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Tue, 07. Feb 2012 - 09:58 (CET)

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Buchtipp im Detail
Kategorie: Randthemen - Symptomanalyse
ADHS bei Erwachsenen Buchtitel: ADHS bei Erwachsenen
  Betroffene berichten aus ihrem Leben 
Autor: Doris Ryffel-Rawak
Verlag: Huber, Bern
Ausgabe: 2. überarb. Auflage (Juli 2007)
Preis: €16,95
ISBN (10 Stellen): 3456844662
ISBN (13 Stellen): 978-3456844664
Anzahl Seiten: 143, broschiert
Teaser:

"Was dem HBler sein Brackmann, ist dem ADHSler sein Ryffel-Rawak ..." Ok, das mag zwar etwas platt klingen, aber in diese Richtung geht es schon. Denn wie bei dem Brackmann-Werk stellt sich bei Betroffenen hier der "Genau das ist es!"-Effekt beim Lesen ein. Wer sich in Sachen ADHS schon informiert hat und auch die Schnittmengen der "Symptome" mit den Auffälligkeiten der Hochbegabung kennt, sollte das nachvollziehen können. Da ist man jahrelang auf der Suche, wundert sich über seine Probleme und sein Anderssein und findet keine Begründung dafür. Genau hier setzt das Buch an und untermauert die Erkenntnisse mit Berichten von Betroffenen.

 

Rezension:

Das Konzept ist ähnlich: an Hand von konkreten Fällen zeichnet die Autorin ein Bild, dass ein bestürzendes Defizit in der Information unseer Gesellschaft bis hin zu den Spezialisten aufweist: ADHS als schnell gefundene Diagnose für kleine Zappelphillipe ist etabliert, aber Erwachsene leiden doch nicht darunter? Von wegen: aus aktuellen Fällen Ihrer Praxis zeigt Frau Ryffel-Rawak Fälle auf, die jahrelang auf alles mögliche therapiert wurden, nur nicht auf ADHS. Das kann immense Leidenswege mit sich bringen - Fehlbehandlungen, Komorbiditäten und anderes. Die Autorin will mit ihrem Buch nicht jedem, der ins Raster passt, ADHS "andichten", sondern sachlich aufklären, was ihr auch gut gelingt.

Wer die letzten Zweifel ausräumen möchte, dass ADHS auxh ein Erwachsenen-Thema ist, sollte zu diesem Buch greifen.

Dieser Text stammt von mamuesp