere mich um den gesamten Bewuchs, weil es mir Freude macht und ich es nicht ertragen kann, wenn Pflanzen verwahrlosen oder z.B. Wassermangel leiden.
Obwohl ich im Fitnessstudion trainiere, gehe ich zum Laufen in den Wald, weil ich das nur in der Natur und an der frischen Luft genießen kann.
Ausserdem streife ich gerne mal stundenlang zu Fuss durch die Gegend, mit oder ohne Hund und fotografiere, suche Pilze und Himbeeren oder neue, unbekannte Ecken.
Leben in einer wirklichen Großstadt, wie z.B. Köln oder Berlin, wo ich auf motorisierte Verkehrsmittel angewiesen wäre, um in die Natur oder zum Einkaufen zu gelangen, wäre nichts für mich.
Dachkatze schrieb: Was genau versteht ihr unter Naturverbundenheit?
Ich verstehe darunter Beachtung, Kennenlernen, Respekt, Liebe und Schutz anderer Lebensformen. Dazu zählen für mich nicht nur Tiere, sondern auch Pflanzen, Gewässer oder der Erdboden mit seinem reichen Leben voller Kleinlebewesen und Mikroorganismen. Indem ich mich in der Natur aufhalte und mich mit ihr beschäftige, beispielsweise durch Lektüre, entsteht bei mir auch der Impuls, etwas zum Schutz oder zur Verbesserung meines natürlichen Umfeldes beizutragen.
Z.B. habe ich deshalb mit der Ansiedlung und gezielten Vermehrung von Regenwürmern und der Belebung des Bodens im Vorgarten begonnen. Das ist für mich Naturverbundenheit- leben im bewussten Kontakt mit der Natur.
Viele Grüße
marina
Liebe ist positives Vorurteil
Reden ist Silber - Handeln ist Gold
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Verfasst am: 15. 09. 08 [16:04]
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logomania
Dabei seit: 04.01.2008
Beiträge: 848
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Ich bin nicht sehr naturverbunden und sehe die Natur auch nicht sehr romantisch.
Mir ist natürlich klar, dass wir in und mit und von der Natur leben, und ich achte in meinem täglichen Leben darauf, die Umwelt (eben als unsere Lebensgrundlage) zu schonen, wo es nur geht. Mir persönlich reicht es allerdings, wenn die Natur irgendwo ein Stück weit weg von mir ihr Werk tut und ich mit all den üblichen technischen Hilfsmitteln komfortabel in Großstadtrandlage wohne. Da kann ich sowohl "raus", zum Walken in den Wald etc., als auch "rein" (Museen, Einkaufen) wie ich gerade möchte. Ein Balkon oder Terrasse reichen mir grundsätzlich, um zu Hause draußen zu sitzen, ein Garten wäre mir viel zu viel Arbeit.
Die Natur im Sinne von "freier Natur" kennt man in Europa sowieso kaum, man vergisst daher manchmal, dass sie ohne den idealisierten Schleier, durch den wir sie in der Regel aus sicherer Entfernung betrachten, ziemlich gefährlich ist und gar nicht kuschelig.
"Hmm... Difficult. Very difficult. Plenty of courage, I see. Not a bad mind, either. There´s talent, oh my goodness, yes - and a nice thirst to prove yourself, now that´s interesting... So where shall I put you?"
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Verfasst am: 20. 09. 08 [08:00]
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peter_b
Dabei seit: 13.12.2007
Beiträge: 3750
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Wenn ich weiß, in welcher Umgebung ich mich bewege und mich entsprechend verhalte, ist Natur ungefährlich - für Menschen (ein Goldhamster oder Chihuahua ist selbstverständlich eher gefährdet). Wo viele Menschen zusammen sind, ist es gefährlicher.
"Kuschelig" würde ich als individuelle Befindlichkeit bezeichnen. Ich zumindest fühle mich sehr wohl, wenn ich nachts einen Kauz oder Uhu rufen höre, im Frühling Bussarde und Kuckucke, Vögel in der Balz, hungrige Jungvögel, wenn im Winter die Wildschweine bis ans Haus kommen, sich der Steinmarder das Vogelfutter vor dem Fenster wegholt. Oder wenn mir die Sonne ungehindert ins Gesicht scheint, wenn ich halbwegs saubere Luft in die Lungen bekomme.
Am liebsten genieße ich das ohne störende Nebengeräusche, die ich in der Stadt meist nur unbewusst wahrgenommen habe. Ich habe 25 Jahre in Nürnberg gelebt und war sehr selten mal in der Natur. Den Entschluss, weit weg zu gehen und auf's Land zu ziehen, bereue ich trotz einiger Einschränkungen der Bequemlichkeit nur sehr selten.
Ich erlebe Natur täglich. Wenn ich nur 25 Meter vom Arbeitsplatz weg gehe, kann ich in meiner Pause Falken, Bussarde, einen Habicht und einen Rotmilan bei der Jagd beobachten, vergangene Woche zählte ich einmal 7 Greifvögel gleichzeitig in der Luft.
Ein Rötelfalke, bei Wiki steht: "Gegenwärtig sind alle mitteleuropäischen Vorkommen erloschen.", kam mir schon so nahe, dass ich ihn zweifelsfrei erkennen konnte. Auch Nachtreiher, die gerade wieder beginnen, sich in Deutschland auszubreiten, brüten seit Jahren nur wenige Kilometer von meiner Haustüre entfernt. Für mich ist das einfach nur beruhigend und schön.
Wenn ich mir die "Tagesthemen" mal ansehe, relativiert sich die vermeintliche Sicherheit der Zivilisation. Diese muss ich durch einen idealisierenden Schleier betrachten um zu vermeiden, dass ich depressiv werde.
Die Qualität einer Aussage ist wichtiger als der Status des Aussagenden.
Jede Resonanz auf meinen Auftritt ist berechtigt. Ich habe die Wahl, meinen Auftritt zu ändern, oder mit der Resonanz zu leben.
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Verfasst am: 28. 10. 08 [08:34]
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Nase
Dabei seit: 24.12.2007
Beiträge: 311
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Ich bin in der Großstadt aufgewachsen. Deswegen bin ich an den ganzen Trubel gewöhnt, mag ihn dennoch nicht.
Ich war lange Zeit bei den Pfadfindern. Da gab es jeden Sommer 2 Wochen Zeltlager im Naturschutzgebiet. Kein Strom, kein Warmwasser, gewaschen wurde sich im Eisbach (Zufluss der Isar und heißt nicht ohne Grund so... *bibber*) und bei Sturmwarnung (einmal wars soweit) wurden Gräben um die Zelte ausgehoben.
Schön wars.
Bin ein sehr naturverbundener Mensch und oft erstaunt, dass andere meinen, ich könne viele Pflanzen und Tiere/Fährten bestimmen. Find ich schade, wie weit die Großstadtzivilisation sich von der Natur entfernt hat.
(Kinder, die meinen, Kühe wären lila AUA! und Saatkrähen für große Vögel halten...)
p.s. Da fällt mir ein... hab letztens einen Klapperstorch und einen Kranich gesehen... und das 2 km vor der Stadtgrenze München...
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Verfasst am: 24. 07. 10 [14:28]
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Nicki999 (gelöscht)
Dabei seit: 18.06.2010
Beiträge: 473
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Die Natur ist für mich ein Quell der Kraft. Der Ort, an welchem ich am leichtesten abschalten kann. Da gibt es fast nur schöne Reize, aber vor allem Stille. Und die brauche ich.
Ich sehe anscheinend auch in der Natur mehr als "der Durchschnitt", wie mir oft bescheinigt wurde, rieche intensiver, bemerke weitaus häufiger und schneller "Kleinigkeiten". In der Natur erfahre ich auch die mir so wichtigen Grenzen. Vor allem beim intensiven Erleben ungebremster Naturgewalten fühle ich mich wohl. Ich fühle mich draußen in einem gewissen Sinne "herausgefordert". In einer mir wohltuenden Weise. Denn das und dort ist alles so selbstverständlich und damit so einfach.
Sie ist für mich eine Oase der Ruhe und Besinnung.... zugleich Anregung meiner Kreativität und das Gefühl, dort draußen mal 'nichts Seltenes' zu sein, sondern lediglich etwas Lebendiges unter vielem Lebendigen.
Ich bin von Kind auf eng mit der Natur verbunden. Vielleicht eine der Gen-Erinnerungen? Die Großeltern und Eltern waren ja Landwirte. In der Stadt gehe ich ein wie eine Primel ohne Wasser. Es zieht mich daher auch immer weniger in Städte. Mit reinen Stadtmenschen komme ich nicht mal klar. Wer nicht gerne draußen (bei Wind und Wetter) läuft, der hat an meiner Seite anscheinend nichts zu suchen.
Pflanzen, Gärtnern... eine weitere Freude. So wie ich mich generell gerne körperlich betätige. Dabei können endlich einmal meine Gedanken ein wenig Ruhe finden.
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Verfasst am: 24. 07. 10 [15:25]
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Windtalker
Dabei seit: 03.07.2010
Beiträge: 11
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Ich mache gerade die Stadterfahrung seit ich zum Studium nach Regensburg gezogen bin. Nun ist Regensburg mit seinen 147.000 Einwohnern nicht unbedingt eine Riesenstadt, aber auch hier ist mmir gleich aufgefallen, was mich an Städten am meisten stört. Es wird nie richtig dunkel. Der Himmel hat nachts immernoch so einen orange-rötlichen Schimmer.
Zuhause dagegen kann man im Sommer bis spät in die Nacht draußen sitzen und einfach mal in die Sterne gucken , bei fast schwarzem Himmel.
Also, auf jeden Fall naturverbunden. Das heißt für mich auch mein Leben ab und zu ein bisschen entschleunigen zu können, z. B. bei einem Spaziergang im Wald. Meine Gedanken sind schon schnell genug, da muss nicht auch um mich herum noch alles schnell sein.
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Verfasst am: 24. 07. 10 [16:01]
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foxie
Dabei seit: 26.02.2008
Beiträge: 2361
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Nicki: geht mir sehr ähnlich. Ich wohn zur Zeit in der Stadt, wir haben allerdings n Garten, worüber ich sehr froh bin…Ansich würd ich gerne wieder weiter draussen wohnen, allerdings kommt da der entscheidende Nachteil zum tragen, dass ich ewigs bis an die Uni hätte. Das ist dann wiederum auch ganz angenehm…Regen mag ich dennoch nicht so sehr - ist bei mir oft relativ stark an die Stimmung gebunden…
- geprüfte Schnuffellin I -
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Verfasst am: 24. 07. 10 [16:15]
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Sundancer
Dabei seit: 04.01.2008
Beiträge: 1143
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darkdester schrieb:
Wie stark seid ihr naturverbunden? Ist es euch wichtig am Tag mal rauszukommen, in den Wald,Wiese oder an den See?
Würdet ihr ein eher abgeschiedenes Leben führen wollen oder seid ihr Großstadtjunkies?
Ich muss jeden Tag auf jeden Fall mal an die Luft zum Rad fahren oder spazierengehen. Trekking mit zelten bei jedem Wetter wäre aber nichts für mich.
Ich wohne gern auf dem Land. Das Leben in einer Großstadt wäre mir zu laut und zu dreckig. Ab und zu fahre ich aber trotzdem gern mal hin.
Die wesentliche Voraussetzung für Glück ist die Bereitschaft, der zu sein, der man ist.
(Erasmus von Rotterdam)
Nur wer seine Träume lebt, kann seine Sehnsucht stillen.
(unbekannt)
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