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Verfasst am: 30. 05. 08 [19:15]
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Serviera (gelöscht)
Themenersteller
Dabei seit: 02.08.2008
Beiträge: 0
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Die Frage, ob Hochbegabte Menschen mehr oder weniger emotional sind, ist in diesem Forum oft genug diskutiert worden. In diesem Thread geht es mir dagegen darum, ob hoch intelligente Menschen eher dazu neigen, ihre Gefühle in den meisten Gesprächsituationen zurückzuhalten, um sie dann vielleicht in anderen zu zeigen, wo man diese für angemessener hält. Angeregt wurde dieser Thread auch dadurch, daß ich in einem anderen Thread von dem Erlebnis gelesen habe, daß ein höher Gestellter einen oder eine aus dem Forum aufgerufen haben soll, mehr Gefühle zu zeigen. Und in etwa das gleiche ist mir auch mit einem Vorgesetzten passiert, als mir eine Absage gegeben wurde und ich versucht habe, darüber zu diskutieren. (Hier liegt wohl eher die Erklärung nahe, daß man der Diskussion leid war.) Ich war natürlich perplex, da mir "Gefühle zeigen" in der Situation vollkommen fehl am Platze vorkam. (Ich muß aber auch befremdlich auf ihn gewirkt haben. Er gab mir die Absage und begründete diese und ich antwortete lediglich vor Belustigung lächelnd: "Das ist interessant." -- natürlich wegen der Begründung, nicht wegen der Absage.)
Es scheint nicht so schwer zu sein, für diese Beobachtung eine Erklärung zu finden. Unumstritten ist, daß eine intelligentere Person anpassungsfähiger ist und auch die überlegene Fähigkeit hat, ihre Gefühle zu kontrollieren oder zu verbergen -- etwas das ganz junge Kinder in der Regel noch nicht können. Auch bei geistig Behinderten soll diese Fähigkeit nur wenig ausgeprägt sein. Die hoch intelligente Person hat sicherlich auch eine Motivation hierzu, da das Interesse an einem Gepräch wohl häufiger informativ oder diskursiv ist, anstatt der Selbstdarstellung, Manipulation oder Durchsetzung der eigenen Meinung zu dienen. (Korrigiert mich bitte, wenn euch dieser Punkt wie Klischee-Denken vorkommt. Ich gehe vielleicht zu sehr von mir selbst aus.) Natürlich sind auch bei der hoch intelligenten Person Gefühle im Gespräch involviert, da die Motivation, den Diskurs aufzunehmen und weiterzuführen nicht von Nichts kommen kann. Aber man wird im Interesse eines sinnvollen Gesprächs, das zu angemessener Erkenntnis führen soll, diese nicht z.B. als Diffamierung der Person oder Position des anderen zeigen oder indem man den anderen versucht niedezureden. Man wird diese Gefühle vielmehr sublimieren in vermehrte Anstrengungen, den anderen argumentativ zu widerlegen und die eigene Position untermauern -- bis zum Abschluß des Diskurses, der auch darin enden kann, daß man seine Meinung ändert.
Erkennt ihr euch in diesem Verhalten wieder? Findet ihr die Beschreibung angemessen? Habt ihr etwas hinzuzufügen? Wie hat sich dieses Verhalten bei euch entwickelt?
(Meta-Hinweis: Daß ich dieses Verhalten entwickelt habe, liegt natürlich an meiner Erziehung, in der ich geradezu indoktriniert wurde mit einer Höherbewertung des Verstandes gegenüber den Gefühlen. Mir war diese Haltung schon als Kind nicht plausibel und heutzutage ist mir klar, daß man sich in wesentlichen Lebensentscheidungen nicht nur auf ratio berufen kann. Meine Eltern waren mir im übrigen auch kein gutes Beispiel hierin.)
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Verfasst am: 31. 05. 08 [18:10]
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Nickie
Dabei seit: 04.03.2008
Beiträge: 4010
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Hm , schwierige Frage. Ich hatte gerade als Teenager oft den Eindruck, ich wäre der einzige Mensch mit Gefühlen und alle um mich herum wären zu so solchen Empfindungen gar nicht fähig. Ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte und war entsprechend unsicher im Umgang mit anderen Menschen.
Ich wurde von meinen Eltern sehr dazu erzogen, keine Gefühle zu zeigen, vor allem negative Gefühle waren verpöhnt. Immer schön Friede, Freude, Eierkuchen spielen, dann war die Welt in Ordnung. Wie es in meinem Inneren aussah, war egal.
Ich habe daher oft große Probleme, Gefühle zu zeigen und oft auch, die Gefühle anderer einzuschätzen, aber das ist meiner Meinung nach erziehungsbedingt und steht nicht in Verbindung mit Hochbegabung bei mir.
*geprüfte Schnuffel*
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Verfasst am: 31. 05. 08 [18:25]
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Fleuret80
Dabei seit: 26.12.2007
Beiträge: 666
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Da stellst du aber eine schwere Frage.
Ich muss zugeben, dass ich zu diesem Thema gar keine Selbsteinschätzung habe, da ich auch die Fremdeinschätzungen, die mir diesbezüglich entgegen gebracht werden, entweder nicht deuten oder für mich nicht annehmen kann.
Ein bisschen wie Nickie geht es mir, da ich häufig den Eindruck habe, in mir singt oder brodelt es, es hüpft vor Freude oder beißt vor Scham, aber noch fühlen die anderen Ähnliches, noch merken sie, dass ich sowas fühle.
Spricht das nun für geringe Emotionalität (nach Außen wahrscheinlich schon) oder für hohe (nach Innen) oder gar für einen erlernten Umgang mit Gefühlen, der mir aber so in Fleisch und Blut übergegangen ist, dass ich nicht mehr auf "normal" zurückschalten kann?
In meinem Kopf sind nur noch " "
Ich halte die von dir, Serviera, gestellte Frage aber für sehr wichtig, um sich selbst und seinen Umgang mit anderen Menschen einschätzen zu können.
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Verfasst am: 04. 06. 08 [19:17]
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flora (gelöscht)
Dabei seit: 24.12.2007
Beiträge: 766
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Schwierig, wie wahr und sehr komplex.
Der Grundstein, keine Gefühle zu zeigen, wird meist in der frühen Kindheit gelegt, an die man sich meist nur schwach erinnern kann. Mit meiner damals kleinen Tochter lebten wir vorübergehend bei meinen Eltern. Wenn sie mal weinte, wie das eben vorkommen mag, versuchte mein Vater, ihr das Weinen zu verbieten. Insofern sehe ich rückwirkend schon, woher es kam, dass ich nicht nur meine Gefühlsäusserungen sondern auch meine Gefühle zu unterdrücken lernte. Selbst ausgelassenes Lachen wurde untersagt, denn das könne schlimm enden. Der Bruder meines Vater bekam nach herzhaftem Lachen einen Gehirnsturz und verstarb in jungen Jahren, daher diese zwanghafte Reaktion.
Hinzu können Einflüsse der Gesellschaft bereits in der Schule, im Praktikum kommen, mit Kommentaren "sei doch nicht so dünnhäutig", "lege dir ein dickeres Fell zu". Um nun auf Nickie und Fleuret zu antworten. Es ist gut, wenn man Gefühle in sich spürt, weil man ohne Gefühle wie ein Vogel ohne Flügel ist. Was nicht gleichbedeutend ist mit der Situation völlig unangepassten cholerischen Ausbrüchen. Selbst unter kleinen Kindern gibt es vereinzelte, die die Umwelt geradezu terrorisieren. Aber dann stimmt meistens im Elternhaus etwas nicht.
Gerade im Internet begegne ich in privaten Kontakten häufiger dem Phänomen, dass gerade Väter eines behinderten Kindes, welcher Art auch immer, sich häufig emotional völlig aus der Affaire ziehen. Die männlichen Leser mögen mir diese Behauptung verzeihen, denn sie betrifft wahrlich nicht alle Väter. Anscheindend geht die Tendenz aber immer noch etwas in die Richtung: männlich = sachlich, weiblich = emotional, wennauch sich Vieles in dieser Hinsicht inzwischen geändert hat.
Nichts Schlimmeres gibt es jedoch, als Gefühle in sich selbst zu unterdrücken. Diese sind da und wirken, selbst wenn man sich derer nicht mehr bewußt ist. Unterdrückte Gefühle machen regelrecht körperlich krank bis hin zum Krebs. Kannte beruflich eine Familie, wo der Vater mit seiner überzogenen Erwartungshaltung den Sohn soweit trieb, dass dieser mit 14 Jahren an Krebs verstarb. Davor zeigte mir der Sohn noch seine selbstgemalten Bilder, worin der Kampf David gegen Goliath ohnehin verloren war.
Ob man Gefühle immer zeigen soll, sei dahingestellt. Manchmal ist es besser, sie nicht zu zeigen. Es kommt immer auf die Situation und die individuelle Entscheidung an.
Es gibt auch eine unüberschaubare Fülle an Glücksgefühlen, die gehegt und gepflegt sein sollten, weil sie ebenso wichtig für das eigene Selbstwertgefühl sind.
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Verfasst am: 04. 06. 08 [22:11]
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John
Dabei seit: 25.05.2008
Beiträge: 67
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Gefühle gehören zu einer Person. Einer Person, die keine Gefühle zeigt, fehlt etwas. Wie der Hauptperson im "Das Parfum", dem der Gerucht fehlt.
Ich kenne das Feedback, ich sei total "rund" ohne Ecken und Kanten. Das war die Sicht, die ich nach außen vermittelt habe. Das war mein Schutzschild, den ich in Perfektion um meine Seele gebaut hatte. Aber ein Schutzschild wirkt immer in zwei Richtungen. Niemand konnte meine Seele verletzen, aber meine Seele wurde immer einsamer.
Gefühle sind wichtig, selbst wenn sie sehr weh tun. Sie auszuschalten oder vollständig zu kontrollieren ist falsch. Sie zu unterdrücken, tötet sie und führt in die gefühllose Depression. Sie nicht zu zeigen, macht unpersönlich. Jemand der keine Gefühle zeigt, ist nicht berechenbar, erscheint nicht authentisch.
Es ist sehr schwer, verlorene Gefühle wieder zu finden.
Einen kleinen Teil genau wahrzunehmen ist nichts anderes als das Wesen des Ganzen zu erkennen.
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Verfasst am: 05. 06. 08 [15:37]
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pinwizz (gelöscht)
Dabei seit: 23.12.2007
Beiträge: 963
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hi leute!
da es bereits schon einige threads zum thema emo('-unterdrückung?/vernunft usw.), will ich mal über meine innere zerrissenheit bei einigen themen-/threadentwicklungen sprechen. (ich spiele hier beispielhaft auf den religionsthread und dessen peripherie an.)
Natürlich sind auch bei der hoch intelligenten Person Gefühle im Gespräch involviert, da die Motivation, den Diskurs aufzunehmen und weiterzuführen nicht von Nichts kommen kann. Aber man wird im Interesse eines sinnvollen Gesprächs, das zu angemessener Erkenntnis führen soll, diese nicht z.B. als Diffamierung der Person oder Position des anderen zeigen oder indem man den anderen versucht niedezureden. Man wird diese Gefühle vielmehr sublimieren in vermehrte Anstrengungen, den anderen argumentativ zu widerlegen und die eigene Position untermauern
threads/themen, die sehr persönlich und emotional werden verwirren mich meist zuerst sehr, da ich oft viele verschiedene positionen und meinungen nachvollziehen kann. ich bin mir dann oft nicht sicher, ob ich irgendwie seltsam emo 'zwischen den zeilen lese' und entsprechend meine rationale seite aussetzt, oder ob ich eher auf mein (mittlerweile neu- oder gar wieder entdecktes) bauchgefühl hören soll. dabei habe ich dann das gefühl, ganz weit von außen das thema zu betrachten und komme mir irgendwie 'arrogant' vor, weil ich dann fast nichts sachliches kurz zusammengefaßt zusammenbringe. vielleicht ist das auch tatsächlich eine art harmoniebedürfnis oder vermittlungsbedürfnis,
a_da ich meine 'erkenntnisse' schließlich aus vielerlei posts/meinungen und demnach letztenendes aus den unterschiedlichsten menschenwellenlängen ziehe und daraus dann neue oder aber weiterführende eigene meinungen/konstrukte (ja, und sogar lösungen und lösungsansätze) entwickle
b_da ich einige mittlerweile persönlich etwas kenne und deshalb eher ruhiger bleiben kann, da ich es mir herausnehme (?), die meinungen dieser leute besser einschätzen zu können
daneben neige ich in konfliktsituationen der einfachheit halber, zu zynismus (wenn ich denn selbst vielleicht im ersten moment etwas angefressen bin), 'sarkasmus' oder einfach blöden witzen oder sprüchen, die auch mal so abstrakt werden können, dass sie niemand mehr in einem offensichtlichen zusammenhang sieht (wie auch, in bereits hochgeschaukelten emosituationen?). phase ist einfach, dass mich das ungemein erleichtert - denn ganz heraushalten kann ich mich in konfliktsituationen nie, aber schnell und sachlich schlichten auch nicht, da zu langsam und rhet. zu ungeschickt.
zusammenfassend und nochmal auf dat zitat bezogen sage ich, dass der mensch vielleicht neben aller vernunft (oder wie auch immer man das abwandelnd nennen kann) ein großes harmoniebedürfnis hat. deshalb gehe ich mittlerweile auch eher davopn aus, das die mehrheit der menschen nach bestem wissen und gewissen denkt und handelt. und demnach dazwischen auch schreibt. in schwierigen situationen versuche ich mir das immer vor augen zu halten und versuche weitere (vielleicht unangebrachte) eigene emos zum thema gar nicht erst aufkochen bzw. überschwappen zu lassen, denn dat würde sicherlich niemandem helfen. vor allem dann nicht, wenn man bedenkt, dass jeder anders ist und man in einem forum wie diesem viele leutz ja gar nicht kennt, um diese weitergehend einschätzen zu können.
gerade ist mir aufgefallen, dass dat hier wieder so ein schwall ist und vielleicht auch nicht an diese stelle trifft. aber immerhin meinen gemütszustand zur derzeitigen emolage bes. hinsichtlich diese relidings, ächz.
gruß,
pw
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Verfasst am: 05. 06. 08 [22:07]
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John
Dabei seit: 25.05.2008
Beiträge: 67
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pinwizz schrieb:
threads/themen, die sehr persönlich und emotional werden verwirren mich meist zuerst sehr, da ich oft viele verschiedene positionen und meinungen nachvollziehen kann. ich bin mir dann oft nicht sicher, ob ich irgendwie seltsam emo 'zwischen den zeilen lese' und entsprechend meine rationale seite aussetzt, oder ob ich eher auf mein (mittlerweile neu- oder gar wieder entdecktes) bauchgefühl hören soll.
Hallo pnwizz,
ich finde deinen Beitrag hier treffend. Gefühle hier zu spüren, deine Gefühle hier spüren zu lassen. Besser kann niemand den Wert der Gefühle zeigen. Du hast eine wunderbare Gabe, auch wenn sie dich noch verwirrt. Ich denke, dass HB nicht nur vernünftig und logisch ist.
Mein Denken ist stark beeinflusst von Gefühlen seitdem ich sie zulasse und sie als Instanz annehme. Ich fühle, wenn eine Aussage für mich richtig ist. Eine logische Erklärung finde ich erst später, wenn ich mein "Bauchgefühl" für andere erklären muss.
Gefühlte Grüße
John
Einen kleinen Teil genau wahrzunehmen ist nichts anderes als das Wesen des Ganzen zu erkennen.
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Verfasst am: 06. 06. 08 [01:31]
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flora (gelöscht)
Dabei seit: 24.12.2007
Beiträge: 766
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@ Pinwizz
Ziehe tief den Hut angesichts Deiner Erläuterungen wie auch den Bogen, den Du zu einem anderen Thread gezogen hast. Es nützt nichts, Threads zu schließen, solange das Thema nicht ausdiskutiert ist. Dann kommt das Unerledigte eben in einem anderen oder auch neuen Thread zur Sprache. Die Eruptionen eines Vulkans kann man nicht dadurch beheben, indem gerade die aktive Öffnung verschlossen wird.
Ich erachtete hier im Forum auch mancherlei andere Diskussionen als ziemlich heftig, provokativ, wiewohl seitens der Admins nicht eingeschritten wurde. Auch ich tu mir schwer damit, weil ich mich gelegentlich ebenso provozieren lasse und schärfer werde in meiner Entgegnung, als es mir lieb ist.
Wie Pinwizz es richtig beschrieb, kann man auf unterschiedliche Weise damit umgehen, mit Scherzen, Sarkasmus oder auch denn Brennpunkt vollig banalisierend. Solange der Vulkan aktiv ist, wird er sich immer neue Wege finden.
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Verfasst am: 06. 06. 08 [02:34]
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Essenzia
Dabei seit: 30.03.2008
Beiträge: 89
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John schrieb:
Ich fühle, wenn eine Aussage für mich richtig ist. Eine logische Erklärung finde ich erst später, wenn ich mein "Bauchgefühl" für andere erklären muss.
Dazu fällt mir ein, dass ich auch mal irgendwo gelesen habe, es sei häufig so, dass das Gefühl eigentlich zuerst da ist - und dann wird im Kopf die entsprechend passende rationale Begründung dazu gebastelt. Meist verläuft dieses Gefühl so subtil, dass Mensch sich oftmals gar nicht bewusst ist, dass eigentlich der Verstand der gefühlten Wahrheit nachfolgt, in dem er sie erläutert und ihr Rechtfertigung verschafft / zu verschaffen trachtet.
Ich glaube, da ist einiges dran: Habe mich seit dem Lesen dieses Artikels immer wieder mal selbst beobachtet: In einfachen Situationen - es stimmt oft. Intuitiv ist die "gefühlte" Entscheidung bei mir da, dann kommt der Verstand nach und sucht die passende Begründung dafür zusammen.
Auch bei komplexeren Entscheidungen: Ich habe beobachtet, was letztlich für mich den Ausschlag gibt für die eigene Wahrnehmung, sich "richtig" entschieden zu haben:
Neben den Fakten, die's natürlich auch braucht, entsteht ein "Gefühl", dass mich zur Entscheidung leitet. Wenn bei der Vorstellung, eine Entscheidung in einer bestimmten Richtung zu treffen, ein Gefühl von Ruhe, Klarheit, etc. entsteht, dann bleibt es bei der Entscheidung, sie wird nicht revidiert.
Wenn dieses Gefühl nicht entsteht, mich Zweifel umtreiben (die auch immer mit Gefühlen einhergehen) beginnt die Entscheidungsschleife neu. Somit spielen offenbar Gefühle immer mit, und offenbar eine unterschwellig durchaus tragende Rolle....
Ich wolllte gerne noch einen weiteren Gedanken einbringen zum Thema "HB mehr oder weniger emotional": Mich hat es schon als Kind geärgert, wenn ich mir öfters mal das Feedback anhören musste, ich sei so rational. Ich empfand das immer als Beleidigung, weil ich es als eine unzulässige Reduzierung auf einen Teil meines Wesens empfand. Aber es hat irgendwie kaum jemand verstanden oder sich vorstellen können, dass ich einerseits durchaus klar denken kann (rational bin) und dabei andererseits GLEICHZEITIG ein sehr intensiv empfindender Mensch sein kann.
Offenbar war/ist die Mehrheit der Meinung, man könne nur immer eines zur selben Zeit: Fühlen oder Denken. Meine Hypothese ist, dass deshalb oft HBs von außen der Anschein von Kühle und Gefühllosigkeit zugeschrieben wird. Zumindest für meinen Teil kann ich aber bestätigen, dass sich Ratio und Emotion nicht ausschließen sondern wunderbar gleichzeitig und vor allem in Verbindung miteinander vorhanden sein können.
LG, Essenzia (die schon laaange schlafen sollte, aber irgendwie noch gar nicht richtig müde ist... )
[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 06.06.2008 um 02:39.]
Es sind weniger unsere Fähigkeiten, die uns zu dem machen, was wir sind, als vielmehr unsere Entscheidungen.
- sinngemäß aus: "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" -
Love it, change it or leave it
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Verfasst am: 06. 06. 08 [12:11]
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John
Dabei seit: 25.05.2008
Beiträge: 67
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Ich hatte einmal den Gedanken, dass Gefühle uns unsere Bedürfnisse aufzeigen und der Verstand lediglich dazu dient, diese Bedürfnisse zu erfüllen.
Diesen Gedanken habe ich irgendwann nicht mehr weiter verfolgt.
Einen kleinen Teil genau wahrzunehmen ist nichts anderes als das Wesen des Ganzen zu erkennen.
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Verfasst am: 09. 06. 08 [15:50]
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Lor
Dabei seit: 04.04.2008
Beiträge: 271
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John schrieb:
Ich hatte einmal den Gedanken, dass Gefühle uns unsere Bedürfnisse aufzeigen und der Verstand lediglich dazu dient, diese Bedürfnisse zu erfüllen.
Diesen Gedanken habe ich irgendwann nicht mehr weiter verfolgt.
Dem kann ich zustimmen, mit der Ergänzung, dass der Verstand aber auch die Funktion hat, zu beurteilen, wenn ein Gefühl/Bedürfnis unangebracht ist im zwischenmenschlichen Kontext und uns dann gegebenenfalls als Werkzeug dient, das Gefühl zu unterdrücken.
Ich bin der Meinung, dass es nicht immer richtig ist, seinen Gefühlen nachzugehen, was aber heutzutage immmer mehr Tendenz ist und beobachtbar ins Chaos führt.
Passt doch auch mit der Tatsache zusammen, das Hobees angepasster sind. Wenn alle Menschen so wären, würde das Angepasstsein weniger "wehtun" und wäre wohl auch weniger nötig und es würde weniger Chaos herrschen...
???
Alles fühlen, auf alle Weise
Alle Meinungen haben,
Sich widersprechend aufrichtig sein, jede Minute
Sich unbequem sein, durch seine völlige Gedankenfreiheit,
Und die Dinge lieben wie Gott.
(Fernando Pessoa)
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Verfasst am: 09. 06. 08 [16:48]
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Schlafmuetze
Dabei seit: 11.02.2008
Beiträge: 313
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Hallo Serviera,
das wie du das beschreibst klingt fü mich äussserst plausibel und spannend... ( das hätte mir auch passieren können, die Absage mich "interessant" zu kommentieren was sich auch auf die Begündung und nicht auf die Absge bezogen hätte....daran wird mir aber auch mal wieder deutlich wie befrenmdlich ich manchmal auf andere wirke/gewirkt habe und das ist keine einbildung es wurde mir ja gesagt, nur wusste ich nie warum)
Auch ich bin eine Mensch dem man die Emotionen nicht so ansieht...
das hat vielerlei Gründe. Einer ist sicher die Erzehung ,aber das betriftt wirklich lediglich die "kinderzeit" - es ist wie du sagst man muss "ich zügeln lernen".....
ICh hatte in meinem Poesiealbum einen Spruch einer Klassenkameradin (und die wirkte mit ihren 6-8 Jahren äusserst erwachsen auf mich) :"Dem Neide wirst du entgehen, wenn du verstehst dich im stillen zu freuen." Dieser Spruch war Jahrelang nichts sagend, er musste mir erst durch meine Oma erklärt werden. verstanden hatte ich das dann zwar, aber das hatte auch gleich eine ernüchternde Wirkung. In meiner Familie war es früher schon so, das wir mal das "gemeinsame" Freuen praktiziert haben, besonders mein Bruder und ich....
Aber ich habe auch lernen müssen mich im Ausdruck zu zügeln, manchmal würde man eben am liebsten in die Luft springen weil man etwas freudiges erfahren hat, aber dann geht es vielleicht nicht, weil -du bist im Klassenzimmer und der Unterricht läuft, es schläft irgendwo jemand/ein Baby, du befindest dich in einem Krankenhausflur....keine Ahnung es ist gerade völlig still um dich herum, jemand anders ist gerade sehr traurig, jemand anders ist krank und leidet.......also lernte ich zumindest mich zwar zu freuen, aber eben vielleicht nicht so offensichtlich....oder nicht so laut, oder eben nicht so "kindisch".....
Im Studentenwohnheim hatten wir einen studenten - ein junger Mann, der hat sich imemr gefreut "wie ein kleines Kind" ,wie man so sagt,. er machte juchzende Ausrufe :"jaaaa" manchmal klatschte er in die Hände dabei und es erinnerte mich sehr an das was ich mit meinem Bruder früher so gemacht habe und habe ein wenig bedauert das mir diese Fähigkeit verloren gegangen ist.....
aber so viel war die "Erziehung" auch nicht Schuld, es gibt bei mir auch andere Gründe die , wei ich finde heute überwiegen.
Gefühle zu zeigen ist wie "wenn der Nerv offen liegt". Wenn du zeigst das du dich freust und zeigst wenn dich was ärgert, können andere sehr schnell darauf zurück schliessen was dich freut und was dich ägert. Vielleicht will man das ja gar nich immer.
Als schwester von zwei älteren Brüdern und Tochter einer Mutter, die sehr emotional handelt, aber auch mit emotionaler kälte (!) habe ich schnell gelernt, das diese Informationen auch anderen dienen mich zu manipulieren, oder zumindest dazu dienen können. ;Mein Bruder hat also genau gewusst womit er mich ärgern kann, als ich noch klein war. Es macht aber auch nur Sinn für ihn wenn er sieht das ich mich ärgere. Zeige ich es nicht weiss er gar nicht ob es erfolg hat, was er versucht, oder nicht also wird er eher aufgeben. Es kann also auch ein Schutz sein wenn man seine Gefühle nicht zeigt. Mit meiner Mutter war es ähnlich. Sie wusste woran ich hänge und hat mich damit manipuliert. In diesem Fall sind die Gefühle wie eine Art "Eintritspfrorte" für Verletzlichkeiten - eine Schwachstelle, wenn sie offensichtlich sind.
Ein weiterer Punkt ist das die "emotionen2 die man zu einer Sache mpfindet, wenn man sie zeigt, Aufschluss über deine Einstellung zu einer Sache geben können. Also wenn du etwas ungerecht findest und es entsprechend nicht für dich behalten kannst sondern es auch so kommentierst. "GEfühle können einen verraten"....
Man kann sich damit auch einiges zerstören......
Auch das kann ein Grund für Zurückhaltung sein.
Mir ist es oft ähnlich ergangen wie dir. Es war mein völliges Selbstverständnis, das man gerade an der Arbeitsstelle es eher als professionalität siehtm, wenn man sich emotional distanzieren kann. Das Problem war aber bei mir wohl: Ich beherrschte es zu gut (!)
Dadurch habe ich mich schon durch mein Veralten von den anderen unterschieden. Für mich ist völlig klar, wenn dies eine Anforderung wäre es so gut wie mögich zu bewerkstelligen ( ich habe mal ein Protokoll geschireben, da meinte mein Chef es hört sich so an als wäre ich gar nicht dabei/beteiligt gewesen - weil es sooo distanziertgeschirieben war) Mein persönliches Problem ich nehme alles genau. Damit wiederum habe ich wohl Aufmerksamkeit auf mich gelenkt ohne es zu wollen, man hat mir am Ende mal vorgeworfen, man würde von mir nie etwas persönliches hören.....
In diesem Fall ist wohl der "Blöde Effekt" das wenn du etwas zu gut machst, in einer Gruppe von mehreren, sich die anderen benachteiligt sehen die das nähmlich nicht beherrschen und dieses, es niht perfekt beherrschen zu können, seine Emotionen so zurückzuhalten/sich zu distanzieren, wird dann wiederum nicht als Schwäche gesehen -was negativ ist - sondern als "Menschlichkeit". Alls anderen sind als "nur menschlich" weil sie es nicht beehrrschen, du dagegen ( bzw. ind diesem Fall ich) wirkst unmenschlich/befremdlich/unnahbar.
Da denkste dir natürlich "Wie mans macht isses verkehrt".....
So und nun zu dem "perfektionismus" bedingt durch das Asperger Syndrom nehme ich vieles sehr wörtlich. Das dumme ist: Ich beherrsche die Ausführung auch wenn einer sagen würde "halt dich zurück". Und zwar eben so sehr das man mich fragen muss ob ich denn dabei war wenn ich ein geschriebenes ( von mir!) Protokoll abliefere.
Das nächste ist, ich kann leider anderen Personen ihre Emotionen nicht ansehen, das ist typisch für das ASperger Syndrrom und daher dauert es bis cih angemessen reagiere , oder eine solche ( zu erwartende ) Reaktion bleibt ganz aus. IM blödesten Fall wirke ich dann arogant, unnahbar, Gefühllos, gefühskalt, unaufmerksam, desinteresssiert, ungeschickt, verletztend, dumm.......(!)
Ich kann also vielleicht nicht nur meine eigenen mit mir zusammenhängenden Gefühle so zeigen ( ich übe...), viel schwieriger ist es angemessen auf Situationen mit anderen Menschen zu reagieren in denen man Gefühl zeigen sollte.
Allerdings muss man vielleicht zwischen Gefühlen/Emotionen und Affekten unterscheiden. Es gibt nämlich durchaus Situationen in denen ich mich nur schwer beherrschen kann. Es gibt aber auch Situationen wo unabhängig ob ich etwas "zeige" oder nicht man es mir einfach nicht ansieht, noch bevor ich überhaupt darüber nach gedacht habe. Z.B. Hatte ich mal extreme Atemnot und der Arzt wollte es fast nicht glauben, weil man es mir nicht ansieht. zumindest reichte seine Erfahrung nicht aus. Das liegt daran weil das Asperger Syndrom wohl auch die Mimik ein wenig einschränkt ( einziger Voteil, man kriegt später Falten im Gesicht *g*)
Man sieht mir nicht an wenn ich sauer bin egal ob ich das gerade zurück gehalten hätte oder nicht. Abgesehen davon das ich auch so erzogen bin, wenn ich mich über etwas ärgere soll man es nicht an einem anderen auslassen, auch das beherrsche ich. Stelle aber fest das tut nicht jeder. Entweder sind die so nicht erzogen, oder ich bin die Ausnahme von wenigen die in der Lage ist das auch zu beherzigen.
ICh musste lernen, meine gefühle auszudrücken, leider geht das auch nur über den Verstand und das wird wohl immer so sein.
Trotzdem finde ich es deswegen nicht schlechter. Denn ich kann sehr rational sein und z.B. weniger bekümmert sein. Das klingt zwar jetzt vielleicht blöd, aber ehrlich , ich finde ich habe mir im Vergleich zu anderen auch schon einiges an "nerven" erspart.....zumindest im Vergleich zu denen die mich auf die "Ruhe die ich bewahre" ansprechen....man könnte ja meinen ich sei desinteressiert, aber dem ist nicht so....
Mit der Intelligenz hat allerdings die Anpassung zu tun.
In irgendeinem Fachblatt zu Arperger Syndrom steht, das die Betroffenen mit der "höheren Intelligenz" mehr in der Lage sind sich anzupassen. O.K. der Vergleich geht nur unter Asperger Betroffenen.....zumindest mal diesem "Papier" nach. Aber so ganz abwegig ist die Überlegung nicht, das es manchmal auch "klüger" (wie der sog. volksmund sagt) ist seine Gefühle für sich zu behalten. Wenn man sich also entscheiden kann, also die Wahl hat, ist man wohl deutlich im vorteil.
Ja und da liegt der Hase im Pfeffer begraben. Ich bin nicht gerade unintelligent, aber ich bin anders.....bis ich eine Wahl bewusst treffen würde, würde ich x mal irgendwelchen "Regeln" folgen und wenn ich noch so oft damit auf die Nase falle. Beim Asperger Syndrom sind so manche Verhaltenswisen so fest mit einem tief verankerten Selbstverständnis verknüpft das diese Wege auch unbedingt so gegangen werden müssen ( weiss nicth wie ich das anders erklären soll) man ist nicht so gut in der Lage zu "variieren" oder ein Mittelmass zu finden.
Dazu kommt das man so schwer zwischen :Bekannten, Freunden, Vertrauten, Kollegen Nachbarn hiraschisch unterscheiden kann, ab wann ist einer wirklich en Vertrauter, wann ein FReund und ist die Nettigkeit des Kollegen nur höflich, oder ehrlich und echt....
Da bleibt wieder nix als "starren Regeln" zu folgen solange bis was anderes kommt....
Dazu kommt das ich mich besser an Situationen/Momente erinner als an Emotionale Momente ich kann exakt irgendein Zitat von jemand wiedergeben aber nicht unbedingt wie die Stimmung evtl. war, da sind wohl die Antennen schwacher ausgeprägt. Das führt aber auch schon mal dazu das ich, fals es eine Stimmung gab, das völlig vergesse....
Ein Beispiel: ich hatte irgendeinen Siput mit einem Mitbewohner im Studentenwohnheim, das war schon über eine Woche her und der war einige Tage nicht zu sehen, als ich ihn zufällig treffe/anihm vorbei laufe grüsse ich ihn freundlich, wie immer eben. Eine Mitbewohnerin die mit mir unterwegs war, meinte ich sei wohl "total ausgekocht"....das habe ich nicht verstanden, sie fragte wie ich das mache......heraus kam am Ende, das sie meinte so blöd wie der mich behandelt hätte würde sie gar kein Wort mehr mit ihm geredet haben und übehaupt wie ich meine Gefühle da so zurückhalten könnte, sie bwundert das. Noch dazu sah sie meine Freundlichkeit sogar als echte verarsche, also sie hat gemeint das KANN NUR GESPIELT sein ,weil das würde niemand so tun....
Ich war völlig erstaunt was sie mir zutraute, ich war einfach nur naiv und erinnerte mich zwar total dran das der Kerl unfair/nicht nett zu mir war, aber es war nicht so präsent in dem Moment das ich diese Begegnung davon hätte "in diese Stimmung tauchen" können, indem ich z,.B. ihm "böse Blicke", oder irgendwelche Gesten hätte zeigen können oder ihn absichtlich zu ignorieren um ihm das zu zeigen ( was auch immer) Das ist nicht mein Grundverständnis einerseits und andererseits war das Ereignis vorbei. ich kann nicht sagen das ich gar nicht nachtragend wäre aber das äussert sich bei mir anders. Wenn derjenige noch mal mit einem Anliegen extra zu mir gekommen wäre dann wäre es so gewesen, das ich mir sehr gut überlegt hätte was ich tu ( ich war Wohnheimprecherin *g*9, aber in der kurzen Zeit, ein zufälliges Treffen, da bin ich einerseits zu "langsam", andererseits - was solls....
Ich wäre nie auf die Idee gekommen das ich so "ausgekocht" wirke.
Ich bin nicht ironisch oder so. Das liegt wohl auch genau daran.
Na ja das wort wörtliche Verständnis halt, wenn mans schon nicht versteht, übt mans auch kaum aus, wenn man etwas nicht sieht/wahrnimmt ( wie z.N. Emotionen anderer) bedient man sich solcher Instrumente auch eher selten....
oh man jetzt hab ich einen Exkurs gemacht. Aber da gerade diese Thematik beim Asperger Syndrom auch oft diskutiert wird, war ich froh das ich auch al einen Grund für enen Beitrag gefunden habe.
Mütze
ps ich habe nur den Diskussionsstart von Serviera gelesen und sonst nix hier ( ob wohls bestimmt interessant wäre) vielleicht komm ich später noch dazu....also falls ich was geschrieben habe das schon irgendwo steht....liegts daran
Für Tippfehler is die Tastatur zuständig, wer welche findet darf sie behalten
"Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu"
"Leben ist das was passiert während du eifrig versuchst Pläne zu machen" John Lennon
knopfprojekt.wordpress.com
GEPRÜFTER SCHNUFFEL
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Verfasst am: 09. 06. 08 [19:33]
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Schlafmuetze
Dabei seit: 11.02.2008
Beiträge: 313
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wollte eigentlich meinen Beitrag einer Rechtschreibkorrektur unterziehen aber komischerweise is hier gerade nirgendwo ein Editbutton zu sehen. Sorry
mütze
hm seltsam, als ich DIESEN Beitrag abgeschickt hatte WAR eine Editbutton da.....aber eben nur für DIESEN Beitrag.
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 09.06.2008 um 19:35.]
Für Tippfehler is die Tastatur zuständig, wer welche findet darf sie behalten
"Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu"
"Leben ist das was passiert während du eifrig versuchst Pläne zu machen" John Lennon
knopfprojekt.wordpress.com
GEPRÜFTER SCHNUFFEL
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Verfasst am: 10. 06. 08 [00:00]
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sourgirl
Dabei seit: 24.12.2007
Beiträge: 566
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Sobald es einen weiteren Beitrag gibt, kann man nicht mehr editieren...
Jetzt dürfte der Edit-Button bei Deinem letzten Posting auch weg sein, oder?
Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind. [Albert Schweitzer]
Character is higher than intellect. A great soul will be strong to live as well as think. [Ralph Waldo Emerson ]
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Verfasst am: 10. 06. 08 [20:32]
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Schlafmuetze
Dabei seit: 11.02.2008
Beiträge: 313
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ja, sour, aber da war doch kein Beitrag dazwischen, das war es ja was mich gewundert hat.
Für Tippfehler is die Tastatur zuständig, wer welche findet darf sie behalten
"Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu"
"Leben ist das was passiert während du eifrig versuchst Pläne zu machen" John Lennon
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